Bäume

Die Weisheit der Bäume und die Essenz ihrer Botschaft

BAUM-MEDITATION 🌳

Ergänzungen zur Baum-Serie auf Youtube

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Waldbaden Indoor
Dazu empfehle ich hochwertige Baumöle von FEELING Österreich
Ergänzungen zu den Bäumen der Youtube-Serie findest Du hier …

Interview Wien-Eins

Interview Wien-Eins.

Mit Angelika M. Gierer, Gründerin von ShinrinYoga.

Herzlichen Dank der Redaktion von Wien-Eins für das Interesse an ShinrinYoga-Waldbaden. 🌳🍁🌳
Erfahre in diesem Interview –
– Wie es zur Gründung von ShinrinYoga kam?
– Was es so besonders macht?
– Welche Synergien hier zusammenwirken?

-> Interview von Wien-Eins mit ShinrinYoga

 

 

Was es sonst noch gibt auf dem Weg der Individuation?

🟠 Energiezentren & Resonanzbäume im Rahmen der ShinrinYoga-Kurs Serie Kraftbäume – Im Wiener WUK

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Über Schamanismus

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Die Stimmen unserer Teilnehmer:innen sprechen für sich -> Google-Rezensionen

Interview mit Angelika M. Gierer von Wien-Eins.

Über Schamanismus

Über Schamanismus

Meine Sitzung bei einer Wiener Schamanin

Angefangen hat alles Anfang der 90er-Jahre. Mein Vertiefungsthema *Schamanismus* im Rahmen des Ethnologie-Studiums ermöglichte mir, Schamanen aus aller Welt begegnen und diese interviewen zu dürfen. Seither sammle ich derartige Inhalte und Erfahrungen. Bis vor kurzem waren es fast ausschließlich männliche Schamanen, die mich begleiteten, inspirierten und Heilung brachten. Es ist meine Liebe zur Natur, welche die Brücke zum Schamanismus baut. Wer möchte, darf mich “Psychonautin” nennen. Und ich möchte klarstellen: Ich sehe mich NICHT als Schamanin, obgleich es Überschneidungen in meinem Wirken und die Erfahrung einer Anbindung gibt. – Mein Kraftfeld.

Darüber hinaus – in einer Phase meines Lebens (Emotionen, Schattenaspekte) – war da plötzlich eine weibliche Schamanin an meiner Seite. Eine lebenserfahrene Wienerin. Ehrlich. Authentisch. Wahrhaftig. Bescheiden. Intelligente Fragen stellend. Mit Herz und Hirn. In Liebe. Für Transformation. Wir lernten einander bei einem Seminar kennen und es funkte sofort zwischen uns. Wellenlänge. Frequenz. Verbundenheit mit Bäumen. Die Muße bei ihnen innezuhalten. Das Erforschen dieser energetischen Signaturen. Das Wissen um die individuelle Wesenheit, ihre Essenz und Wirkkraft. Zudem verbindet mich ein Psychologie-Studium mit der Schamanin. Und ich durfte bei ihrer Initiation nach mongolischer Tradition teilnehmen.

Nun gewähre ich hiermit Einblick in den Raum, den diese wunderbare Frau mir öffnete. Die Zeit davor empfand ich besonders sportlich. Die Wellen waren höher als sonst. Viel höher. Da war Verletzung. Altes. Sehr Altes. Das Leben drängte mich in eine weitere Richtung. In eine andere Perspektive. Und mir wurde bewusst: Die Begegnung mit dieser Schamanin ist KEIN Zufall.

Es zeigte sich in meinem Prozess – Hui, das ist herausfordernd. Was will mir gesagt sein? Wie komme ich da durch? Da kommt Ur-Altes zum Vorschein. Stimmt meine Intuition?

Und in der Tat – Elisabeth war mir dienlich, in nur wenigen Stunden. Ich verneige mich. Denn der Session mit der Schamanin folgten interessante Phänomene: Verständnis für die Verstrickungen. Hin zu Entwick(e)lung. Darüber hinaus eine Erinnerung an das Element Raum. Einfach Raum. All-Um. Innen-Drin. Letztlich Transzendenz. Bereits viele Jahre schon erfuhr ich dieses Element, das primäre Prinzip, in meinem Gewahrsein. Doch nun: Deutlichere Ausdehnung. Stille. Radikale Akzeptanz. In Vertrauen und Liebe.

In Elisabeth’s Praxis im 13. Wiener Bezirk erfuhr ich mein “Dhama” nochmal aus einer anderen Perspetive: Das Familien-Karma. Die Ahnenverbindung. Meine Aufgabe darin. Die Verbindung über mein Kraftfeld hinaus. Eine größere Dimension.

Elisabeth verbindet die Punkte. Was das bedeutet? Als Numerologin bringt sie zunächst Klarheit für den Weg. Das hilft – sozusagen über das Verstehen – hinter die Kulissen zu blicken. Und dieser Blick ist es, der zunächst Erkenntnis und damit Akzeptanz schafft. Denn die Sprache der Zahlen ist glasklar. Die Schamanin begleitet mich durch ein Ritual ihrer burjatischen Tradition in einen Bewusstseinszustand, welcher den Verstand ein wenig “ver-rückt”. Die Sprache von Elisabeth ist Liebe. In diesem/unserem “So-Sein” las sie aus den Kraftfeldern verschiedener Richtungen. Eindrücklich. Herz-Berührend. Pulsierend. Ernüchternd. Erweiternd.

Stück für Stück haben sich meine Gegebenheiten besänftigt und fortan in eine Richtung gedreht, die ich in dieser Geschwindigkeit für undenkbar gehalten hatte. Zugegeben ein bisschen Geduld brauchte es noch. Doch die *Aufwärtsspirale* war spürbar. Sogleich. Jenseits von Ablehnung oder Anhaftung. Vom Teilchen zur Welle. Kraft der Ahnen und Spirits. In Hingabe. Allmählich Ent-faltung. In diesem Sinne heilsam.

Es ist die Kombination aus Gespräch, Numerolgie, Lebenserfahrung und schamanischem Ritual, was Elisabeth’s Wirken zu einer Besonderheit macht. Von Herzen DANKBAR für ihr SEIN. Jetzt ist sie sogar Teil unseres Teams.

Mehr über Elisabeth findest du hier

https://www.li11.at/

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⚪ Interview von Wien-Eins mit Angelika M. Gierer, Gründerin von ShinrinYoga

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Schamanismus_Individualisierung

Buntheit

Buntheit

BodyPainting. ZusammenKunst. AyurYoga.

Buntheit durchstrahlt die gesamte Schöpfung. Buntheit findet sich über sämtliche Formen und Strukturen: Im Kontext der spirituellen Praktiken, der Kunst der Natur, der Gewürze des Ayurveda, im Bereich von Yoga-Stilen ebenso wie bei Therapieansätzen u.v.m. … jedenfalls in jeder Faser dieser 3D-Welt.

Die Yoga-Philosophie spricht hier von “Einheit in der Verschiedenheit”.

Es ist hilfreich, dass es unterschiedliche spirituelle Wege gibt und dass die Quelle sich auf verschiedene Weise offenbart, über die Buntheit der menschlichen Ausdrucksformen und Charaktere sowie der zahlreichen Gottheiten dieser Welt, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die Qualität “Buntheit” zeigt sich als der grüne Faden in meinem 2024er Jahr. Ich fand sie im Innen ebenso wie im Außen über Gesang, Tanz, Gestaltung, Bewegung. Ich fand Buntheit in meinem Körper (über leiblichen Genuss ebenso wie über Emotionen und Trauma) sowie auf meinem Körper wie bei folgendem Bodypainting-Projekt.

Im folgenden findest du einen Querschnitt ausgewählter Schlüsselerlebnisse aus meinem letzten Jahr.

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(1) BodyPainting

Manuela Maderthaner hat an unserer Waldbaden-Ausbildung teilgenommen. Im Anschluss fragte sie, ob sie mich painten darf. Ich wusste bis dahin nur, dass sie einen kreativen Beruf hat, da ich sie und ihre Student:innen mal zum Waldbaden begleiten durfte.

Manuela sucht ihre sogenannten Traummeister selbst aus. Meine Eine war bisher die Dritte und zudem die erste Frau. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt, so gar nicht in Form war, was meinen Körper betrifft, hörte ich einen inneren Ruf, mich gerade deshalb darauf einzulassen. Die paar Pfund mehr auf den Hüften bieten der Künstlerin mehr Fläche ;-).

An dieser Stelle möchten wir zunächst nur einige “Making-Of-Fotos” veröffentlichen. Mehr über die Hintergründe dieser Geschichte und was das mit Träumen zu tun hat, wird folgen, sobald die Fotos fertig bearbeitet sind.

Traummeister III Bodypainting@manuelarosamaderthaner

 

Traummeisterprojekt @manuelarosamaderthaner, August 2024 in Gaming (NÖ)
Fotocredits: Sandra Zahnt
Anmerkung: Die Geschichte zum Projekt sowie eine Fotostrecke anlässlich des Shootings werden folgen, in einer meiner nächsten Inspirationsquellen.

 

(2) ZusammenKunst

Ein Landart-Projekt von Waldbaden-Trainer:innen nach ShinrinYoga.

Die Schulung der Kraft des Moments und damit die Intuition ist stets ein Teil des Waldbadens, zumindest bei uns ShinrinYogis. Daraus entstehen oftmals interessante Einsichten. Jede/r erkennt etwas Anderes. Für manch Eine/n ist eine Botschaft enthalten. In unserem Fall zeigten sich Formen und Symbole, die für Unendlichkeit, Wachstum und Transformation stehen, wie z.B. ein Bär, ein Drache, ein Phönix, …

Und “Geist” ist real, soll heißen in 3D und nicht LandArt. Das wäre vielleicht ein nächster Übungsschritt für besonders Talentierte 😉 Geist ist der Name von Gernot’s Hund (6. + 7. Foto). Er hat – als achtsamer Begleiter – unser aller Herzen berührt.

 

 

Kaiserwald St. Pölten, November 2024

Du hast Lust Waldbaden auszuprobieren? Dabei z.B. ein LandArt-Projekt zusammen mit deinen Freunden zu erleben?  Waldbaden ist stets ein beliebtes Geschenk, für Geburtstage und Feierlichkeiten. Es bringt uns in das Glück des Moments. Finde eine:n authorisierte:n Waldbaden-Trainer:in in deiner Region …

HIER WALDBADEN-TRAINER:IN IN MEINER UMGEBUNG FINDEN

 

(3) AyurYoga

Und zu guter Letzt führte mich das Leben ein weiteres Stück tiefer in die Philsophie von AyurYoga. Die Lehre von Ayurveda und Yoga (zusammen sind sie wie Schwester und Bruder) ist wahrlich bunt.

Dezember 2024 in Kerala (India).

Hiermit gebe ich mich der Vergänglichkeit hin und lasse all die erwähnten Eindrücke los.

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Damit das Neue gedeihen kann. Für dich. Für mich. Für uns.

Im kunterbunten Sinne wünsch ich uns allen ein Erwachen, aus dem Traum von Zeit, in die Zeitlosigkeit des Moments hinein.

Pippi Langstrumpf lässt grüßen!

UmAtmung,

Deine Angelika

Jänner 2025

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Was es weiteres Buntes gibt?

🟠 Die Chakralehre im Kontext der ShinrinYoga-Kurs Serie Kraftbäume – Im Wiener WUK

🟡 Waldbaden- in Wien & im Waldviertel

🟢 Ausbildung zur/zum Waldbaden-Trainer:in – im Herzen Österreichs

🔵 Ausbildung zur/zum Waldbaden-Begleiter:in für Kinder

🟣 Weiterbildung zur/zum ShinrinYoga-Kursleiter:in

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Landart-Projekt der Waldbaden-Trainer:innen von ShinrinYoga, im Kaiserwald von St. Pölten

Die Botschaft einer Eiche – Sabine’s Baumbegegnung

Die Botschaft einer Eiche

Die Geschichte einer Ausbildungsteilnehmerin


Einleitende Worte:

Als der Buddha starb, legte er sich zwischen zwei Sal-Bäumen nieder. Zum Zeichen der Ehrerbietung fingen diese Bäume an zu blühen, obwohl es gar  nicht die Zeit dafür war. Wer also seine Erleuchtung finden möchte, tut gut dran, sich nach geeigneten Bäumen umzusehen.

“Erleuchtung” wird im Buddhismus mit “Erwachen” gleichgesetzt. Das sind alles große Begriffe. Vielleicht reicht der Begriff “Erkenntnis” bereits aus, um eine Vorstellung zu bekommen, was unter Bäumen “hereinfallen” kann. Dabei ist es hilfreich zu wissen, wie man diesen Heiligtümern begegnet. Im Rahmen unserer praktischen Ausbildungsmodule gibt es eine Anleitung zum “Rendez-Vous mit deinem Kraftbaum”. Diese Praxis wird von den Teilnehmenden über einen Zeitraum von mindestens 9 Wochen regelmäßig praktiziert und darüber Notiz geführt. Im Rahmen unserer Praxistage werden die Inspirationen untereinander geteilt.

Vielleicht kannst du dir vorstellen, wie faszinierend die gesammelten Einblicke sind. Auf diese Weise bekommen wir untereinander nicht nur einen Tiefgang, sondern zudem einen guten Überblick über die unterschiedlichen Kraftbäume. Mir selbst bestätigt sich auf diese Weise zunehmend, was ich bis vor einigen Jahren nur ahnte: Die Art und Weise wie bestimmte Baumtypen “schwingen” und auf unser menschliches Energiefeld wirken können ist faszinierend.

Sabine ist ihrem Kraftbaum begegnet, auf ihre Weise, ganz intuitiv. Darüber schreibt sie wie folgt.

****

Meine täglichen Waldspaziergänge halfen mir nach einem anstrengenden Arbeitstag in die Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken. Ich spürte wie getrieben und unzufrieden ich in meinem Berufsalltag war. Wie sehr ich die Leichtigkeit und Freude verloren hatte, zu unterrichten. Wie wenig das System „Schule“ mit meiner Lebenseinstellung zusammenpasst.  Mein Körper begann zu rebellieren, ich war ständig verkühlt, verlor Gewicht, hatte Rückenschmerzen, …. .

Auf einem meiner nächsten Spaziergänge suchte ich mir eine besonders große alte Eiche an einer Wegkreuzung. Sie strahlt für mich so viel Weisheit und Stärke, gleichzeitig aber auch Ruhe, Geduld und Gelassenheit aus. Ich legte meine Hände an ihren Stamm, schloss die Augen und begann in mich hinein zu fühlen. Ich spürte ein Kribbeln und fühlte Zufriedenheit.

Ab diesem Tag legte ich jedes Mal, wenn ich an meiner Eiche vorbeikam, meine Handflächen an ihren gewaltigen Stamm, schloss die Augen und lauschte meinem Inneren. Immer intensiver spürte ich meine Zerrissenheit bezüglich beruflicher Zukunft. Mein Herz sprach etwas Anderes als mein Kopf, als die Vernunft.

Also begann ich meiner Eiche Fragen zu stellen.

Ich stellte mir eine Zukunft als Hundecoach vor und legte wieder meine Hände an ihren Stamm. Darf ich meinem Herzen folgen? Was spricht für meine Herzensentscheidung, was dagegen? Was bremst mich – meine Sorgen und Ängste oder das Außen? Wie fühlt es sich an als Hundecoach zu arbeiten? Wie sehe ich mich in dieser Rolle? Ein Lächeln machte sich auf meinen Lippen breit und genau in diesem Moment stellte sich mein Rüde auf seine Hinterpfoten und stütze seine Vorderpfoten an den Stamm des Baumes. Ich war so berührt, dass Tränen über meine Wangen kullerten und viel Wärme in mir hochstieg. Mein Hund spürte, wie gut sich die Vorstellung meinen Job zu wechseln für mich anfühlte, weg von dem ständigen Druck, der ständigen Bewertung. Diese ganz besonders intensive Baumbegegnung werde ich wohl nie vergessen, denn sie veränderte etwas in mir.

Ein paar Tage später kündigte ich nach fast dreißig Jahren meinen Job als Lehrerin. Die Angst vor der Zukunft war wie verflogen. Im Gegenteil, ich spürte Zufriedenheit, Glück, Dankbarkeit und Freiheit. Was für ein tolles Gefühl.

***

schreibt Sabine Fohler, mittlerweile zertifizierte Waldbaden-Trainerin nach ShinirnYoga

Was sich im Anschluss an das “Rendez-Vous mit der Eiche” für Sabine entwickelte und wie sie “auf den Hund kam” hat mich sehr berührt. Dazu lies gern direkt bei Sabine weiter unter dem Punkt “Herzensweg” … www.tuttiergut.at.

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Die Botschaft der Eiche

Ich erlaube mir zu ergänzen: Eichen sind insbesondere mit der Erdqualität (und damit mit dem Wasserreich) in Verbindung. Man darf sich vorstellen, dass ihre tiefe Pfahlwurzel bei Idealbedingungen bis zu 40 Meter in den Erdboden hineinragen kann. So ist diese Bäumin fest verankert und steht für Qualitäten wie Standfestigkeit, Sicherheit, Ausdauer, Beständigkeit und zudem für Wärme, Schutz und Vertrauen.

Besonders auffallend ist auch, dass Eichen auch mit dem Sonnenlicht und damit mit dem Feuerelement in Verbindung stehen. Eichen beherbergen viele Lebewesen und stehen daher auch für Lebendigkeit. Diese Baumart spürt sich im Vergleich zu anderen heimischen Bäumen auffällig warm an. Probier es gern aus: Eine große Eiche straht Wärme über ihren Energiekörper bis weit über ihre Baumkrone hinaus aus und hat zudem eine dicke Haut. Eine Eiche “haut” so schnell nichts um.

Eine ausgewachsene Eiche hat über all die Jahrhunderte viel erlebt – Abscheuliches ebenso wie Erfreuliches. Sie hat enorm viel Weisheit gespeichert. Denn Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden. So stets geschrieben. Und mir scheint, dass viele Bäume deutlich älter werden können, als uns geschrieben wird.

Guter Rat kann oft teuer sein und braucht Zeit. Wenn es dringend und kostenfrei sein soll, dann bist du bei der Eiche ganz richtig. Und sei dir dabei bewusst: Eichen haben nichts mit Mut zu tun, wie man glauben könnte. Vielmehr haben sie mit Ur-Vertrauen zu tun. Bei ihr fließen die Botschaften nur so durch. Man könnte von “Download” sprechen. Daher empfinde ich sie als radikal im positiven Sinne (Radix = Wurzel), wie die Geschichte von Sabine verdeutlicht.

Affirmation aus der Eichenbotschaft

Ich bin verbunden mit allem was mir dienlich ist.

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Was es sonst noch gibt?

ShinrinYoga-Kurs Serie Kraftbäume – Im Wiener WUK

Ich freue mich auf ein Wiedersehen und auf neue Gesichter!

UmAtmung 🧡

Eure Angelika,
die den Bäumen lauscht.

 

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Blick in die Baumkrone von unten bei Sonnenschein

Der “Magic Forest”

Reisebericht einer Baumbotschafterin

 

Skiathos ist eine Insel, die weit mehr als himmlische, menschenleere Buchten zu bieten hat. Das Wasser variiert bilderbuchhaft in unzähligen Blau-, Grün- und Türkistönen, ist meist still wie ein See mit metertiefer Klarsicht bis zum Meeresboden. Wir fühlten uns eingeladen, uns von den Putzerfischlein putzen zu lassen und von Bucht zu Bucht zu schwimmen. An so manch einer Minibucht (geschätzte 10 bis 20 m2 klein) befindet sich ein vergessener Sessel oder eine vereinsamte Liege, um völlig alleine verweilen zu können. Doch in diesem Bericht geht es um so viel mehr als um das Meer. Wer dem Meerbaden noch ein Waldbaden unter magischen Baumriesen hinzufügen möchte, wird sich hier pudelwohl fühlen.

Bei Koukounaries (dt. Föhrenwald) im Westen von Skiathos befindet sich einer der drei natürlichen Kiefernwälder Griechenlands. Dieser ist ein einzigartiges Biotop, da seine Kiefern auf reinem Sandboden wachsen.

Einige Kilometer weiter – die Insel ist überschaubar – befindet sich der sogenannte „Magic Forest“.

Dieser Wald ist ein echtes Elysium (griechischer Himmel). Obgleich er sehr versteckt liegt und zum Glück auch von den Griechen als Geheimnis behütet wird, sollte er ganz oben stehen auf der Liste der Naturerlebnisse, die man gesehen haben muss. Der magische Wald ist weniger groß als man jetzt vielleicht denken würde.

Der Weg bis zum Wald ist eine zirka zwei-stündige Wanderung. In Anbetracht der Hitze (Juni 2024) fand ich den Weg dorthin herausfordernd. Er bietet kaum Schatten und es sind einige steinige Steillagen zu passieren. Doch mein Mann hat ihn mit Flipflops gemeistert. Somit alles relativ.

Ein kleiner Hinweis: Der Wald liegt direkt unterhalb des Kechria-Klosters aus dem 18. Jahrhundert, das ebenfalls einen Besuch wert ist.

Der Waldzugang wurde offensichtlich von der Flut im letzten Herbst derart durchspült, dass erstaunliche Wegfurchen – stell dir das bildlich vor“! – in der Höhe von geschätzten 2 bis 3 Metern den Eingang markierten. Wir mussten balancierend und teils auf allen Vieren hier durch.

Als wir diese wenigen Meter des Zugangs (zirka 100) über die hohen Wegfurchen überwunden hatten, was sofort klar: Das ist er, der Magic Forest.

Prompt erfasste mich eine Gegenwärtigkeit von der ich, als langjährige Achtsamkeitspraktizierende, bisher nicht mal geträumt hatte.

Eine tiefgründige Glückseligkeit, gefolgt von einem Wechselbad an Gefühlen des Staunens, der Gänsehaut, der Ehrfurcht, des Entzückt-Seins und der Demut mündeten in Dankbarkeit für das Wunder des Lebens.

 

Nun, was macht diesen Wald so magisch?

Zunächst darfst du dir eine schier endlose Artenvielfalt vorstellen. Es sind unzählige kleine Lebewesen, die hier vorbeiflitzen und anmutig umherflatternd ihr Geschäft verrichten. Sie schillern in allen Farben, Formen und Strukturen.

Es bilden sich Flecken aus Moos, Flechten und floralen Bodendeckern.

Wenn du dann noch den frischen Duft unzähliger wild wachsender Kräuter und farbenfroher Blüten hinzufügst, bekommst du ein ziemlich genaues Bild davon, was dich erwartet.

Dieser Wald wirkt alt, gesund und weise. Ein Indiz dafür sind die hier anzutreffenden Pflanzenwesen: Schachtelhalme und Farne in einer Größe, dass ich mir vorkam wie Alice im Wunderland.

Farne stehen in der Pflanzensymbolik für die Mystik und das Geheimnisvolle. Der Grund dafür ist die eigenwillige Vermehrungsform der Sporenträger. Als Teil des Unterwuchses in den Wäldern tragen Farne zur Förderung der Biodiversität bei. Im Karbon (vor etwa 360–300 Millionen Jahren) bildeten Farne zusammen mit Schachtelhalmen und Bärlapppflanzen riesige Wälder und schufen die Basis für die meisten heutigen Steinkohle-Vorkommen. Holzkohle lässt sich hier direkt erkennen, an den Wurzelknollen der umgefallenen Baumriesen.

 

The dark Side of the Tree

Fast jeder einzelne Baum stellt hier eine Entität dar. In ihrer Gestalt ebenso wie in ihrer Größe zeigen diese Bäume Wahrhaftigkeit. Fast alle zeigen ein Gesicht und damit sehr deutlich ihre Wesenheit. Einige wirken fröhlich, andere eher garstig, manch einer sogar boshaft, einige wirken erschöpft, wieder andere empört.

An diesem Ort wird die romantische Idealisierung von Bäumen überwunden.

In dieser Gesellschaft stell dir nun vor, wie die Sonne durch ein nahezu undurchdringliches Dach aus üppigem Blattwerk scheint. Wobei es am Tag unseres Besuches bewölkt und daher sicherlich noch entrisch war.

Das Phänomen Komorebi 1) war daher kaum sichtbar.

In solch einer magischen Umgebung zu fotografieren, kostet mich generell eine große Überwindung.

Am Rückweg hat sich dann der Teil in mir durchgesetzt, der mich fotografieren ließ, ganz im Sinne von „Sharing is Caring“. – Ja genau, man kann sich immer alles schönreden 😉.

Jedenfalls ist dies ein Wald, bei dem selbst die beste Fotografie daran scheitert, die Qualität dieses zauberhaften Ortes einzufangen. Meine Fotos sind übrigens unbearbeitet und das Licht war – wie gesagt – nur mäßig an diesem Tag.

Was hier zusätzlich an Input hereinströmte, wäre buchfüllend. Und wer weiß, vielleicht kommt das noch.

Interessant fanden wir zudem die Nachwirkungen, im Anschluss an den Waldaufentlhalt: Eine deutliche Geistesruhe – Gelassenheit, Gewahrsein, Glückseligkeit – gekoppelt mit einer belebenden, aphrotisierenden, Energie.

Und wir wussten: Genau so ist das Leben gemeint.

Nun aber komm mit zur Bilder-Reise unter folgendem Link:

👉🏽    BAUMRIESEN UND IHR WESEN

 

P.S. Was du wissen solltest, um die Reise dorthin anzutreten:

Mach dich am frühen Morgen auf den Weg zum Kechria-Kloster. Es ist etwa acht Kilometer von Skiathos-Stadt entfernt. Es empfiehlt sich mit Auto oder Motorbike hinzufahren, jedenfalls nicht zu Fuß. Denn es wird bereits am späten Vormittag recht warm. In den offenen Waldgebieten kann es richtig heiß werden und in den dichten Wäldern trotz des schattigen Blätterdachs unglaublich schwül.

Stelle sicher, dass du ein bequemes Paar Wanderschuhe (knöchelfrei) oder idealerweise Barfussschuhe dabei hast. Nimm Wasser und einen Sonnenhut sowie Sonnencreme mit. Unterwegs gibt es kein Wasser, aber im Wald dafür klares, sauberes Trinkwasser aus der Quelle und der Wald öffnet sich letztlich am Kechria Beach, wo es eine Taverne und einen wunderbaren griechischen Salat gibt.

Für den Weg solltest du mäßig fit sein. Die Wanderung dauert bei gemächlichem Tempo etwa vier bis fünf Stunden (hin und retour). Der Weg ist von Zeit zu Zeit markiert und in der Regel geräumt. Dennoch fällt es selbst den Inseleinwohnern schwer diesen Wald zu finden und sie können dadurch den Weg kaum beschreiben. Oder vielleicht wollen sie das auch gar nicht. Es ist also und bleibt hoffentlich ein echter Geheimtipp.

Während unserer Wanderung kamen wir an keiner Menschenseele vorbei. Dadurch ergab sich eine ungewöhnliche Ruhe, sodass die Geräusche des gurgelnden Baches und der Natur deutlich verstärkt wurden. Das machte es noch intimer.

 

1) Unter „Komorebi“ versteht man in Japan, das goldene Licht, das durch die Blätter der Baumkronen in den Wald hineinstrahlt.

 

Finde hier nähere Infos samt Anmeldemöglichkeit zum Waldbaden,  jeden 1. Sonntag im Monat im Wienerwald

https://www.shinrinyoga.at/waldbaden-wien-niederoesterreich/

Ich freue mich auf neue Gesichter!

Angelika,

die den Bäumen lauscht.

Magic Forest von Skiathos

Wie Yoga, Buddhismus und Schamanismus einander befruchten

*EINLADUNG ZUR JUBILÄUMSWANDERUNG*

Vor 18 Jahren nahm ich erstmalig an einer Stillewanderung teil: 2 Stunden waren es zum Husarentempel. Ich erinnere mich noch gut an die Einsichten während der bewussten Schritte. Die Gruppenenergie war erhebend. Schritt für Schritt überraschte mich das Leben zunehmend. Ich kam mir selbst näher. Am Ende haben wir ein Mantra gesungen. Dort ist dieses Sprungfoto (anbei!) entstanden. Herzlichen Dank der lieben Birgit Gauriananda für diese Ermöglichung. Sie war wegweisend für mich.

Immer wieder hat es mich seither auf diesen Weg geführt, bei der Begleitung von Firmenteams oder Einzelnen, mit Waldbaden-Elementen und einer Prise Ritualkraft.

Heuer möchte ich Dich darauf einladen, im Rahmen meiner Jubiläumswanderung das Leben zu feiern.

Vor 5 Jahren hat mein ShrinrinYoga seinen Weg ins Firmenbuch gefunden.

Dass Yoga-Asanas aus Tierbeobachtungen entstanden, war mir damals – als Yogalehrende (eh klar) bewusst. Darauf aubauend wartete später eine Überaschung auf mich.

Als mir die Essenzen aus Yoga, Schamanismus und Buddhismus klar wurden, dämmerten mir zugleich deren Schnittstellen und deren Beziehungen zueinander, ja sogar wie sie einander befruchten. Diese drei Philosophiesysteme haben währen der letzten 30 Jahre immer wieder ihren Weg in mein Leben gefunden, sowohl auf wissenschaftlicher Ebene, als auch – und ganz besonders – auf Ebene energetischer Signaturen. Ich war bei Naturspiritualtiät angelangt, ganz nach Einstein’s Aussage:

“Schau tief in die Natur, dann verstehst du alles besser”.

Während sich unser „Waldbaden für Kinder“ verwirklichte, war da plötzlich noch mehr Klarheit: Der Zusammenhang zwischen Asanas und Krafttieren und damit zwischen Yoga und Schamanismus, zwischen Energieformen und deren Wirkungen. etc.

Wie all das mit Achtsamkeit, dem Herzstück der buddhistischen Praxis, zusammenhängt, können Interessierte heute im Rahmen einer eigenen speziellen Waldbaden-Ausbildung erfahren, eine die sich auf wundersame Weise zusammenfügte: Bildung im Sinne von HERZENSBILDUNG für Kinder. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wer mehr über Kraftbäume erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zur Jubiläumswanderung, zum 5. Geburtstag von ShinrinYoga, am Sonntag, 05.05.24. Sie führt durch den Föhrenwald, zum Husarentempel bei Mödling.

Um falschen Erwartungen vorzubeugen: Ganz so still wie bei meiner ersten Wanderung dorthin, wird’s hierbei nicht.

Finde hier nähere Infos samt Anmeldemöglichkeit zur Jubiläumswanderung.

https://www.shinrinyoga.at/waldbaden-wien-niederoesterreich/

Mitfahrmöglichkeiten werden ab Wien, Nähe Bahnhof Meidling (9:30 Uhr) organisiert!

Ich freue mich auf neue Gesichter!

Bis bald, freudvoll im Wald!

Angelika,

die den Bäumen lauscht.

Jubiläumswanderung zum Husarentempel

Ein besonderes Ereignis, bei Dämmerung im Wald

Ein besonderes Ereignis, bei Dämmerung im Wald 🌳

Neulich bei Dämmerung im Wald. Ich schätze diese Übergangszeit zur “schwarzen Luft”, insbesondere im Wald.

Hast du gewusst, dass sich der Wald bei Dunkelheit sozusagen „umbaut“? Dass des Nächtens andere Gesetzmäßigkeiten herrschen? Dass die Tiere den Nachtwald stärker einnehmen, sozusagen die Energien übernehmen, war dir sicher bewusst. Und das ist nur ein Aspekt unter vielen. Doch das ist eine andere Geschichte. Eigentlich will ich dich ja an meinem Ereignis teilhaben lassen.

Während ich Bärlauch pflücke, höre ich plötzlich ein eigenartiges Geräusch. Eines das mich Innehalten lässt. Angenehm hört es sich an und besonders kraftvoll. Ganz eindeutig von einem Wohlgefühl oder vielmehr von Wonne erfüllt. Das Bild das sich in diesem Moment vor meinem geistigen Auge zeichnet:

Eine Elefantenkuh beim Gebären ODER ein Elefant, der seinen Orgasmus genießt.

Doch da ist ein winziger Zweifel: Elefanten klingen höher. Ihr Ausdruck ist mir aus Indien bekannt. Hmmm aber vielleicht ist’s beim Gebären anders? Oder beim Orgasmus? Das Bild ist jetzt in meinem Kopf und will da nicht mehr raus. Diese Vorstellung fühlt sich stimmig an, für diesen Moment. Und plötzlich große Klarheit: Da ist Anhaftung.

Erst heute finde ich Zeit zum Recherchieren. Interessant. Man lernt einfach nie aus.

“Elefanten haben KEINEN Orgasmus, in der Art wie wir Menschen. Sie hätten Sex nur aus praktischen Gründen, um sich fortzupflanzen und nicht, weil sie das mega geil finden. Der eigentliche Sex eines Elefantenpaares dauert im Schnitt 45 Sekunden, also reinstecken, abspritzen und fertig. Dabei haben beide eigentlich KEINEN Spaß, der Bulle ist aufgrund seines Hormonspiegels eher dazu getrieben. Die einzigen Tiere, die beim Sex Vergnügen haben, sollen Menschenaffen und Delphine sein, aber wer kann das schon wissen.” zit. n. Kim Kitsch

Falls du ein paar Sekunden Zeit hast, findest du hier eine paar Eindrücke zu diesem Thema. Ich teile sie ohne Worte, ohne Wertung:

Elephant orgasm

Elefant-Erektion – Elefant geht ab

Es erfüllt mich mit Freude in Waldnähe, so Nahe bei (auch exotischen) Tieren, leben zu dürfen.

Abends oder Morgens beobachte ich hier Tiere wie z.B. Affen … ohne den Zoo dafür betreten zu müssen. Für mich ist das wahres Glück, für eingesperrte Tiere eher nicht.

Ich spüre eine Verbindung zu Eichhörnchen, Krähen und andere Vögel wie Spechte, die mich täglich (manchmal sogar bis in die Wohnung hinein) besuchen. Sie sind allesamt willkomen. Und sie schätzen das ausgewählte Bio-Futter in der geräumigen Vogelvilla meines Balkons.

Mindestens ebenso verbunden fühle ich mich mit den Tieren im Zoo. Da ist ein Draht, eine Schwingung, etwas, das ich Kommunikation nenne. Je nach Muße, die ich aufzubringen im Stande bin, ist es mal klarer und mal weniger intensiv. So erfahre ich mehr über die Bedeutung von Krafttieren und dadurch über mich selbst.

Ob es nun neulich ein Elefant war oder vielleicht ein Löwe (wie der Zoo glaubt), ist für mich sekundär.

In so einem Fall folge ich dem Bild, das mich berührt. Denn die “Botschaft” bzw. die Schwinung inspirierte mich auf besondere Weise. Die Gänsehaut war wohltuend, auch diese Vorstellung hier, mitten in Wien.

Die Internet-Recherche fügt dann ihres hinzu, wodurch sich neue Qualitäten in mein Leben “einbauen”. So einfach ist das mit der Energie, sie folgt der Aufmerksamkeit. Es fasziniert mich, hinter die belebte Natur zu schauen, hinter die Welt der Farben, Formen und Strukturen, hinter die bewegten Phänomene der Energie und des Ausdrucks in unserer 3D-Welt. Darüber führe ich ein spezielles Tier-Tagebuch.

Entdecke hier das Wesen dieses Tieres:

Der Elefant als Krafttier

Und wenn ich in das folgende Video hinhöre, dann könnt’s schon ein Löwe gewesen sein. Es lebe die Illusion 😆, wir Yogis nennen dies Maya.

… Damit wären wir schon beim nächsten Krafttier und auch bei der Biene Maya, ebenfalls in der Nähe meines Büros. Man glaubt es kaum. Das Leben ist schön. Und traurig zugleich. Es kommt immer auf die Perspektive an. So ein eingesperrter Löwe bricht mir das Herz.

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Viel Freude beim Schmökern und entdecken weiterer Artikel auf meinem Baumblog!

Herzensgruß

Angelika, die Bäumen und Tieren lauscht.


 

Du möchtest mehr über Tiere und Bäume erfahren? In Tiefe und Breite? Dich mit einem (deinem!) Baum oder Tier näher beschäftigen? Dann komm zu einem der Infotermine.

Oder hol dir gleich alle Infos zur jeweiligen, dich ansprechenden, Trainer:in-Ausbildung. Bei Interesse an

☀️ Krafttieren: Ausbildung zur Begleitung von Kindern

☀️ Kraftbäumen: Ausbildung (klassische Variante)

Natürlich kannst du auch beide Ausbildungen absolvieren und vom Kombi-Angebot profitieren.

Fühl dich Willkommen, beim Rendez-Vous mit deinem Krafttier und/oder deinem Kraftbaum!

Du bist noch nicht soweit? Dann lass dich gern weiter inspireren! Solltest du sie nicht ohnehin schon empfangen, abonniere jetzt meine Waldpost und emfpange ein Geschenk in Form einer sehr wirkungsvollen Übung (hier nur für kurze Zeit verfügbar)

-> Weiterleiten willkommen!

Was es sonst noch gibt

Buchtipp – “Inspiration unter Bäumen” – Im Wald der freien Denker von Buddha bis Voltaire (Lundt, H.)

Hiermit wurde meine Wahrnehmung bestätigt, mein Horizont erweitert und meine Lehre angereichert. Mit diesem Buch nahm jeglicher Zweifel (zugegeben – da war noch was im Kontext der Chakren!) ein Ende.

Wenn Bäume, wie Tagore sagt, die endlose Bemühung der Erde sind, mit dem Himmel zu sprechen, sind wir dann nicht auch unter Bäumen am richtigen Ort, um den Himmel zu hören?

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ShinrinYoga’n’Meditation – Serie KRAFTBÄUME Dienstags um 18:15 Uhr im Wiener WUK.

Waldbaden ist gut erforscht und die Wirkung auf Immun- und Nervensystem wurde vielfach aus aller Welt bestätigt. Doch möchte ich klar festhalten: Waldbaden ersetzt weder Arzt oder Therapeut, noch Medizin.

 

Elefant in der Wiener Stadt

Die harten Lockdowns

Die harten Lockdowns. Ein Geschenk!

Das mag jetzt zynisch klingen, ist aber nicht so gemeint. Im Gegenteil.

Ich möchte dich einladen, dich auf eine neue, erfrischende Perspektive einzulassen. Auf eine Reise zur Reflexion von Gedanken und Gefühlen in Bezug auf eine simple Angelegenheit und in unser aller Leben eine sehr Wesentliche, wie ich meine. Bestimmt hast du dich auch schon damit beschäftigt.

Und ich will mit dir teilen, was sich auf wundersame Weise entwickelte, ganz nach der Geschichte “Ob gut oder schlecht, wer weiß das schon ….”.

Dieser Beitrag beabsichtigt einen Bereich auszuleuchten, der als Schatten auf uns wirkt. Und wie wir alle wissen, liegt im Schatten großes Potential verborgen, eine Kraft, die nicht nur brach liegt, sondern auch gegen uns, ebenso wie für uns, wirken kann. Daher ist Schattenarbeit einer der effizientesten Wege. Wie spürt sich das an?

Wenn du das Licht auf die Qualitäten der letzten Jahre lenken möchtest, dann nimm dir jetzt Zeit, denn mein Beitrag ist diesmal lang, deutlich länger als die üblichen, ausgefallen, der längste Artikel, den ich je geschrieben habe. Das Schreiben war diesmal eine Art “Download”. Da wollte etwas durch zum Thema “Erkenntnis = Reichtum”. Und das ist heilsam.

Wir Menschen, die einen mehr als die anderen, aber wir alle haben seit einigen Jahren allerhand Bürden zu tragen. Aus diesem Blickwinkel heraus mag dieser Beitrag, vor allem der Titel, dich triggern. Das ist OK. Du bist eingeladen beim Lesen eine möglichst neutrale Haltung, oder idealerweise eine achtsame Haltung des Mitfühlens und Mitfreuens, einzunehmen. Glaube mir, es ist den Versuch wert, wir urteilen allesamt meist zu voreilig.

Nun viel Freude und Inspiration beim Lesen!

Begonnen hat alles während der Lockdowns. Ein Treffen in Restaurants und Cafes war vielen, die „hart“ weggesperrt wurden, verwehrt. Für einen beachtlichen Teil unserer Gesellschaft, dauerte dieses Eingesperrt-Sein einige dunkle Monate länger, während jene Menschen, die sich „freigeimpft“ hatten in Gaststuben längst wieder frohlockten.

In der Lebenssituation eines Weggesperrten ist Geduld gefragt. Wie bei jedem Schicksal kann hier das Bewusstsein helfen, dass aus der Not eine Tugend werden kann. Und tatsächlich entstand etwas Neues. Für meine Eine Solches, das unserem natürlichen Mensch-Sein entspricht, etwas das uns dem Selbst näher bringt.

Du glaubst du weißt es schon? Es hat etwas mit Bäumen zu tun? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht oder nur rudimentär. Lass dich überraschen!

Eines jedenfalls vorweg: Seit jeher war es mir ein Anliegen den öffentlichen Raum progressiv zu nutzen, in der Art eines Wohnzimmers. Und genau dahingehend möchte ich dich mitnehmen und zur angekündigten Rückblende übergehen.


 

Es ist Frühling 2020. Schaumbremse. Von 100 auf 30 oder für manche gar gleich auf Null. Für wieder andere bedeutet diese Zeit Beschleunigung, auf 180 oder mehr. Hier zeigen sich übrigens auch die berühmten 3 Modi “Fight, Flight, Freeze”. Für viele ist es ein Schock. Darf das alles wahr sein? Bin ich im falschen Film? In einem anderen Zeitfenster gelandet? Fragen über Fragen. Zeit des Getrennt-Seins und innige Verbundenheit zugleich: Von und mit “Aus-dem-Leben-Tretenden”: Mütter und Väter, Großeltern, Kinder, “freiwillig” und unfreiwillig …. Große Trauer rundum.

Heiß ist er, dieser Frühling. Angst und Korruption spült es vulkanartig, wie die Wimmerl, an die Oberfläche. Unterdrückung funktioniert jetzt nicht mehr. Dennoch (oder deshalb) von Oben: Unterdrückung des Sprechens (Maulkorb!). Zeit des Schweigens. KEINE eigene Wahrnehmung ausdrücken dürfen, sonst Bestrafung, aufs Härteste: Ausgrenzung, Diffamierung und soziale Ächtung, letztere auf allen Seiten.

Der Unterschied zwischen Polarität und Dualität wird uns direkt vor Augen geführt und vielen von uns überhaupt erstmalig bewusst.

Neue Anglizismen erobern den Diskurs in dieser rasant-digitalisierten Zeit: Framing, Ghosting, Owning, Shitstorm, Cybermobbing, Lockdown, Narrative …. Allzugern hätte ich die Begriffe mit Definitionen verlinkt, doch “Wikipedia” ist für mich ein “No-Go”, weil “Blackmailer”. Du siehst schon ohne Anglizismen geht’s kaum noch. Aber ich denke du kennst die Definition. Ansonsten darfst du “googeln” (schon wieder so ein Begriff).

Ein weiteres Phänomen: Die (a)sozialen Netzwerke und die Menschen dahinter, aber auch der Nachbar von nebenan ebenso wie Familienmitglieder, zeigen plötzlich ihr Gesicht: im Antlitz der Existenzangst (als Angst hinter all den anderen Ängsten). Im Wechselbad der Gefühle zeigen sich Unverständnis, Mitgefühl, Wut, Sorge, Zweifel, Fürsorge, Trauer, Hilflosigkeit, Aussichtslosigkeit, dann wieder Akzeptanz und Durchschaubarkeit sowie tiefe Verbundenheit mit all den Gleichgesinnten.

Meine Versuche zu abstrahieren, zu transzendieren, … sind nur von kurzer Dauer: Das ist alles nur Energie (Gedankenmuster und Projektionen), die sich formt, reproduziert, im Kreis dreht und wieder verschwindet. So wie alles im Leben der Vergänglichkeit unterliegt. Nichts existiert ewig (Anicca). Nichts existiert unabhängig, so Buddhas Lehre.

Von so etwas wie “Erleuchtung” noch ein gutes Stück weit entfernt, gelingt es mir nicht, dieses Bewusstsein kontinuierlich zu bewahren.

Es irritiert mich, von lieben Freundinnen “geghostet” zu werden. Eine völlig neue Erfahrung. Ghosting geschieht immer plötzlich – z.B. Austritt aus der whatsapp-Gruppe tschack bumm – ohne Begründung, klarer Schnitt (Metall-Element). Und ich frage mich: “Nur weil ich eine Spur anders wahrnehme? Die Ausrichtung ist doch dieselbe. Es ist seltsam.” Da ist im Moment Trauer, Ende-der-Täuschung, …. Doch mir fehlt die Zeit, dem nachzugehen. Es sind ja bereits neue Menschen im Leben, mit neuen “Geschenken”. Und es gibt kein zurück, zu den alten. Denn der Wert steht plötzlich in Relation zu den neuen Freundschaften, solchen, deren Blick und Weg eine gemeinsame Richtung vorgeben, eine Lichtvollle. Und das ist erfüllend. Kommt dir das bekannt vor?

Da wo vorher die Lust auf Rückzug und Innenschau war, ist jetzt die Lust auf Begegnung. Sie steigt exponential an. Kein Wunder, sind wir doch soziale Wesen. Begegnungen verlagern sich vorübergehend an “heimliche” Orte wie Garagen, spirituellen Zentren, etc.  Und sie sind sehr besonderer Art. Ich möchte sie nicht missen.

Und ein plötzliches Phänomen dieser Zeit: Deutlich mehr Menschen begegnen einander im Wald. Die Sehnsucht nach Freiheit, Natur und Digital-Detox steigt, in meiner Wahrnehmung, parallel zur Sehnsucht nach Begegnung .

Die Geschichten der Menschen sind unfassbar und teilweise zum Heulen. Mir wird bewusst, dass unsere Lachmuskeln allmählich verkümmern. Ich lächle mir täglich im Spiegel zu und bemühe mich, jedem Anflug eines Lachkrampfes dankbar nachzugehen, ja richtig mit der Energie mitzugehen, wenn auch manchmal ein wenig hysterisch. Das ist voll ok, Hauptsache es wird gelacht. In den Öffis lächle ich Menschen herzlich zu, das passiert ganz von selbst und natürlich. Manche lächeln zurück und wir schenken einander längeren Blickkontakt, einfach so, Berührung im Herzen, ohne Worte. Andere fühlen sich offensichtlich bedroht. Lachen sowieso, aber auch lächeln kann, wenn es falsch interpretiert wird, Unbehagen auslösen, ein Phänomen unserer modernen Kultur. In anderen Kulturen ist das völlig normal. Aber vielleicht liegt’s auch daran, weil ich “oben ohne” bin (ohne Maske).

Die Gedanken so mancher Köpfe sind lesbar: “Ist die irre? Was will sie von mir? Oder: Welch schöne Verbundenheit”. Von allem was dabei. Wenn man offen ist, lernt man die Traumas der Menschen ganz direkt zu spüren. Das ist nicht immer angenehm.

In der Stadt während der “harten Runter-Sperrungen” (ein Versuch einzudeutschen): Menschenleere Hauptstraßen. Guter Duft in der Luft. Durchatmen, Vogelkonzerte. Geschwindigkeit runtergefahren. Menschen mäandern und schlendern. Mehr Präsenz im Abstand. Babyelefanten. Konsumbremse. Alles Einmalig. Ein wirtschaftlicher Orgasmus für Amazon & Co.

Für eine Weile gebe ich mich dem Geschehen einfach nur hin und beobachte.

Doch bald schon drängt sich die Frage auf: Was können wir tun? So viele Menschen sind aus der gesundheitlichen Balance und meine Eine bleibt verschont. Warum? Vielleicht, weil ich die ganze Zeit über mit Menschen in innigem Kontakt bleibe? Vielleicht weil ich KEINE Maske trage, weil ich sie nicht aushalte, weil ich mehr Durchatme als sonst, weil mein Bezug zur Atmung essentiell ist, weil es unser aller Bezug zu Spirit ist, … Fragen über Fragen.

Und Antworten ebenso, sehr klar sogar. Jede Umarmung und jedes Bussi nehme ich dankbar an. Unser Immunsystem braucht ja Herausforderungen und Lernprozesse sowie eine funktionierende Hormonwelt (Kuschelhormon Oxytocin, etc.) Und ich nehme wahr, wie (fast) alle, die genau so handeln, gesund bleiben und in all den Jahren nicht mal den Anflug einer Erkältung  haben. Zugegeben, es gibt Ausnahmen. Doch die Tendenz ist offensichtlich und interessant.

Ich frage nochmal: Warum bleibe ich verschont? Die Antwort ist jetzt klar: “Du kannst etwas beitragen. Menschen, die aus der Balance kamen, brauchen jetzt kräftige Bio-Suppen.” Also ab in den Dienst der Quelle. Ich beginne zu kochen in großen Töpfen, während ich Mantras singe. Die Suppen in Schraubgläser gefüllt liefere ich aus, mit dem Auto durch ganz Wien. Währenddessen schaukelt mein Mann die Vollbaustelle meines neuen Büros ganz alleine. Wir surfen die Wellen. Gemeinsam und zum Glück nicht einsam.

Doch dann passiert folgendes: Ich spüre sie wieder, meine Affinität für Aktivismus. Barbara, Beate und die beiden “Andrease” unterstützen das. Und so rufen wir unsere  SilentReloveution wieder ins Leben, wir aktivieren sie erneut: Eine Gehmeditation von ShinrinYoga in Kooperation mit Ganzheilzentrum und Zur-Inneren-Kraft, im öffentlichen Raum. Natürlich mit einer Botschaft samt offizieller Anmeldung. Wir treffen einander, mal 10, mal 20, mal nur 5 Menschen, jedenfalls jeden Dienstag in der Wiener Innenstadt.

Gemeinsam setzen wir Schritt für Schritt. In Zeitlupe. Kontemplative Langsamkeit. Intensive Wahrnehmung. Berührend, was dabei von außen auf uns einprasselt. Ergreifend. Tiefgründig. Reich an Erkenntnis. Auch Kinder schließen sich uns an. Denen braucht man nicht viel zu erklären, denn die spüren sich noch, sind noch verbunden. Die bewussten Schritte rundum den Stephansdom sind besonders kontrastreich. Teilweise beängstigend (Polizeischutz war hier notwendend), aber auch amüsant. Am Domplatz tummeln sich viele, in heißer Begierde. Unsere Bewegung ist hier kaum als solches erkennbar, für manche sind wir nicht mal wahrnehmbar, für andere wiederum extrem störend. Unsere Langsamkeit macht sie aggressiv, sie schreien uns an. Die Dom-Umrundung nimmt weit mehr als eine Stunde in Anspruch.  „Warum sind hier so viele Schnecken unterwegs?“ hören wir genervte Touris. „Sehen sie‘s nicht? Da ist ein Tempo-Limit!“, schnauft ein Fiaker in süffisantem Wiener Ton.

Eine andere Situation beim Walk vom Stephansdom zur Votivkirche (Dauer: ca. 2,5 Std.): Von zirka 30 Polizist:innen begleitet, überqueren wir den Schottenring. Eine betagte Frau überholt uns hier kopfschüttelnd am Rollator, was wir erst hinterher im Film wahrnehmen …


 

Ein lieber Freund und großartiger Künstler hat uns begleitet und das Material filmisch verarbeitet. Welch ein Geschenk. Seine Perspektiven bieten einige tiefere Einsichten und so manches zum Schmunzeln. Du findest das Filmchen samt Intention auf unserer Seite (runterscrollen!): http://silentreloveution.com/

Vielleicht hast du dich längst gefragt, was das alles in einem Blog über Bäume und Wald verloren hat. Zu Recht!

Wenn du mir bisher gefolgt bist, dann bist du hier goldrichtig. Gratuliere! Die Bindeglieder sind Langsamkeit, Geistesruhe, Körperwahrnehmung, Achtsamkeit, Intuition, Bewusstsein. Und ich frage an dieser Stelle, was du beim Beitragsbild (bei Mobiltelefonen am Ende sichtbar) empfindest? Kurze ehrliche Antwort (dir selbst gegenüber und gerne auch mir!). Dann lass das für die kommenden Zeilen wieder los!

Falls du runterscrollst sind diese 3 Bäume ein guter Marker, um zurückzufinden zum Weiterlesen! Denn jetzt wird’s erst interessant!

🌳🌳🌳

Damit bin ich beim eigentlichen Punkt.

Neben den Gehmeditationen ergaben sich, während der Lockdowns, weitere zauberhafte Begegnungen unter Freund:innen, fast immer im Grünen. Walk & Talk nannte ich diese Treffs, bis ich merkte, dass dies der Name einer Uralt-Methode ist. Während es hier um Lösungsfindung zu einem bestimmten Thema geht, hatte ich KEINE bestimmte Absicht dabei. Allerdings kennt jeder Mensch, der Zeit in der Natur verbringt, das Phänomen, welches über Dr. Qing Li’s Forschungen zu einer Erkenntnis – im Sinne eines echten Fakts – wurde:

Aufenthalte in der Natur regen unsere Kreativität um zirka 50 % an.

Wenn man bedenkt, dass Kreativität auch Problemlösungskompetenz meint, dann ist das sehr wertvolll.

Dr. Li’s Erkenntnis bezieht sich zwar eher auf das Waldbaden (bewusstes Verweilen) als auf ein “Durch-den-Wald-Spazieren”. Doch kann für manche Menschen, wie ich meine, die Bewegung ein zusätzlicher Verstärker für neue Impulse, sein. Die interessante Würze dabei ist, wie Coaches gerne berichten: 80 % aller innovativen Ideen entstehen durch Kommunikation.

Hier kommen also drei Aspekte zusammen, drei Qualitäten, die einander befruchten, man könnte sagen “sich potenzieren”. Und diese Synergien mache ich mir zunutze:

Bewegung. Natur. Kommunikation.

Das klingt so banal. Doch genau diese einfache Natürlichkeit ist der springende Punkt. Und es lässt sich weiter spinnen. Wenn viele nur wüssten, welche Wirkungen allein durch den Hautkontakt mit Natur bereits verifiziert wurden. Und ja, wir gehen dabei gerne barfuss! Slow is healthy and beautiful. (klingt in Englisch einfach besser).

Übrigens wusstest du, dass unsere Gehirne schrumpften, seit wir sesshaft geworden sind? So auch die von domestizierten Tieren im Vergleich zu wilden Tieren, wie Gerald Hüther sagt.

Fazit: Das gemeinsame „Sich die Füße austreten“ im Grünen hat unzählige Vorteile im Vergleich zu Verabredungen in Lokalen. Ich weiß nicht, wie es dir damit geht? Aber mein Körper wehrt sich lange schon gegen das viele Sitzen. Vor mehr als 10 Jahren erfuhr ich in diesem Zusammenhang eine Bestätigung. Das änderte mein Leben nachhaltig. Eine Studie der ETH-Zürich belegte die Auswirkungen unserer „sitzenden Gesellschaft“. „Sitzen ist das neue Rauchen“ heißt es dort im Hinblick auf die gesundheitlichen Folgen auf Wirbelsäule und Organe. Das Sitzen auf Stühlen (meist falschen) in dieser vorgebeugten Bildschirm-Haltung soll unsere Lebensdauer eklatant verkürzen.

Bald darauf habe ich Büro gegen Wald getauscht und mir für die Computer-Arbeit (wie jetzt beim Schreiben) einen Stehtisch sowie einen Sitzball zugelegt.

Zeitgleich wurden meine Treffen, auch beruflicher Art, ins Grüne verlagert: Zum Spazieren in der kühleren Jahreszeit und wenn’s die Temperatur erlaubt, lassen wir uns unter den schattigen Kronen von besonderen Riesen nieder. Die Begegnung ist hier viel lockerer, angenehmer und verbindender.

Summa Sumarum möchte ich einige Aspekte meiner Walks & Talks im Grünen herausgreifen, mit Augenmerk auf jene, die einem Treffen im Kaffeehaus diametral gegenüberstehen:

  • Ich serviere hier Basisches (Wasser, Tee, selbstgepressten Saft) statt Kaffee (übersäuert).
  • Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt, der Geist ebenso
  • Unter Baumriesen (kosmische Antennen) halten wir inne. Hier “fällt” gerne mal etwas “herein” (z.B. eine Inspiration, Absichtslosigkeit vorausgesetzt).
  • Wir sind „radikal“ ehrlich und natürlich zueinander. (Radix = Wurzel). Das schenkt uns Einsicht.
  • Wir inspirieren einander (Schwarmintelligenz).
  • Unsere Gesprächsinhalte sind befruchtend, anregend und nährend.
  • Wir akzeptieren die Wahrnehmung und damit die Wahrheit der/des Anderen: Alles darf, nichts muss. Es ist, wie es ist.
  • Wir sind kaum hungrig, weil wir uns vorwiegend geistig ernähren (mind food).
  • Wir stärken einander in unserer wahren Größe.
  • Repetitive monotone Handlungen (Schritt für Schritt) haben wunderbare (bestätigte!) Auswirkungen auf Neurotransmitter und die Architektur des Gehirns.
  • Wir wissen, dass die Natur bioaktive Substanzen abgibt. Diese Wirkungen wurden auf vielerlei Ebenen (Immun- & Nervensystem) bestätigt: Der Abbau von Stress und das Heben der Stimmung ist unmittelbar spürbar.
  • Im direkten Kontakt mit Bäumen und Erdboden findet Ladungsaustausch statt, daher gehen wir gerne barfuss. Das reduziert automatisch die Geschwindigkeit.
  • Wir spüren Vitalkraft und Lebensfreude, besonders hinterher, anhaltend!
  • u.v.m.

Last but noch least …

Was denkst du, was den größten Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit hat?

Immer wieder gab es Forschungen zu diesem Thema. Wie kann ich effektiv zu meiner Gesundheit beitragen? Über Singen und Tanzen? Über Sport oder Meditation? Über pflanzliche Ernährung? Das ist alles natürlich ganz wunderbar und subjektiv.

Aber vielerlei Studien bestätigten: Den signifikant größten Einfluss auf unsere Gesundheit scheinen gelingende soziale Beziehungen zu haben. Denn im Kern sind wir soziale Wesen.

Und rein empirisch betrachtet (ohne eine Studie dazu zu kennen), kam ich zum Umkehrschluss: Unfrieden in Beziehungen und Ausgrenzung (von der Herde) hat ungünstige Einflüsse auf unsere Gesundheit.

Und da bin ich schon wieder beim Anfang meines Artikels. Was sagt uns das über die Maßnahmen der  letzten Jahre?

Ohne Worte.

Niemand kann heute behaupten, dass er/sie nicht wusste, welche Auswirkungen die Maßnahmen haben werden.

Wenn wir nun all diese gesundheitlichen Aspekte miteinander verbinden – Naturaufenthalte, Achtsamkeitstraining, Meditation, Bewegung, freudvolle Begegnungen, Spielen, Musik, Singen, Tanzen, gesunde Ernährung, Erdung, Ionisation, Ernährung (Peacefood sowie achtsames und mäßiges Essen), Zusammen-Sein, Zusammen wirken und gestalten etc. – dann sind wir jenseits des Mensch-Maschinenparadigmas. Dann sind wir beim holistischen Modell „Mensch als Ganzes“, bei Selbstfürsorge und Selbstermächtigung. Dann kommen wir zu den, lange schon etablierten, “gescheit klingenden” Begriffen wie biopsychosoziale Medizin, Öko-Psycho-Somatik, Psychoneuroimmunologie usw. Ein Vorreiter hier in Österreich ist Prof. Dr. Dr. Christian Schubert an der Uni Innsbruck, den ich sehr schätze.

So, warum erzähle ich das alles?

Ich kam zur Einsicht, dass all das hier erwähnte Effektive sich auf wundersame Weise in meiner Praxis und Lieblingsbeschäftigung zusammenfügt, zu einem größeren Ganzen.

Und wenn ich nur noch einer Freizeitbeschäftigung in meinem Leben nachgehen dürfte, dann wäre es diese:

Mäandern in Parks oder Wäldern mit einem lieben Menschen. Ohne Absicht. Ohne Ziel. Völlig unprätentiös.

Kannst du das nachvollziehen? Praktizierst du das auch? Und wie oft überrascht dich das Leben dabei?

Deutlich mehr Menschen tun das jetzt (spätestens seit Pandemie-Beginn). Und immer mehr Menschen suchen Anschluss in Gruppen, ein logisches Phänomen aus Single- und Postpandemie-Gesellschaft.

Waldbaden-Teilnehmende schätzen unsere Spazier-Meditationen. Hier geht es um eine ganz präzise Methode – hier sehr oberflächlich gesprochen – um die Übung von wertfreiem Zuhören, Mitfühlen und Mitfreuen.

Jene die mich kennen, wissen, dass ich selbst gerne spreche 😉 und im Zuhören mich übe. Letzteres konnte ich in all den Jahren vertiefen. Und da ist immer noch Optimierungsbedarf. Vieles habe ich mir von meinem Mann abgeschaut. Erwin war mir in dieser Hinsicht immer schon eine besondere Inspiration. Wenn ich mit ihm spaziere, ist er still und achtsam, OHNE Wertung, OHNE Mimik, OHNE Gestik, OHNE Meinung, OHNE Tipps. Es sei denn ich frage danach. Ohne es zu wissen, hat er etwas praktiziert, das seit Jahrzehnten als DIE effektivste Achtsamkeitspraxis in Kursen gelehrt und geübt wird.

Erst während der Recherchen (im Rahmen meiner ShinrinYoga-Gründung) kam diese Erkenntnis über Forschungsarbeiten (von MIT, Jon Kabat-Zinn, Britta Hölzl, etc.) in mein Leben:

Wenn es um die Entfaltung von Sati (Pali: Achtsamkeit) und damit um Karuna (Pali: Mitgefühl) und Mudita (Mitfreude) geht, dann erreichen wir wesentlich mehr über Dyaden als über Sitzmeditationen.

Dieser Sachverhalt hat sich in all den Jahren während meiner Praxis (Florian Palzinsky, MBSR, Yoga Vidya usw.) bestätigt. Es erleichterte mein Leben ungemein.

Und wie mir im Nachhinein bewusst wurde:

Es führte mich direkt zu meiner Leidenschaft – Walk & Talk – woraus sich wiederum ein eigenes feines Zusatz-Angebot ergab. Heute begleite ich (neben den Gruppen) zunehmend einzelne Menschen in die Natur. Die Schritte abseits der Pflastersteine sind elementar und meist unterbewertet. Während ich, in diesem Setting, den Geschichten der Menschen lausche, bin ich einfach nur schweigend präsent, mitfühlend, ohne Wertung, ohne Tipp, ohne Mimik, ohne Gestik, so wie mein Erwin es mit mir ist: Wahrnehmen, Spüren, Da Sein. Neugierig kindlich-staunend stelle ich maximal eine Frage. Vor allem aber spüre ich Dankbarkeit, Demut und Freude. Und das ist ansteckend.

Lediglich beim Innehalten unter Bäumen erzähle ich – wenn gewünscht – eine kleine Geschichte aus meiner spirituellen Schatztruhe, zum jeweiligen Baum oder Thema. Glaube mir, man/frau liebt Geschichten und ist in diesem Moment ganz Ohr. Ansonsten hülle ich mich in Schweigen.

Meine tägliche Vipassana-Praxis unterstützt mich dabei, in Übung zu bleiben. Zur Vertiefung sitze ich einmal jährlich den 10-tägigen Dhamma (Lehre des Buddha).

Die Antwort auf die Frage “warum sich dieses Angebot einer zunehmenden Beliebtheit erfreut” kennst du sicherlich selbst. Ich möchte sie daher nur kurz umreißen.

In Zeiten von Singel-Dasein und großer Hektik fühlen sich viele Menschen nicht mehr gehört, nicht (mit)gefühlt und schon gar nicht verbunden, weder mit sich selbst, noch mit dem großen Ganzen.

Mein Gefühl sagt, es braucht in vielen Fällen KEINE jahrelange, kostenintensive Psychotherapie. Abgesehen davon sind die meisten therapeutischen Praxen überfüllt. Sämtliche Therapeut:innen des Landes zusammen könnten DAS aktuelle Thema “Einsamkeit & Abgeschnittenheit” NICHT bewältigen. Hinzu kommt das Thema der Digitalisierung, der progressiven Komplexität samt Angstpropaganda. Egal aus welchen Kanälen wir “bespielt” werden, es geht letztlich um Angst, und zwar am laufenden Band. So alternativ kann der Kanal gar nicht sein. Auch Telegram ist für mich ein Propaganda-Kanal, obgleich er bestimmt wunderbare Vernetzungsmöglichkeiten bietet. Keine Frage! Viele Menschen sind von der Sogwirkung in eine Sucht hineingeraten: “Only bad news are good news.” lautet die Formel für den Erfolg. Kein Wunder, ist es doch seit Jahrtausenden bekannt (Patanjali!), dass das menschliche Ego (einmal angejunkt) immer mehr von diesem “Müll” braucht, um überleben zu können. Es kann einfach nicht genug davon kriegen, ob Mainstream- oder Alternativmüll … es funktioniert letztlich alles nach dem selben Prinzip: Der Geist will immer mehr vom Negativen.

Doch jetzt stell dir vor:

Das Ganze funktioniert auch anders herum. Es kommt immer darauf an, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlegen. Ekagrata und Samadhi spielen dabei eine wertvolle Rolle. Achtsamkeit lässt sich trainieren wie ein Muskel. Die Natur ist dafür das ideale Fitnesscenter.

Und es ist motivierend, was Menschen rückmelden. Und es freut mich immens, wenn nur ein einziger Walk & Talk einen “Dreh” in ihr Leben brachte oder wenn sie – wie viele rückmelden – Übungen aus dem Seminar mitnehmen konnten und jetzt von der Selbstanwendung profitierten.

Wenn es stimmt, dass, wie wir alle zu spüren bekommen, die Pole sich umkehren und wir dabei sind, uns herauszuentwickeln aus Kali-Yuga (dunkle Zeitalter) und hineinzuentfalten ins Satya-Yuga (goldenes Zeitalter), dann wird die schöpferische Ordnung sich wieder herstellen und der tausendjährige Schlaf ein Ende finden. Die Zeichen dazu (Sonnenaktivitäten, Schuhmannfrequenz etc.) sprechen eine klare Sprache.

Dazu passend Buddhas Verkündung:

In 2500 Jahren wird eine große Welle des Erwachens stattfinden.

Tja, dann rechne mal nach! 😉

Und in unserer sesshaften, (be)sitzenden Gesellschaft bin ich der Überzeugung:

Gehen ist das Beste, das du für einen klaren Geist tun kannst. Jeder bewusste Schritt bietet die Möglichkeit, dich gut zu spüren, dich zu beruhigen und dich am Leben zu freuen. Am Besten in Gemeinschaft!

Ich fasse zusammen:

Wenn ich nur noch einer einzigen Freizeitbeschäftigung nachgehen dürfte?

Mäandern im Wald von Schönbrunn, mit Liz Mey.

Warum?

Liz ist meine Seelenschwester und schamanische Begleiterin. Sie hat die wunderbare Eigenschaft, immer das Verbindende und die Stärken ihres Gegenübers zu sehen und hervorzuheben. Ihre Worte sind heilsam. Und ansteckend ist sie, diese Liz – mit Ananda (Sanskr./Pali: reine Freude, Wonne, vollkommene Glückseligkeit).

Ansteckende Gesundheit. Ansteckende Begeisterung. Ansteckende Baumfreude.

What fires together wires together.

Glaube mir, das geht gut und tut gut. In diesem Sinne wurde aus meinem Walk & Talk später die sogenannte Gut-Geh-Begleitung.

Komm gern mal mit!

https://www.shinrinyoga.at/gut-geh-begleitung/

Hari Om Tat Sat

Angelika,
die den Bäumen lauscht

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B U C H T I P P S

 

Am Ende Weiss (Liz Mey)

 

Inspiration unter Bäumen – Im Wald der freien Denker von Buddha bis Voltaire (Lundt, H.)

Schon immer haben Menschen Wälder und Bäume als Orte von Meditation und Eingebung aufgesucht. Die großen Denke wie z.B. Buddha, Aristoteles, Epikur, Newton, Votaire u.v.a fanden Inspiration und Erleuchtung im erfrischenden Schatten der Baumkronen. Ja sogar wesentliche Entdeckungen und damit Fortschritte in der Menschheitsgeschichte wurden unter Bäumen gemacht. Das Buch ist eine Sammlung kulturgeschichtlicher Überlieferungen und facettenreicher Essays. Holger Lundt ist hier eine besondere Lektüre gelungen, für mich eine der interessantesten, die ich je gelesen habe. Hier wurde akribisch recherchiert. Die Inhalte sind leicht aufnehmbar aufbereitet. Hiermit wurde meine Wahrnehmung bestätigt, mein Horizont erweitert und meine Lehre angereichert. Mit diesem Buch nahm jeglicher Zweifel (zugegeben – da war noch was!) ein Ende.

Wenn Bäume, wie Tagore sagt, die endlose Bemühung der Erde sind, mit dem Himmel zu sprechen, sind wir dann nicht auch unter Bäumen am richtigen Ort, um den Himmel zu hören?

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Was es sonst noch gibt?

Waldbaden-Workshops – Jeden 1. Sonntag des Monats, von 10 bis 14 Uhr im Wienerwald.

ShinrinYoga – Dance’n’Meditation – Serie KRAFTBÄUME Dienstags um 18:15 Uhr im Wiener WUK.

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in klassisch

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in für Kinder

Anmeldung zum Infotermin für die Ausbildungsvarianten 🍀

Zur Waldpost anmelden und ein Geschenk empfangen

Waldbaden kann unterstützend auf die Gesundheit wirken. Es ersetzt weder Arzt noch Medizin.

 

 

Gehmeditation von Silent Reloveution in Wien

Die Tanne

DIE TANNE – Eine ganzheitliche Betrachtung

Tannen (Abies) gehören zu den Koniferen (Zapfenträger). Mit dem altgermanischen Wort „tann“ bezeichneten unsere Vorfahren sowohl das Feuer als auch einen Wald aus Tannenbäumen.

Tannen ähneln den Fichten in ihrer immergrünen Erscheinung, ihrem raschen Wuchs und ihrem weichen Holz, das sich leicht verarbeiten lässt.

Sie unterscheiden sich insofern, dass Tannen tief wurzeln und ihre Borken grau sind. Bei der Tanne haben die Nadeln Wachsstreifen und wachsen in zwei Reihen an beiden Seiten des Zweiges heraus, während sie bei der Fichte rundum den Fichtenzweig wachsen. Die Fichte sticht, die Tanne nicht.  Das Tannenholz ist cremeweiß und eher geruchlos. Junge Tannen bilden zwar Harzkanäle in der Rinde aus, aber im Holz hat die Tanne keine Harzkanäle. Daher wird es gern für den Saunabau eingesetzt.  

Die Zapfen der Tanne stehen ganz oben am Baumwipfel (zum Himmel strebend) und zerfallen auch dort, weshalb man einen Tannenzapfen kaum zu Gesicht bekommt. Fichtenzapfen dagegen hängen herunter und sind am ganzen Baumkleid verteilt.

Mythologie

Die hochstehenden Tannenzapfen galten für unsere Vorfahren als Phallussymbol und standen daher für Fruchtbarkeit. Als immergrüner Baum war die Tanne bei den Germanen ein Symbol für ewige Lebenskraft. Bei den Kelten wurde sie als höchster und beständigster heimischer Nadelbaum, ja sogar als die Königin des Waldes, verehrt. Königinnen sind keine vorauseilenden Pioniere wie Birken, Föhren u.a. Daher stand sie bei den Kelten für Größe, Stärke, Weisheit, Schönheit und Würde. Hildegard von Bingen empfand die Tanne zudem als warm und als Baum, der vor Zauber und bösen Geistern schützt.

Geschichte & Brauchtum

Heutzutage gilt die Nordmannstanne, wegen ihrer guten Nadelhaltbarkeit, als klassischer Christbaum. Der Brauch weist allerdings in die vorchristliche Zeit zurück. Immer schon holten sich Menschen grüne Pflanzen, die für sie Lebenskraft und Gesundheit verkörperten, ins Haus. 1539 stand der erste urkundlich erwähnte Weihnachtsbaum im Straßburger Münster. Als Ursprung dieses Brauchtums wird das Julfest der Germanen genannt. Dieses Fest wurde im Julmond, dem heutigen Monat Dezember, zur Wintersonnenwende gefeiert. In der dunkelsten Stunde des Jahres wurde die Wiedergeburt des Lichts gefeiert. Die Zweige der immergrünen Rottanne symbolisierten den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Tannenzweige vor den Haustüren und auf öffentlichen Plätzen halfen in den Rauhnächten böse Geister fernzuhalten und eine heilende und schützende Wirkung auf die jeweiligen Personen bzw. den Ort auszuüben. Das Aufstellen eines solchen Baumes war jedoch lange Zeit umstritten. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieser Brauch von der Kirche anerkannt. (Quelle https://www.uni-goettingen.de/de/mythen-und-brauchtum/36759.html)

Heilkraft

In der Volksmedizin wird aus den jungen seitlichen Trieben traditionell ein Sirup gegen Husten hergestellt. Das aromatisch riechende ätherische Öl aus den Nadeln nutzt man für Bäder und Saunaaufgüsse. Ihr ätherisches Öl wirkt durchblutungsfördernd, antibakteriell und fördert das Abhusten von Schleim.  Im Massageöl wirkt es bei Muskel- und Nervenschmerzen sowie bei rheumatischen Erkrankungen sehr entspannend. Tannen reduzieren Schwellungen und beschleunigen die Heilung von Knochenbrüchen. Nadeln und Rinde der Tanne gehören zu den ältesten europäischen Räucherstoffen.

Die jungen Tannenschösslinge werden in Frühjahrssalaten und Suppen gegessen, wodurch sie sehr viel Vitamin C liefern. Man kann sie auch mit Zucker ansetzen und zu Limonade verarbeiten. Der Honig aus Tannenwäldern ist besonders wertvoll.

Was wir von der Tanne lernen können?

Am Meisten interessiert mich der Weg, auf dem es der Tanne gelingt, diese höchste (bis 70 m) aller heimischer Baumgestalten aus dem Humus wachsen zu lassen und ein hohes Alter von 500 – 600 Jahren zu erreichen.

„Die Tanne ist am Start die Langsamste (…) doch einige Jahrhunderte später schaut alles anders aus. Wer seinen Boden bewahrt und das Ziel unbeirrt über lange, lange Jahre verfolgt, der kommt höher hinauf als alle Sprinter dieser Welt. Bergsteiger, die die höchsten Gipfel erklimmen gehen am Anfang gang langsam weg. Jeder Marathonläufer weiß es, wenn er zu Beginn zu schnell wegrennt, geht die Kraft zu früh aus und er kommt nicht ans Ziel. Die Kräfte geduldig zurückzuhalten und klug einzuteilen, dafür steht die Tanne.“ (Erwin Thoma: Die geheime Sprache der Bäume, S. 200)

Baum fürs Herzchakra

Dem Tannenholz wird – ähnlich der Zirbe – eine beruhigende Wirkung auf den Herzschlag, eine reduzierte Stressbelastung sowie eine verstärkte Konzentrationsfähigkeit nachgesagt. Mehr dazu im Buch „Die sanfte Medizin der Bäume“. (s. Literaturnachweis).

Meine Erfahrung: Tannennadel-Tee reinigt die „Lungenflügelbäume“, weitet, erhellt und erhält deinen Herzraum weit. Auf derselben Ebene wirkt ein ätherisches Öl aus Tannen. Ich trage es im Winter gern an meinem Körper oder verfeinere damit ein Vollbad.

Kein Wunder, dass die Tanne die Krönung zum Weihnachtsbaum erfahren durfte, ist sie doch DER Baum des Herzens, des Lichts und der Wärme.

An dieser Stelle behaupte ich „Die Tanne stärkt unser Ojas, was im Ayurveda die Vitalkraft (Strahlen, Leuchten) meint.  Und ich füge hinzu: Glaube mir nichts. Erfahre es selbst!

Dennoch: In meinen 4 Wänden gibt’s KEINE Tanne an Weihnachten. Ich genieße sie lieber lebendig.

Wertvolle ätherische Öle der Tanne und weiterer Bäume findest du bei Feeling Österreich

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit den Bäumen flüstert 🌳👣🌲

 

Quellen

Bäume für die Seele. Julia Gruber & Erwin Thoma, Ueberreuter-Verlag

Die geheime Sprache der Bäume. Erwin Thoma. Fischer-Verlag

Die sanfte Medizin der Bäume. Dr. Maximilian Moser & Erwin Thoma, Servus-Verlag

https://www.proholz.at/holzarten/tanne

https://www.nzz.ch/panorama/der-weihnachtsbaum-und-seine-geschichte-gruenes-gegen-den-winter-ld.1714451

https://www.orakel.org/539-2/

https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/physiologe-moser-ueber-die-heilende-kraft-der-baeume-12966411.html

 

Empfehlungen

Die Tanne berührt unser Herz. Prof. Maximilian Moser hat eine 150-jährige Silbertanne ans Klavier angeschlossen und deren Sonate aufgenommen. Faszinierend: https://youtu.be/U3nkFqqDdvQ?si=0B5W0z1fnorfewcS

Every Cell in Your Body will be regenerated

Auf meinem Youtube-Kanal findest du eine Serie von Baummeditationen:

https://youtu.be/uz10kNSJL0o?si=_oeoBszp_Q6f0NYm

 

Vorschau 2024

108 Sonnengrüße – DI, 09.01.24 – 18 bis 20 Uhr. Mit Meditation & Friedensmantra für das neue Jahr, im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien. Nur mit Anmeldung unter office@shinrinyoga.at

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in klassisch

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in für Kinder

Infotermin zu den Waldbaden-Ausbildungen 🍀

 

 

 

Tannenbaum

Weisheitsgeschichten

OB GUT ODER SCHLECHT, WER WEISS DAS SCHON

Ein Bauer hatte einen Sohn und ein Pferd auf einer Weide. Es war das schönste Pferd im ganzen Land und alle Leute lobten den Mann und seinen Sohn für ihr wunderschönes Pferd. Sie bemerkten, dass er wirklich sehr viel Glück hatte. Doch der Bauer war klug und weise. Stets war seine Antwort: „Ob gut, ob schlecht, wer weiß das schon…“

Eines Tages büxte das Pferd aus und war fort. Die Leute kamen zum Bauer und sagten: „Oh du armer Mann, du hattest das schönste Pferd und nun ist es weg. Wie bist du arm dran!“ Doch der Bauer sprach weise und klug: „Ob gut, ob schlecht, wer weiß das schon…“

So zog der Sohn aus, um nach dem Pferd Ausschau zu halten. Nach langer Suche fand er es endlich in einer großen Herde stolzer Wildpferde. Als er sein Ross einfing, folgten ihm alle Wildpferde bis nach Hause. Von da an besaßen der Mann und sein Sohn viele teure und edle Wildpferde.

Die Leute aus der Umgebung kamen erneut und sprachen voller Bewunderung: „Oh du glücklicher Mann. Nun hast du einen Stall voll von edlen und teuren Pferden. Wieviel Glück du doch hast!“ Doch der Mann, weise und klug antwortete stets: „Ob gut, ob schlecht, wer weiß das schon…“

Als der Sohn des Mannes eines Tages auf einem der Wildpferde ritt, stürzte er und brach sich das Bein. Wieder kamen die Leute und meinten: „Oh du armer Mann, dein Sohn ist so schwer gestürzt, was für ein großes Pech du doch hast!“ Der Bauer antwortete: „Ob gut, ob schlecht, wer weiß das schon…“

Einige Tage später brach ein Krieg übers Land und es kam die Nachricht des Königs, dass alle jungen Männer in den Krieg ziehen mussten. Alle, außer der der Sohn des Bauern, der sich das Bein gebrochen hatte…

…und so ging die Geschichte weiter.

Ob gut, ob schlecht, wer weiß das schon?

Frei nach Ajahn Brahm – Die Kuh, die weinte

 

DIE PALME

Durch eine Oase ging ein finsterer Mann; er hieß Ben Sadok. Er war so finster und böse in seinem Charakter, dass er nichts Gesundes und Schönes sehen konnte, ohne es zu zerstören oder zu verderben. Am Rand der Oase stand eine junge Palme im besten Wachstum. Dieser Baum stach dem finsteren Mann in die Augen. Er nahm einen schweren Stein und legte ihn der jungen Palme mitten in die Krone. Mit einem bösen Lachen ging er danach weiter. Die junge Palme schüttelte und bog sich und versuchte, die schwere Last abzuschütteln. Vergebens. Zu fest saß der Stein in ihrer Krone. Da krallte sich der junge Baum tiefer in den Boden und stemmte sich gegen die steinharte Last. Er senkte seine Wurzeln so tief in den Boden, dass sie eine verborgene Wasserader erreichten. So konnte die Palme genügend Wasser erhalten. Sie wuchs und stemmte ihren Stamm und ihre Krone so kräftig gegen den Stein, dass sie gewaltig wuchs und über jeden Schatten hinausragte. Das Wasser aus der Tiefe und die Sonne aus der Höhe machten eine königliche Palme aus dem jungen Baum. Nach vielen Jahren kam Ben Sadok wieder, um nach der Palme zu sehen und glaubte, sie wäre zum Krüppelbaum verwachsen. Aber Ben Sadok suchte vergebens. Da senkte die stolze große Palme ihre Krone, zeigte den Stein und sagte: „Ben Sadok, ich möchte dir danken. Die Last, die du mir gegeben hast, machte mich stark und kraftvoll.“ Ben Sadok ging beschämt nach Hause. Afrikanisches Märchen

 

DER BAUM UND DAS GRAS

Es war einmal ein großer Baum mit einem mächtigen Stamm und einer gewaltigen Krone. Schon von weitem konnte man diesen Baumriesen sehen, wie er seine gewaltigen Arme in den Himmel streckte. Er war auch sehr stolz auf sich und seine Größe und er blickte ein wenig mitleidig auf das Gras zu seinen Füßen, er, der Herr des Waldes. Das Gras blickte staunend zu dem mächtigen Baum empor, hörte das Rauschen des Windes in seinem Laub. Das Gras war weich und biegsam und rauschte auch im Wind, aber viel, viel leiser. Ein Sturm kam auf, und der Wind verfing sich in den Ästen und Blättern des Baumriesen, der mit aller Kraft seiner Wurzeln gerade noch standhielt, aber schon schwer zu kämpfen hatte. Das Gras bog sich bis zur Erde, und der Wind wurde immer stärker. Dann kam eine plötzliche Windbö, es gab ein Krachen, das ebenso gewaltig war wie der stolze, hohe Baum, und langsam neigte sich der Riese, entwurzelt, zersplittert, ein Bild der Niederlage und der Zerstörung. Der Sturm legte sich bald, und das Gras begann sich langsam aufzurichten, während der Regen sanft auf den Halmen abperlte. Aus “Die spirituelle Schatzkiste” von Arjuna P. Nathschläger


Ein Mensch, der sein Ego losgelassen hat, ist wie das kleine, bescheidene und anpassungsfähige Gras in dieser Geschichte, oder wie ein Laubbaum, der im Herbst seine Blätter fallen lässt, um den Stürmen im Herbst und Winter weniger Widerstand entgegen zu setzen: Dieser Mensch wird von den Stürmen des Schicksals weniger geschüttelt als der stolze, eingebildete Mensch, dessen Ego leicht zu verletzen ist.

 

DIE TRÄUME DER DREI BÄUME

Es waren einmal drei kleine Bäume. Sie wuchsen oben auf einem Hügel. Jeder Baum hatte einen ganz besonderen Wunsch, was aus ihm einmal werden sollte, wenn er groß war. Der erste Baum sehnte sich danach, eine große Schatzkiste zu werden. Eine Schatzkiste, die im Inneren den größten Schatz tragen würde, der je auf der Welt gewesen war. Der zweite Baum hatte auch einen Traum. Er wollte ein großes Schiff werden, dass die weitesten Meere überquerte und das den mächtigsten König der Welt sicher tragen würde. Auch der dritte Baum hatten einen Traum. Er wollte der größte Baum im Wald werden. Wenn die Mensch an ihm auf sehen würden, sollten sie immer höher und höher hinauf schauen, bis zum Himmel. Auf diese Weise würde er ihnen den Weg zu Gott weisen können. Die Jahre gingen dahin und die Bäume wuchsen und wurden größer. Sie lernten die Jahreszeiten zu erkennen und, dass aus der Öde des Winters die Fruchtbarkeit des Frühlings entspringen würde. Sie lernten, dass neue Fülle nur entstehen kann, wenn vorher im Herbst die Blätter fallen. Es wuchs auf diese Weise die Weisheit in ihnen. Sie wurden alle drei große Bäume, nicht die allergrößten, aber große Bäume.

Der Weg

An einem Tag passierte etwas Unerwartetes. Drei Holzfäller betraten den Wald. Der erste Holzfäller schaut sich den ersten Baum an und dachte, was für ein wundervolle Baum das doch sei. Er wird wundervolle Bretter geben. Und er schwang seine Axt und der Baum empfand einen scharfen Schmerz, als die Axt in sein Holz eindrang. Aber in dem Moment, als er auf die Erde fiel, erinnerte er sich an seinen Traum. Und er dachte bei sich, vielleicht ist das ein Schritt meinen Traum zu erreichen. Denn wenn ich eine große Schatzkiste werden möchte, die den größten Schatz in sich trägt, dann muss ich irgendwie diesen Wald verlassen. Der zweite Holzfäller betrachtet den zweiten Baum und wahr berührt von der Schönheit dieses Baumes. Und er dachte, was ist das doch für ein wundervolles Holz in dem Baum. Und als eine sein Axt in den zweiten Baum schwang, fühlte auch dieser Baum einen tiefen scharfen Schmerz bis in den Kern seines Wesens hinein. Aber als auch dieser Baum zur Erde fiel, erinnerte er sich daran, ja ein großartiges Schiff werden zu wollen, dass über die Weite des Meeres hinweg segelt und, das in sich einen mächtigen König tragen wird. Und er dachte, vielleicht führt mich das alles zur Erfüllung meines Traumes. Denn um ein großes Schiff zu werden, muss ich diesen Wald verlassen. Der dritte Holzfäller schaute sich den dritten Baum gar nicht genau an, sondern schwang einfach seine Axt in ihn hinein. Und als der Baum auf den Boden fiel, hatte er keinen Traum an dem er sich hätte festhalten können. Der scharfe Schmerz geschlagen worden zu sein, fiel zusammen mit der Erkenntnis, seinen Traum niemals mehr leben zu können. Dieser Baum  würde nie mehr der größte Baum werden können und auf diese Weise den Weg zu Gott zeigen können. Der erste Baum fühlte sich sehr geehrt. Er wurde zu einer geschäftigen Holzfabrik gebracht wo ein Mann war, der Holz wunderbar verarbeitete. Ja, dachte dieser Baum, das Leben unterstützt meinen Traum. Es führt mich an den Ort, an dem mein Traum geformt werden kann. Der zweite Baum wurde zu einer Schiffswerft gebracht. Und auch er fühlte sich sehr dankbar. Das Leben unterstützt meinen Traum. Es bringt mich genau an den Ort, an dem mein Traum geformt werden kann. Nun, der dritte Baum wurde nur zu einen einfachen Platz gebracht, wo Holz recht lieblos gelagert wurde. Er wurde achtlos auf diesen Platz geworfen. Aber es machte ihm nicht mehr aus, denn er war gefühllos geworden. Es hatte keinen Traum mehr in sich, der dazu beigetragen hätte können, das Leben in ihm aufrecht zu erhalten.

Die Enttäuschung

Eines Tage wurde nun das Holz des ersten Baumes genommen. Und der Baum dachte, dies ist nun der Augenblick, an dem ich in meinen Traum verwandelt werde. Darauf habe ich so lange gewartet. Doch gab es an diesem Tag keinen Auftrag für eine Schatztruhe, sondern nur für eine gewöhnliche Futterkiste in die man Heu legen konnte. Und als der Baum erkannte, dass sein Holz  in eine globige Holzkiste verwandelt werden sollte, da brach sein Herz. Der Traum, der diesen Baum am Leben erhalten hatte, konnte nicht länger weiterleben. Einige Jahre später geschah etwas auf der Schiffswerft. Der Schiffshersteller nahm das Holz vom zweiten Baum. Und auch dieser Baum dachte, jetzt ist der Zeitpunkt der Verwirklichung meines großen Traumes gekommen. Ich werde verwandelt in ein großes Schiff und trage den König der Könige über die See hinweg. Doch an diesem Tag gab es keine Bestellung für ein großes Schiff. Da war nur eine Bestellung für ein einfaches, simples Schifferboot. Und als der Baum erkannte für was sein Holz verwendet werden sollte, da brach es auch ihm das Herz. Denn in diesem Augenblick verlor der Baum seinen Traum.

Die Erfüllung

Die Jahre vergingen in denen der erste Baum eine einfach, globige Futterkiste in einer Scheune auf einer Farm war. Aber eines Tages passierte etwas. Es passierte in der Nacht. Etwas Ungewöhnliches geschah, etwas völlig Unerwartetes. An jenem Abend betraten ein Esel, ein Mann und eine Frau diese Scheune. Und die Scheune war plötzlich erfüllt von einer wundervollen Gegenwart, die hier nie zuvor gewesen war. Später in der Nacht erfüllte dann ein sanftes Schreien eines neugeborenen Babies diese Scheune. Und im frühen Morgen nahm die Frau das neugeborene Baby und legte es behutsam auf das Heu in der Futterkiste. In jenem Moment war der Traum des ersten Baumes erfüllt worden. Denn, obwohl er in den Augen der Welt weiterhin aussah, wie eine globige Futterkiste fühlte sich im inneren der Baum als die wundervollste und kostbarste Schatzkiste, die es je gegeben hat. Denn in sich trug diese Schatzkiste den wundervollsten Schatz dieser Welt. Viele Jahre vergingen weiter. Der zweite Baum war ein ausgeleiertes Fischerboot geworden, irgendwo im nirgendwo der Welt. Ein Boot, das versuchte sich irgendwie zusammen zuhalten und zu überleben. Aber etwas sehr ungewöhnliches geschah. Es war wieder am Abend. Das ausgeleierte Boot war bereits in den Hafen hereingebracht worden, doch zu seiner Überraschung begannen einige Fischer es wieder hinaus zu ziehen. Als die vier Männer in das Boot stiegen, war es noch ein sehr ruhiger See. Aber als die Männer die Mitte des Sees erreichten, kam wie aus dem Nichts ein Sturm. Ein großer, heftiger Sturm tat sich urplötztlich auf, und die Wellen dröhnten und schlugen gegen die Planken des Bootes. Das Boote wurde von großer Angst erfüllt, dass es bei diesem Sturm  auseinander fiele und die Männer ertränken. Aber es war auch sehr erstaunt, denn einer der Männer lag in diesem Sturm ruhig schlafend mitten im Boot. Schließlich weckten die anderen Männern diesen Mann. Da stand dieser aufund schaute hinaus in die tosende Schwärze des Sturm. Sodann sprach er sanft die Worte: Friede, Friede, Friede. Fast unmittelbar löste der Sturm sich auf, und die Sterne erschienen wieder am Himmel. Der See wurde ruhig und spielgelglatt. In diesem Augenblick erkannt der zweite Baum, dass sein Traum erfüllt worden war. Denn es fühlte sich wie das großartigste Schiff der Welt, das den größten Herrscher der Welt in sich trug über das weiteste, weiteste Meer hinweg. Weitere Jahre vergingen. Der arme dritte Baum war einfach vergessen worden und lag gefühllos auf diesem Haufen alten Holzes im irgendwo. Unerwartet und plötzlich tauchten einige Männer mir rauen Stimmen und rauen Händen auf. Sie griffen sich das Holz, um es an einen anderen Ort zu schleppen. Dort nagelten sie die beiden Hauptstücke aneinander. Dann geschah das Schreckliche. Ein Mann wurde gebracht und auf das Holz des dritten Baumes gelegt. Ein wundervoller Mann und der Baum fühlte das Herz des Mannes schlagen, das auf seinem Holz ruhte. Als dieser Mann auf das Holz genagelt wurde, empfand dieser dritte Baum große Scham. Wie hatte er sich so weit entfernen können von seinen Träumen? Wie hatte dieser Baum doch so verloren gehen können und etwas so anderes werden können, als den Weg zu Gott zu weisen? Aber etwas Unerwartetes geschah. Drei Tage später stand der Mann, der an den Baum genagelt von den Toten auf. Und seit diesem Moment, seit diesem Tag und wenn Menschen Holz so zueinander gefertigt sehen, wie es der dritte Baum zuletzt gewesen war, zeigt dies in vielen Gegenden der Welt den Weg zu ihrem Gott. So war auf eine sehr unerwartete Weise auch der Traum des dritten Baumes Realität geworden. Er zeigte nicht als der größte Baum des Waldes hinauf zu diesem weit entfernten Gott am Himmel. Aber als Kreuz zeigt er nun den Weg zum Gott der Verwandlung, und das aus dem Tod heraus Auferstehung geschehen kann. So erfüllte sich der Wunsch der drei Bäume doch noch: Der erste Baum war tatsächlich zu einer Schatztruhe geworden, die den wertvollsten aller Schätze in sich trug: Gottes Sohn ist als Kind in einer Krippe zur Welt gekommen. Der zweite Baum hatte tatsächlich den mächtigsten aller Könige an Bord gehabt: Jesus bewies in dem kleinen Boot seine Macht über Wind und Wellen. Und auch der Wunsch des dritten Baumes war in Erfüllung gegangen: Jedes Mal, wenn die Menschen das Kreuz anschauen, erinnern sie sich an die Verbindung zur Quelle.

 

GOTT ROOG-SEN IM LAND DER SERER (SENEGAL)

Zu Anfang lebten Menschen, Tiere und Bäume im Wald. Dann bekämpften sie sich untereinander. Eines Tages, als Menschen und Tiere dabei waren, sich gegenseitig im Wald umzubringen, wurden auch die Bäume zu Mördern. Du musst wissen, dass die Bäume zu jener Zeit sprachen, hörten und sich bewegten. Zwischen den drei Gattungen, Bäumen, Tieren und Menschen war ein unbarmherziger Krieg ausgebrochen. Da schritt Gott Roog-Sen ein. Er bestrafte die Bäume: Von nun an waren sie stumm., blind, gelähmt und auf ewig unbeweglich. Aber Roog-Sen ließ ihnen die Ohren und deshalb sind die Bäume heilig, da sie alles hören. Den Tieren hat Roog-Sen die Verrücktheit eingehaucht. Sie sind ungezügelt, aber Roog-Sen hat ihnen ihren Instinkt gelassen. Bei den Menschen hat er sich damit begnügt, ihre Größe und ihre Lebenszeit zu verringern, nicht aber ihren Geist. Seitdem ist Roog-Sen nicht mehr eingeschritten. Das tut der Schöpfer nur bei Katastrophen, ansonsten sind bei den Serern die Menschen mehr mit ihren Ahnen (leiten das Leben) als mit Gott verbunden.


Aus dem Buch Theos Reise (Roman über die Religionen der Welt) von Catherine Clément, dtv-Verlag

 

DER ESEL, DER TIGER UND DER LÖWE

Der Esel sagte zum Tiger: “Das Gras ist blau.” Der Tiger antwortete: “Nein, das Gras ist grün!”

Ein Streit brach aus und so gingen sie zum König der Tiere, dem Löwen, zwecks Klärung. Als der Esel den Platz erreichte, an dem der Löwe auf seinem Thron saß, begann er zu schreien: “Eure Majestät, ist es nicht wahr, dass das Gras blau ist?” Der Löwe antwortete: “Ja, natürlich ist das Gras blau.” Der Esel war begeistert und fuhr fort: “Der Tiger widerspricht mir,  und nervt mich, bitte bestrafe ihn.” Der König (Löwe) verkündete: “Der Tiger wird mit einem Monat Schweigen bestraft.” Der Esel sprang glücklich und ging zufrieden weiter und wiederholte: “Das Gras ist blau … das Gras ist blau …” Der Tiger nahm seine Strafe an und fragte den Löwen: “Eure Majestät, wofür habt ihr mich bestraft? Immerhin ist das Gras grün?” Löwe: “Das Gras ist tatsächlich grün.” Der überraschte Tiger fragte: “Warum bestraft ihr mich dann?” Löwe: “Es hat nichts damit zu tun, ob das Gras blau oder grün ist. Deine Strafe kommt daher, dass es für ein tapferes und intelligentes Wesen wie dich nicht sein kann, seine Zeit damit zu verschwenden, mit einem Narren und Fanatiker zu streiten. Die schrecklichste Zeitverschwendung ist es, mit jemandem zu streiten, dem weder Wahrheit noch Realität wichtig sind, sondern nur der Sieg seiner Überzeugungen und Illusionen. Und dann noch meine Zeit zu verschwenden. Verschwende keine Zeit mit nutzlosen Argumenten.” Es gibt Leute, die die Wahrheit nicht akzeptieren können, da sie nicht in ihr Weltbild passt, sie verteidigen lieber die Lüge und verspotten denjenigen der die Lüge aufzeigt. Sie wollen sich nur behaupten. Gleichzeitig sind sie von Hass geblendet und die Diskussion wird von Beleidigungen begleitet. Wenn Unwissenheit schreit, ist der Geist still.


P.S. In diesem Sinne lasst uns jetzt NICHT über die Bedeutung dieser 3 Tiere streiten 😉 Auch ich nehme sowohl Tiger als auch Esel anders wahr. Die Geschichte an sich erscheint mir wertvoll. 

 

Herzensgruß 💚

Angelika – die den Bäumen lauscht 🌲

 

Mensch mit starker Verbindung zu einem Baum des Lichts

Waldbaden Indoor. Mit deinem Seelentier 🐦‍

Waldbaden Indoor. Mit deinem Seelentier.

Kennst du Dein Totemtier? Und spürst Du das auch?

Die Sehnsucht nach Innenkehr wird größer. Das kommt mit der Dunkelheit. Der Wunsch der Seele zu lauschen ist jetzt präsenter als zu anderen Zeiten. Die Pforten zur Anderswelt sind weit offen. Und so gebe ich mich dieser Tage meinem Totemtier hin.

Lisi Meyer, schamanische Begleiterin, Energiecoach und Krafttier-Botschafterin hat neulich einen Impulsvortrag gehalten, zum Thema „Krafttiere im Medizinrad“. Mit diesem Geschenk hat sie unserem feierlichen Abschluss zur Ausbildung „Waldbaden-Trainer:in für Kinder“ eine besondere Krönung verliehen.

Lisi hat mir die Augen – ein Stück weiter – geöffnet: „Du hast ja den Eames-Housebird auf deinem Altar stehen.“ Stimmt, er ist pure Magie für mich. Auch 5 Topfgucker-Raben in der Küche schmücken meinen Alltag und erinnern mich. Rund um mein Haus und oft auf meinem Balkon finden sich unzählige Krähen (gehören zur Rabenfamilie). Meine Verbindung zu diesen Tieren ist offensichtlich, immer schon. Wenn sich eine davon auf das Balkonkisterl setzt und mir direkt Präsenz verleiht. Das ist Schöpfung. Das ist Quelle. Ohne Zweifel.

Während der letzten Wochen war ich in einer Art Tiefphase. Und ihr werdet es kaum glauben, ich habe mir – nach so vielen Jahren – erstmalig eine Verkühlung zugezogen. Das Leben hatte mich irgendwie runtergezogen, Verhältnismäßigkeiten haben sich verändert, die Weltenbühne geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Aus dieser Energie heraus habe ich mich, unmittelbar nach Lisi’s Inspirationen, meinem Seelentier zugewandt, diesmal viel bewusster als sonst. Diese geistige Befruchtung führte mich dazu, ein Tagebuch über die direkten Botschaften des Rabengeistes zu führen. Es war verblüffend, ist es immer noch. Wie ein Roman. Ich bin MEHR ALS erstaunt über meine energetische Wende.

Rundum jedes Tier ranken sich Mythen und manchem Tier wird Negatives nachgesagt. Der Volksmund kennt eine Menge Schimpfwörter. In diesem Sinne, nennt mich gern Rabenvieh 😉

Es gehört zur Natur der Biophilie, etwaige Wertungen rauszunehmen und die Tierbotschaften klar zu sehen, jenseits von positiv oder negativ. Alles ist stets eine Frage der Perspektive, die mit deinem SELBSTverständnis und deinen Glaubenssätzen zu tun hat.

An dieser Stelle nur ein kleiner Auszug dessen, was der Rabengeist mir flüsterte und wofür er (für mich) steht:

  • Botschafter der Quelle: Gehe deinen eigenen Weg!
  • Direkter Heiler: Geh mit der Energie!
  • Kraftspender: Fühl dich frei!
  • Präsenzschaffer: Im Jetzt liegt die Ewigkeit.
  • Potenzialbegleiter: Sei bemüht, bleib in Bewegung und bleib dran. Sei du!
  • Hochintelligent: Heb einfach ab! Aber nicht zu hoch. Und mach dir die Schwerkraft zu Nutze.
  • U.V.M.

Kannst du das nachvollziehen? Schließ die Augen und spür doch auch mal hin zum Großen Spirit der Raben? Ich spüre, dass du das erkennen kannst, ganz intuitiv.

“Rabenvögel können des weiteren laut NABU sehr nützlich sein: Durch das Beseitigen von Aas üben sie eine wichtige ökologische Funktion aus. Außerdem ernähren sich Raben, Krähen und ihre Verwandten von Insekten wie Raupen, Käfern und Würmern und tragen damit eine wichtige Rolle zur Schädlingsbekämpfung in Wäldern und in der Landwirtschaft bei.

Obendrein sind Raben und Krähen laut ARD alpha ziemlich intelligent: Sie können beispielsweise Gesichter erkennen, planen für den folgenden Tag und betreiben Vorratshaltung. Bei der Nahrungssuche verwenden sie Werkzeuge, die sie sogar aus mehreren Teilen selbst zusammenbauen können. Auch machen sie sich zum Knacken von Nüssen beispielsweise vorbeifahrende Autos zunutze, indem sie diese gezielt bei Rotphasen auf die Straße legen. Entgegen der Vorurteile sind Rabenvögel übrigens sehr fürsorgliche Eltern, die ihren Nachwuchs pflegen und verteidigen.”

Quelle (11.11.23): Utopia – Krähe oder Rabe

Das Interessante ist zudem: Ich bekam plötzlich Lust, wieder schwarze Kleidung zu tragen. Das fühlt sich gut an. Es erdet und stärkt mich. Ja es macht richtig glücklich, ist es doch die gesunde “Farbe” einer fruchtbaren Erde! Entspricht es doch der Zeitqualität, sich jetzt ganz dem Dunklen zuzuwenden, dort wo der Samen am Besten keimen kann. Im Vertrauen, dass neue Visionen “hereinfallen”, wenn das Licht zurückkehrt. Erwartungsfrei bleiben ist das Geheimnis dabei, sich überraschen lassen von dem Neuen, das keimen darf. Mhmmmm.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der „schwarzen Luft“, wie meine Freundin Claudia die dunkle Nacht zu bezeichnen pflegt. Es macht mich unheimlich glücklich in der Dämmerung und der klaren Kälte den Wald zu betreten. Es darf auch mal ein kurzfristig mulmiges Gefühl dabei sein. Der Wald wird ja bekanntlich in der Nacht richtig umgebaut, da herrschen völlig andere Kräfte als bei Tag. Und Du weißt schon, das Knistern und Knaxen kann im Nachtwald erschreckend wirken.

Fakt ist: Mein Totemtier flüstert mir täglich neue Botschaften und trägt seinen Teil dazu bei, diese Waldenergie nach Innen zu holen.

Zudem finde ich gute ätherische Öle jetzt wohltuend. Ja und Naturmaterialien aller Art finden sich in meinen Innenräumen samt nahrhafte Geschenke von Mutter Erde. Immerhin enthalten sie heilsame Terpene. Wusstest du, dass je mehr natürliche Oberflächen (z.B. unbehandeltes Holz) ein Raum hat, desto vitalkräftiger ist er. Das ist messbar und inhaltlich ein Teil unserer ShinrinYoga-Enerige-Lehre.

Die liebe Dorota hat mir eine Birkenkerze geschenkt. Welch wunderbare Fügung, passt sie doch perfekt zum aktuellen Chakra-Thema (2. Chakra) in unserer Praxis.

Willst auch Du näher mit Deinem Kraftbaum oder Deinem Krafttier verbunden sein?

Bereits wenig Praxis ist hier mehr Wert als Tonnen von Theorie.

Sagt dein Herz JA?

Dann fühl dich willkommen bei diesen Angeboten:

ShinrinYoga – Dance’n’Meditation 🌳 Jeden Dienstag ab 18:15 Uhr (108 Min.) im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Infotermine zu den Waldbaden-Ausbildungen (jetzt auch für die Begleitung von Kindern!) 🍀

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit Bäumen tanzt 🌳👣🌲

Wärmste Empfehlungen:

MMag. Lisi Meyer, Schamanische Begleiterin –  https://www.saliz.at

Geist der Bäume –  Kerzen von Rauchzeichen

 

 

 

Eames Housbird und Allgäuer Kräuterkerzen

Ein Baum im Sturm 💚

Ein Baum im Sturm: Bewahre das Bewusstsein in schwierigen Zeiten

Wenn Sie einen Baum in einem Sturm betrachten, sehen Sie, dass die Spitze des Baumes sehr instabil und verletzlich ist. Der Wind kann die kleineren Äste jederzeit brechen. Aber wenn man auf den Stamm des Baumes hinunterschaut, hat man einen anderen Eindruck. Sie sehen, dass der Baum sehr fest und ruhig ist und Sie wissen, dass er dem Sturm standhalten kann. Wir sind auch wie ein Baum. Unser Kopf ist wie die Spitze eines Baumes während eines Sturms starker Emotionen, also müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf die Höhe unseres Nabels lenken.

Wir fangen an achtsames Atmen zu üben. Wir konzentrieren uns nur auf unsere Atmung und auf das Heben und Senken unseres Bauches. Es ist eine sehr wichtige Praxis, denn sie hilft uns zu sehen, dass eine Emotion, obwohl sie sehr stark sein kann, nur eine Weile bestehen bleibt und dann verschwindet; es kann nicht ewig dauern. Wenn Sie sich antrainieren, in schwierigen Zeiten so zu praktizieren, werden Sie diese Stürme überstehen.

Sie müssen sich bewusst sein, dass ihre Emotion nur eine Emotion ist. Sie kommt, bleibt einige Zeit und geht dann wieder weg. Warum sollte jemand wegen einer Emotion sterben? Du bist mehr als Deine Emotionen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern. Wenn Sie während einer Krise ein- und ausatmen, behalten Sie das Bewusstsein, dass ihre Emotion verschwinden wird, wenn Sie weiter üben.

Nach einigen Erfolgen haben Sie Vertrauen in sich selbst und die Praxis. Lassen wir uns nicht von unseren Gedanken und Gefühlen gefangen nehmen. Lassen Sie uns unsere Aufmerksamkeit auf unseren Bauch lenken und ein- und ausatmen. Dieser Sturm wird vergehen, also hab keine Angst

Thich Nhat Hanh

Fühl dich willkommen bei kommenden Angeboten

ShinrinYoga – Tanz der Bäume 🍀 – Jeden Dienstag ab 18:15 Uhr (108 Min.) im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Waldbaden-Workshop – Jeden 1. SO im Monat, 10 bis 14 Uhr im Wienerwald

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit den Bäumen tanzt 🌳👣🌲

 

 

 

Tanzender Baum

Grounding – Earthing – Erden 💚

Welche Effekte ergeben sich durch Erdung?

FÜR UNSERE GESUNDHEIT. FÜR UNSERE KINDER. FÜR DAS GROSSE GANZE.

In den Jahren 2012 bis 2014 hat es mich gesundheitsbedingt magnetisch zum Erdboden hingezogen. Ich wusste damals noch wenig bis gar nichts über das Thema “Potentialausgleich durch Erdung”, doch ich spürte, da ist etwas, das mir gut tut. Mehrmals die Woche verbrachte ich auf der Erde liegend, mal unter jenem Baum, mal unter einem Anderen. Als ich (meist erst nach 1 Stunde) wieder aufstand, waren meine Schmerzsymptome deutlich reduziert. Mit der Zeit verschwanden sie sogar und ich lebe – entgegen der damaligen Aussage eines Arztes – immer noch. Zudem fühle ich mich heute wohler, gesünder und entspannter denn je zuvor. Und wenn mich ab und an eine Überforderung oder Erschöpfung überkommt, liege ich schon für ein paar Minuten unter meiner Kiefer-Freundin und lasse die Natur mir dienlich sein.

Was “Erden” genau bedeutet scheint noch nicht überall angekommen zu sein.

Die meisten meiner Waldbaden-Teilnehmer:innen haben bereits das Gespür und das Bewusstsein dafür, doch scheint das Wissen über die eigentlichen Auswirkungen noch nicht lückenlos verbreitet zu sein. Und so antworten viele auf meine Frage “Warum wir Barfuß laufen sollen?” mit: Der Erde nahe sein, Mit der Erde verbunden sein, es beruhigt, usw.

Das ist alles völlig korrekt. Zudem zeigen uns Forschungen eine Menge weiterer interessanter Wirkungen.

In Barfußschuhen zu laufen ist eine Sache, die wohl tut, weil unsere Fußreflexzonen massiert und dadurch unsere Organe samt Stoffwechsel anregegt werden. Seit ich das regelmäßig (auch in der kalten Jahreszeit) praktiziere, habe ich durchgängig warme Füße und einen (schmerz)freien Rücken.

Hinzu kommt der wundersame Effekt, dass wir beim Barfußschuh-Laufen mit der Aufmerksamkeit mehr in den Füßen (am Gegenpol zu den Gedanken im Kopf) sind, was schlichtweg glücklich macht. Und so lief ich über die letzten Jahre auch beim Joggen in Barfußschuhen. Mittlerweile laufe ich ganz barfuss, am Liebsten in einer großen Achterschleife auf der zauberhaften Wiese vor meiner Haustüre. Man möge mich für verrückt halten. Das ist OK.

Erden bedeutet, mit der Erdenergie direkt in Verbindung zu kommen: Mit den Händen, Barfuss oder mit nacktem Körper in Erdkontakt oder in natürlichem Gewässer oder nahe einem Wasserfall verweilend. Dazu darf man wissen:

Die Erdoberfläche ist als magnetisches Feld negativ geladen, das heißt sie hat einen Überschuss an Elektronen.

Ich erlaube mir hier einen Versuch, die wichtigsten Forschungsergebnisse aus direktem Erdkontakt zusammenzufassen:

  • Glücksionen (Negativ-Ionen / Anionen) dringen in den Körper ein und erzeugen einen Ladungsausgleich (Entspannung), sobald wir den Erdboden berühren.
  • Antioxidantien (Radikal-Fänger) werden aufgenommen.
  • Giftstoffe (Entzündungen) können ausgeleitet werden.

Zu den Erdungseffekten im weiteren Sinne zähle ich zudem:

  • Propriozeption (von lateinisch proprius ‚eigen’ und recipere ‚aufnehmen’) bezeichnet die Wahrnehmung des eigenen Körpers nach dessen Lage im Raum, den Stellungen von Kopf, Rumpf und Gliedmaßen zueinander sowie deren Veränderungen als Bewegungen mitsamt dem Empfinden für Schwere, Spannung, Kraft und Geschwindigkeit.  Das Bewusstsein für die “Schwerkraft” dieser Erde schenkt mir Vertrauen und Stabilität sowie das Gefühl von Angenommen-Sein und Geborgenheit, von EINS-SEIN mit dem Wesen der Erde.
  • Prana (Lebensenergie): Erdung bedeutet für mich in seiner Essenz Herzensbildung: den Puls von Mutter Erde spüren. Der Aufenthalt im Grünen lädt zum Durchatmen ein und stärkt so unseren Lungenbaum und damit unser Herzzentrum. Die negative Ladung der Luft steht mit dem Sauerstoff in Verbindung, weshalb negativ geladene Teilchen (Elektronen) auch Glücksionen genannt werden. Auf der anderen Seite werden die positiv geladenen Teilchen (Protonen) mit den schlechten Elementen der Luft assoziiert. Sie binden sich häufig an Kohlenstoffdioxid und Schadstoffe. Ein Mangel an Luftionen tritt häufig in stark genutzten Räumen und in Räumen mit vielen Kunststoffoberflächen auf. Für eine optimale Gesundheit sollte man also Luft atmen, die sauerstoffreich und negativ geladen ist. Forscher konnten nachweisen, dass Menschen, die Zeit in einer Umgebung mit hoher Konzentration an negativ geladenen Teilchen verbringen, weniger gefährdet sind, depressiv zu werden. Außerdem schlafen sie besser,  haben mehr Energie und bessere Laune.
  • Mycobacterium vaccae: Antibiotika-Resistenzen sind weltweit im Vormarsch. Die pharmazeutische Forschung hat daher ihren Schwerkpunkt in den Waldboden verlegt. Pro Kubikzentimeter Erde können hier bis zu 10 Millionen Arten und bis zu 10 Billionen Individuen leben. Forschungen am Helmholtz-Institut Saarlands (HIPS) haben ergeben:  Das sogenannte Mycobacterium vaccae, ein harmloses und weit verbreitetes Bakterium, ist im Waldboden auf besondere Weise aktiv: Jede Bakterienspezies versucht sich dabei gegen die andere durchzusetzen. Die Gifte, die Bakterien gegen konkurrierende Arten einsetzen, sind nichts Anderes als Antibiotika-Wirkstoffe, die andere Mibroben vernichten. Das Atmen in der Nähe des Waldbodens soll daher natürliche antibiotische Moleküle produzieren und zudem wie ein natürliches Antidepressiva wirken.

Fazit: Der Aufenthalt im Grünen fördert unsere Stimmung und stärkt unser Immunsystem sowie unsere Lebensenergie. Durch die Erdnähe absorbieren wir Elektronen und Antioxidantien, die unser Nervensystem entspannen und unser Hormonsystem stabilisieren. Der Erdboden macht also glücklich und gesund, auch dank der Terpene (fördern natürliche Killerzellen). Das ist Steinzeitmedizin. (aus dem Buch “Die wertvolle Medizin des Waldes” von Dr. Qing Li)

Dieser Beitrag möchte einen winzigen Einblick dahingehend bieten, welche Themen den Hintergrund unserer Angebote bilden, insbesondere in den Theorie-Teilen unserer Waldbaden-Ausbildungen. All diese Erkenntnisse können untersütztend angewendet werden, doch sie ersetzen weder Arzt noch Medizin.

Wer mehr darüber wissen möchte, dem kann ich den Film “Grounding” mit vielen interessanten Interviews oder das Buch “Earthing – Heilendes Erden” (von Clinton Ober) ans Herz legen.

Und wer jetzt schon bereit ist, es selbst in der Gruppe zu erfahren …

Fühl dich willkommen bei unserer kommenden

Ausbildung zur/zum zertifizierten Waldbaden-Trainer:in nach ShinrinYoga 🍀

Infos & Anmeldungen

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit den Bäumen tanzt 🌳👣🌲

 

 

 

Erden - Earthing - Grounding

Dein Weg fürs 💙

Pädagog:innen beschreiten jetzt neue Wege

FÜR IHRE EIGENE GESUNDHEIT. FÜR UNSERE KINDER. FÜR DAS GROSSE GANZE.

In der Stadt wähle ich meine Wege möglichst so, dass mir Bäume begegnen, “Umwege” nehme ich dafür gerne in Kauf. Und überhaupt gehe ich – wenn’s die Zeit erlaubt – lieber mäandernd wie ein Fluss anstatt schnurstracks.

Diesen Luxus hatte ich nicht immer, aber der Baum-Magnetismus war bereits in meiner Zeit in London (vor mehr als 30 Jahren), wo es laaaange Wege zurückzulegen gab, vorhanden. Der scheinbar längere Weg erschien mir stets wertvoller, wenn er erfüllende „Ladestationen“ beinhaltete.

Kennst du das auch?

Wien – eine der grünsten Städte Europas – ist umgeben von zauberhaften Wäldern und frischer Atemluft. Im Stadtinneren befindet sich der schöne Baumbestand jedoch eher versteckt in Parks oder Seitengassen und weniger an Hauptstraßen. Hier, in so mancher Betonwüste, schnürt es mir regelrecht die Luft ab, vor allem wenn ich am Fahrrad unterwegs bin. Yoga-Praktizierende und Menschen, die sich über Atmung und Energie definieren, können das sehr gut nachempfinden.

Über die Atmung eine symbiotische Beziehung zu Bäumen zu pflegen ist für mich wie eine Liebesbeziehung zum Leben und damit zu mir selbst: Was ich ausatme, atmet der Baum ein und was ich einatme, atmet der Baum aus und so fort.

Auf diese Weise tankt Mensch Inspiration für neue Ideen. Bäume sind für mich wie kosmische Antennen, deren Stimmungsfrequenz mich erdet und himmelt. In der vertikalen Energie steckt der Zugang zum Jetzt und damit zur Ewigkeit. Jeder Baum ist ein Individuum mit ureigener kosmischer Seelen-Botschaft. Es überrascht mich immer wieder aufs Neue, von solch unterschiedlichen Energiequalitäten berührt, umarmt und geküsst zu werden. Und so wähle ich gerne den Weg der Bäume.

Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens. Ein Baum spricht: In mir ist ein Kern, ein Funke, ein Gedanke verborgen, ich bin Leben vom ewigen Leben.“ Hermann Hesse

Bäume laden automatisch zum Durchatmen ein. Es ist wie ein Instinkt oder eine Intuition. Sie gehen in direkte Resonanz mit meinem inneren Raum, mit meinem Lungenbaum. Diese Einladung zum Durchatmen weitet und dehnt meinen Herzraum. Je länger ich bei Bäumen verweile, desto intensiver wird das Bedürfnis nach Atemtiefe. Es dehnt sich rasch aus, auf sämtliche meiner Körperzellen. Mein ganzer Körper weitet sich, als ob alle Zellen einfach nur EINS mit dem jeweiligen Baum werden möchten. Kein Wunder, denn ein Baum steht für heilsame Qualitäten für das Größere Ganze.

Meine Nähe zu Bäumen beruhigt meine Gedankenwellen im Nu. Obwohl die Trigger-Themen des Lebens in Baumnähe gleich zu bleiben scheinen, verändert sich hier die Qualität meiner Gedanken und Gefühle eklatant, ich nehm’s wie eine 180°-Drehung wahr. Ein SEIN-Lassen stellt sich ein, neue Lösungen erscheinen. Und letztlich verändert sich auch das Thema an sich. Kennst du das auch?

Weißt du warum das so ist?

Genau das entspricht der Essenz der Energie aller Bäume, der weiblich kreativen Energie von Mutter Erde: Auch die Tatsache, dass alles ohnehin in stetiger Veränderung ist: Probleme lösen sich von selber, wenn man sie nur lässt. Das haben Bäume über Jahrtausende lange Existenz gelernt.

Viele dieser Phänomäne lassen sich mittlerweile auch wissenschaftlich-logisch erklären. Doch möchte ich an dieser Stelle den Zauber einfach stehen lassen.

Vielleicht nur so viel: Dank Clemens Arvay und vieler weiterer Forscher:innen an diesem Thema wissen wir heute, dass Bäume, insbesondere Nadelbäume, über ihre „Duftsprache“ das DHEA in unserem Körper erhöhen können. Diesem Herzschutzhormon werden eine Vielzahl positiver Wirkungen auf Körper und Psyche zugeschrieben: Elastizität der Blutgefäße, Muskelaufbau, Fettverbrennung, Entzündungshemmung, Antidepressiva, Motivation, Gewicht, Schlaf, Libido, u.v.m. (Quelle https://neurolab.eu/infos-wissen/wissen/hormone/dhea/)

Und so ist’s wenig überraschend, dass nur 10 Bäume in Wohnnähe mit einer signifikanten Steigerung von Wohlbefinden und Gesundheit einhergeht, wie Marc Berman herausfand, als er die Baumverteilung in Chicago über Satellitenaufnahmen mit Gesundheitsdaten verglich. Nur wenige Bäume mehr in unmittelbarer Wohnnähe sollen unser Leben um einige Jahre verlängern können. Oder anders gesagt: Bäume wirken verjüngend auf unseren Organismus. Mehr dazu HIER.

Es gibt unendlich viel über Lungen, Bäume, Herzensbildung – in Theorie und Praxis – zu erfahren und weiter zu erforschen. Wir bleiben dran!

Mehr über diese Themen und zudem über Digital Detox, über Atemenergie (großes Kapitel!) und deren Zusammenspiel mit dem Nervensystem, über Wald und Energien, über Partnerbäume und Krafttiere erfahren Interessierte im Rahmen unserer Waldbaden-Ausbildungen. Diese bieten wir für die Begleitung von Erwachsenen ebenso wie heuer erstmalig für die Begleitung von Kindern an. Denn Herzensbildung und das Wissen darüber, wie Stress abgebaut, wie Energien spürbar, wie Mitgefühl und Mitfreude etabliert, wie Lebensenergie angereichert und wie Gelassenheit erhalten werden kann, das darf jetzt gelehrt, geübt und verbreitet werden. Immerhin müssen wir uns ja von den aufkommenden Robotern unterscheiden können, nicht wahr?

Bist du bereit? Dann fühl dich willkommen bei unserer

Ausbildung zur/zum zertifizierten Waldbaden-Trainer:in für Kinder
🦊🐌🦋
ERDUNG & ACHTSAMKEITSTRAINING im Wald.
19. – 23. 07. 2023 und 20. – 21. 10. 2023 in Oed Öhling (Niederösterreich)
Es ist eine Freude, in Kooperation mit zwei wunderbaren Menschen hier inspirieren zu dürfen: Die beiden Pädag-Professorinnen –  Mag.a Gerti Nausch und Dr.in Evelyn Kobler – bringen langjährige Erfahrungsschätze ebenso wie ein GROSSES HERZ 💚  in diese fundierte Ausbildung mit ein: Gerti im Bereich Stressabbau und Lebensenergie und Evelyn zum Thema Wald. Wir stehen und gehen zusammen für innere Ruhe und geistige Klarheit, für HERZENSBILDUNG als Wegweiser für einen neuen Bildungsweg.

Bist du bereit als Pionierin mitzuwirken?

Dann hol dir jetzt nähere Infos!

Infos & Anmeldungen

P.S.

Du kannst ein System nicht verstehen, wenn du es nicht veränderst. Kurt Lewin

Du kannst ein System nicht verändern, wenn du nicht das Bewusstsein veränderst. Du kannst das Bewusstsein nicht verändern, wenn das System sich nicht selbst fühlen und sehen kann. Claus Otto Scharmer

 

 

 

Baumliebe Erdung

Stoffwechsel anregen OHNE SPORT

Stoffwechsel anregen OHNE SPORT

Mir wurde eine interessante Frage gestellt: Wenn du nur eine einzige Übung praktizieren dürftest, welche wäre es? Als Freundin davon, Synergien zu nutzen, möcht’ ich dich fragen:

Ist dir bewusst, wie du zur Ruhe kommen und dabei deinen Stoffwechsel anregen kannst?  D.h. Kreislauf anregen OHNE Sport, OHNE schweißtreibende Anstrengung. Mit anderen Worten: Entgiften und Gewicht reduzieren auf völlig entspannte Weise.
Es ist einfacher als du vielleicht denkst. Die Übung, die ich dir anbiete, wirkt nicht nur wohltuend und regenerierend, sondern auch rasch und effektiv. Eine meiner Studentinnen bezeichnet sie als „Eierlegende Wollmilchsau“ – Am besten du machst dir selbst ein Bild.

In meiner schwersten gesundheitlichen Krise – vor 10 Jahren – waren Fachärzte und auch Alternativmediziner mit ihrem Latein am Ende. Und so startete für mich ein völlig neuer Prozess, ein Perspektivenwechsel der besonderen Art. Heute leite ich Waldbaden-Trainings und -Ausbildungen.

Das Leben meinte es gut mit mir, denn seit vielen Jahren bin ich durchgängig gesund, nicht mal den Anflug eines Schnupfens hatte ich seit Anfang 2018. Die Früchte aus meinem Prozess – großteils Einsichten über energetische Zusammenhänge – sind heute am Puls der Zeit und in meiner ShinrinYoga-Serie KRAFTBÄUME zusammengefasst. Einen der Schätze daraus möchte ich nun teilen: Eine simple Übung, eine die vor allem deinen Rücken beglückt. Hier fließt ja bekanntlich die Lebensenergie, wenn die Bahnen frei sind.

Du kannst die Übung sowohl in Innenräumen als auch im Freien praktizieren. Die Praxis am Erdboden macht den feinen Unterschied!

Hol dir den direkten Zugang zu deiner Lebensenergie jetzt. Es ist im Grunde ganz einfach.

Dazu melde dich bei meiner Inspirationsquelle – der Waldpost an!

Mein persönliches Video landet danach direkt in deinem Maileingang.

 

Angelika M. Gierer im Liegen beim Waldbaden

Ulmen für Clemens Arvay pflanzen

Jetzt Ulmen für Clemens Arvay pflanzen

Zum Zeichen meiner Verbundenheit und meines Dankes möchte ich einladen, zum gemeinsamen Ulmen pflanzen, nach dem Motto “Wir stehen hinter Clemens Arvay“. Mehr über die Ulme und ihre Bedeutung findest du am Ende dieses Beitrages.

Wir brauchen definitiv mehr Ulmen. In diesem Sinne herzlichen Dank für’s Weiterleiten.

Mögen viele Menschen sich an diesem Projekt erfreuen, insbesondere unser Freund Clemens und dessen Sohn.

Mit biophilem Gruß

Angelika, die mit den Bäumen tanzt

P.S. Idealerweise wählst du eine Flatterulme, sie ist robuster gegen den Käferbefall. Es gibt übrigens neue Züchtungen, die eine Resistenz gegen den Pilz aufgebaut haben, wie beispielsweise Ulmus x hollandica. Die Goldulme (Ulmus x hollandica „Wredei“) eignet sich für kleinere Gärten. Diese wird  bis zu 10 m hoch und hat einen schlanken Wuchs. Der Blattaustrieb der Ulme ist gelb und die Blätter sind gedreht oder kraus, was dem Baum ein interessantes Aussehen verleiht.

Warum eigentlich Ulmen? – Die Ulme war der Lebensbaum von Clemens Arvay – Mehr über die Ulme und ihre energetische und mythologische Bedeutung findest du HIER

Prächtige Baumkrone von unten

Clemens Arvay’s Lebensbaum

 Clemens Arvay und die Ulme

Zunächst lieben Dank an alle Teilnehmenden an der Gedenkveranstaltung “Am Himmel”, insbesondere an Michaela und an Teresa für die hilfreiche Unterstützung.

Clemens’s Geist war sehr präsent in dieser besonderen Runde, begleitet von Teresa’s lieblicher Ukulele. Es war nur A-kalt, sodass unsere Klangfarbe beim Tönen Clemens spürbar schmunzeln ließ.

Clemens Arvay – ein faszinierender Mensch – ist am 18. Februar 2023 von uns gegangen. Als seriöser Wissenschaftler, hat er in den letzten 3 Jahren, insbesondere unter dem manipulierten, schwer beeinflussbaren, Wikipedia-Eintrag und einer Menge unsachlicher und öffentlicher Angriffe an seiner Person, sehr gelitten. (Quelle: Raphael Bonelli u.A.)

Eines seiner vorrangigsten Ziele war es, die Öko-Psychosomatik als eine allgemein akzeptierte, interdisziplinäre Wissenschaft zu etablieren, in der Biologie, Medizin, Psychologie und die Sozialwissenschaften eng miteinander kooperieren.

Bei einem derart feinfühligen Menschen mit Affinität zu Bäumen, stellte sich mir die Frage, welcher denn sein Lebensbaum nach keltischem Baumhoroskop ist? Am 22. Juli 1980 hat Clemens das Licht der Welt erblickt. Wie bei unserer Gedenkveranstaltung bereits angesprochen, möchte ich hier ein paar zusätzliche Worte zu seinem Lebensbaum hinzufügen. Es handelt sich um die …

ULME

Die Ulme (Ulmus) – auch Rüster, Rusten oder Effe genannt – ist eine uralte Baumart mit majestätischem Wuchs. Bereits vor 10 Millionen Jahren soll sie existiert haben.

Ulmen sind Tiefwurzler mit relativ hohen Ansprüchen. Sie brauchen einen feuchten, nährstoffreichen und basischen Boden und mögen Halbschatten sowie ein gemäßigtes Klima. Ulmen reagieren daher sehr sensibel auf den Klimawandel und insbesondere auf die zunehmende Luftverschmutzung. Und so ist die Ulme seit Jahrzehnten bedroht. Ihre heutige Seltenheit macht sie kostbar und teuer. Das Holz der Ulme war früher ein begehrtes Konstruktionsholz für Treppen und Brücken. Es ist witterungsbeständig und auch für Pfahlbauten geeignet. Das edle Material ist heute fast nur noch im Innenausbau für kostbare Furniere, Möbel und Täfelungen im Einsatz.

Nach der germanischen Mythologie ist die Ulme der Stamm-Baum der Frau. Für die Kelten war die Ulme ein heiliger Baum, weil sich in ihrer Nähe Feen aufhalten sollen, die bösen Zauber abwehren und die Menschen verzaubern. In der Normandie wurden deshalb sogar Ulmenrinden in die Kleidung genäht und der Baum markierte – ähnlich unserer Linde – den Dorf-Mittelpunkt. Die Menschen spürten, dass unter einer Ulmenkrone alles Negative (Ängste, Depressionen, etc.) ferngehalten wird.

Wer im Zeichen der Ulme geboren ist, ist ehrlich, klug und geht den Dingen auf den Grund. Ulmen-Geborene betrachten Situationen sehr realistisch und lassen sich nicht so leicht verunsichern. Sie sind starke, pflichtbewusste und heitere Persönlichkeiten, die nicht mit dem Strom schwimmen. Es sind Menschen, die abseits der ausgetretenen Pfade, abseits der schnellen Autobahnen, das Leben erforschen. Sie erlangen zudem leicht das Vertrauen und die Anerkennung ihrer Mitmenschen.

In der Bachblütentherapie verleiht Elm jenen Menschen Kraft, die sich ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen fühlen. Sie wird in Stress-Situationen und als Notfall-Mittel bei drohendem Zusammenbruch empfohlen. Die Blütenbotschaft lautet Zuversicht.

Die Früchte der Ulme  (geflügelte Nüsschen) sind essbar und sollen auch in der TCM eine wichtige Rolle spielen.

Spirituelle Botschaft der Ulme –  Gehe deinen eigenen Weg!

Ich stehe für die Intuition und das Erwachen. Durch meine Feinfühligkeit bin ich zu Empathie fähig. Mir kann man nichts vormachen, weil ich die Situationen des Lebens durchschaue. Das ermutigt mich meine eigenen Wege zu gehen, mich nicht allem auszusetzen und überanstrengen zu müssen. Aus vielen scheinbaren Nachteilen ziehe ich meine Vorteile. Ich lasse mich weder kategorisieren, noch von Erwartungen oder Illusionen irreführen. Finde auch du lieber Alternativen, als dich von scheinbaren Wahrheiten aller Art erschöpfen zu lassen! Geregelte Systeme lassen sich durch kreative Unangepasstheit mithilfe ihrer eigenen Regeln bespielen.

Affirmationen: Ich folge meinem inneren Ruf.  Ich bin zuversichtlich, dass ich meine Aufgaben ganz leicht erfüllen kann.

Ach lieber Clemens!

Ich freue mich diese seltene Bäumin direkt vor meinem Balkon zu haben. Sie beginnt gerade zu erblühen.

Zum Zeichen meiner Verbundenheit und meines Dankes möchte ich dazu einladen, diesen Frühling Ulmen zu pflanzen, nach dem Motto “Wir stehen hinter Clemens Arvay”.

Es ist mir und vielen Anderen ein großer Wunsch, deinen Spirit weiter zu tragen.

Mach auch du mit! – Mehr dazu HIER

Mit biophilem Gruß

Angelika, die mit den Bäumen tanzt

 

Ulmen für Clemens Arvay pflanzen

Mit den Bäumen wachsen wir in den Himmel

Clemens Arvay

Wegen guter Führung frühzeitig entlassen?
Oder einfach abgeholt?
War seine Aufgabe auf der 3D-Ebene erfüllt?
Hat er eine neue Aufgabe zu erfüllen?
Eine Aufgabe für das Große Ganze?
Oder ist er einfach in den Himmel gewachsen?

Eine Seele geht bewusst aus dem Leben. Sobald sie bereit ist loszulassen, ist der Übergang ganz leicht. So lehren es die Meister:innen.

Fakt ist: “Sehr abgeklärte Menschen sterben leichter, können sogar bestimmen wann und wie sie es tun. Dagegen machen Angst und Schmerzen den Prozess verkrampft und mühsam. Das ist leider heutzutage Alltag, wir haben verlernt zu gehen, wenn die Zeit gekommen ist, wir fühlen es nicht mehr. Dabei ist es so einfach ..💡💥der Sprung ins Licht.” – schreibt mir eine befreundete Ärztin und erfahrene Sterbebegleiterin.

Die letzten Tage waren herausfordernd. Ist es auch Dir durch Mark und Bein gegangen?

Unfassbar – Clemens Arvay ist von uns gegangen. Auf der weltlichen Ebene ein großer Verlust, obgleich sein Geist voll präsent ist. Ein Mann, der uns einen neuen Blickwinkel schenkte, der den Scheinwerfer auf etwas vollkommen Natürliches richtete, auf etwas, das sich nach “Wahrheit” anfühlt, das unmittelbar nachvollziehbar und belegbar ist.

Clemens hat durch seine Pionierarbeit im deutschsprachigen Raum zu einem Paradigmenwechsel am Thema Gesundheit und Wohlbefinden beigetragen und dadurch ein neues Bewusstsein geschaffen.

Als ich Clemens im Jahr 2015 kennenlernte, war das ein Wow-Effekt, weil ich selbst gesundheitlich schwer angeschlagen und ziemlich aus der Balance war. Nach einem Ärztemarathon erfuhr ich, dass ich es nicht überleben werde.

So startete mein Weg in die Selbstwirksamkeit. Heute ist mein Immunsystem stärker als je zuvor. Und das habe ich – zu einem Gutteil – Clemens zu verdanken. Zu spüren, dass Waldaufenthalte guttun, ist eine Sache. Aber das Wissen über die heilsamen Waldkräfte und darüber, welche Übungen als Verstärker dienen, ist ein großartiges Geschenk.

Und wie so Viele vor ihm in der Menschheitsgeschichte, wurde Clemens dafür denunziert, obgleich er ein hoch seriöser Wissenschaftler war. Das tut mir im Herzen doppelt weh.

Clemens hat uns einen neuen Weg aufgezeigt und damit die Grundsteine für mein weiteres Wirken gelegt, für das Wirken und die Gesundheit vieler von uns. Ich spüre tiefe Dankbarkeit, Traurigkeit und Verbundenheit. Bei den Begegnungen mit Clemens, wurde ich stets neu inspiriert.

Im Rahmen der Forschung für seine Dissertation durfte ich ihn näher kennenlernen: Am Zirbitzkogel Grebenzen – mit einer Gruppe von ca. 40 Probantinnen – haben wir sehr spezielle Tage unter den mächtigen Zirben verbracht, musiziert und das Einfach-SEIN genossen. Im Luxus des leistungsfreien Raumes. In Begleitung eines Arztes. Davor und danach wurde uns Blut genommen, um die Wirkung zu sehen. Bedauerlicher Weise kam es nicht zur Fertigstellung der Dissertation. Doch gibt es eine Menge ähnlicher Studien aus vielerlei Nationen.

Fakt ist: Waldbaden hat harmonisierende Wirkungen auf Immun- und Nervensystem (Blutdruck-/ Blutzuckerspiegel, Stimmung & Schlafqualität, Abwehrzellen, Anti-Krebs-Proteine, Hormonsystem) sowie auf Konzentration und Kreativität, auf Balance, Lebensenergie, Lebensfreude, Herzensbildung u.v.m.

Zudem war Clemens eine wertvolle Stütze insbesondere in den letzten Jahren: ehrlich, achtsam, mit unerschöpflicher Kraft, Ehrgeiz, Forschergeist, sich selbst stets treu, authentisch, vielseitig und hochgradig talentiert sowie zutiefst verbunden mit der uns umgebenden Natur. Er war nicht nur Forscher, sondern auch Musiker und Poet. Viele weitere Attribute würden zu ihm passen. Manche bezeichnen ihn als “mutig.” Ich nehme da viel mehr Vertrauen als Mut wahr und die Tatsache, dass – wie er mir selbst einmal antwortete auf die Frage: Clemens, wie hältst du das Bashing aus? – er nicht anders konnte, als mantra-artig sich wiederholend diese Wahrheit zu sprechen. Ich fühle und denke: Es war die Kraft hinter ihm – die Kraft aus der Quelle – die sein Handeln trieb.

Das Traurige daran: Er wurde in den Jahren vor Covid geliebt und gefeiert, danach auf unerträgliche Weise angefeindet, so wie viele Andere übrigens auch. Selbst dabei war er stets respektvoll und brückenbauend. Er wollte schließlich nur Frieden. Kennen wir das von irgendwoher?

Vielleicht war der Weg über die Regenbogenbrücke, sein bewusster Beitrag, damit wir uns ENDLICH mit den letzten Jahre auseinandersetzen, es aufarbeiten, Menschen auf der “anderen” Seite ein Sprachrohr geben, ihr Leid anhören. Aus dem Herzen heraus. Immerhin sind eine Menge Existenzen völlig gesunder Menschen drauf gegangen. Einen Raum für Aufarbeitung zu schaffen ist für mich ein “conditio sine qua non”, um Heilung einzuleiten, um zu freier Wissenschaft und freier Meinungsäußerung zu kommen. Dafür stand unser Freund Clemens.

Der Frieden sei jetzt mit ihm und seiner Familie, insbesondere mit seinem Sohn. Und letztlich mit uns allen. 🙏💚🙏

In diesem Sinne wird an einigen Orten zu einem Lichtermeer zusammengekommen. Wir sehen uns da hoffentlich, am SO in Wien.

Siehe Gedenkfeiern in Wien und Graz

Waldbaden-Trainer:innen und jene, die ihm nahe standen, sind eingeladen zu einer weiteren, kleinen, intimen Runde am Himmel!

Gedenkfeier an Clemens

SO, 12.03.23 um 14 Uhr, Mit Ritual
Lebensbaumkreis Am Himmel, Himmelstraße 125, 1190 Wien
Besonderen Dank an Michaela Krankl für die nette Idee, es am Himmel und unter dem Motto seines Buches (an seinen Sohn) zu machen und an Teresa, es zu unterstützen.

Mit den Bäumen wachsen wir in den Himmel 🌲

In diesem Buch verknüpft Clemens, Vater eines autistischen Jungen, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Heilkraft der Natur mit ganz praktischen Tipps zur Förderung der Entwicklung von Kindern. Wald und Fluss bieten den idealen Raum für spielerischen Kontakt zur Außenwelt.

Es geht nicht darum, Kinder an gesellschaftliche Normen anzupassen. Im Zentrum steht vielmehr, das Angenommen-Sein, so wie man ist. Wie die Bäume sollen auch Kinder ihrer Natur entsprechend wachsen und ihre Potentiale ungehindert entfalten können.”

Lieber Clemens,
Dein Werk und Dein Geist ist bahnbrechend, wunderbar und daher von Dauer in dieser Welt. Du bist und bleibst unter uns, mit einem festen Platz in unseren Herzen. Und da kommst du auch nie wieder raus. Danke für alles. 🙏

Nun bleibt zu hoffen, dass wir aus diesem Schmerz letztlich Potential für den Paradigmenwechsel – für Herzensbildung – schöpfen können.

Bis bald im Wald,

Eure Angelika

P.S. Wir wollen die Gedenkfeier in kleinem und stillem Rahmen halten, bei max. 40 Teilnehmenden. Ergo wenn Du Am Himmel mit uns sein möchtest u. ggf. Platzreservierung für den anschließenden Besuch im Oktogon (Restaurant nebenan) wünschst, dann bitte bis spätestens 5.3. HIER ANMELDEN 

Mit den Bäumen wachsen wir in den Himmel

Naturspiritualität als Geschäftsmodell?

Esoterik versus Spiritualtiät

Wo bewegen wir uns hin?

In einer zunehmend säkularen Welt mit einhergehender Digitalisierung samt Angstpropaganda und Gesundheitsthemen nimmt das Bedürfnis nach Verwurzelung, nach Einfachheit, nach Ursprünglichem, nach Geistesruhe, nach Rückverbindung, nach Seelenanker zu. Die Angebote dazu sind vielfältig. Und so stehen Retreats in Klöstern, Aschrams, Schwitzhütten und anderen spirituellen Rückzugsorten seit 2 Jahrzehnten hoch im Kurs.

Wäre meine Großmutter noch am Leben (1977 hinübergegangen), so würde sie’s bestimmt nicht fassen können, womit ich heute meinen Lebensunterhalt verdienen darf, ja dass mein Angebot überhaupt einen wirtschaftlich-gesellschaftlichen Wert haben kann: Menschen das Seele-Baumeln näher zu bringen, das Nicht-Tun, abseits von Bildschirmen. Das Spüren im Sein.

Die Antwort auf die Frage, was uns dieses Spüren bringt, sollte mittlerweile überall angekommen sein. Da stellt sich vielleicht eher die Frage: Warum brauchen wir dazu überhaupt eine Anleitung oder eine Gruppe? Darauf gehe ich gern in einem separaten Beitrag ein. Heute möchte ich zwei – häufig missverstandene – Begriffe unter die Lupe nehmen.

Esoterik

Oft höre ich Aussagen wie „Ach das ist mir zu esoterisch.“ Ohne die Begriffsdefinition zu kennen wird derart das jeweilige Thema im Keim erstickt. Der Begriff “Spiritualität” ist spürbar akzeptierter.

Warum ist das so?

Der Begriff „Esoterik“ kommt vom altgriechischen Wort „esoterikos“ und bedeutet so viel wie „nach Innen gewandt“. Er umfasst eine sehr alte philosophisch-mystische Geheimlehre. Dabei geht es um Symbole, Praktiken und Erfahrungsaustausch unter „Eingeweihten“, mit dem tiefen Wunsch nach Erkenntnis. Esoterik beschäftigt sich also mit Innenschau und Geheimwissen, das nur einem inneren Kreis verfügbar war, wie zum Beispiel der Theosophischen Gesellschaft.  Der Begriff „Esoterik“ wird heute meist abwertend benutzt und mit Pseudowissenschaft in Verbindung gebracht, wie etwa Kaffeesudlesen, Tarot, Aura sehen, Gedanken lesen. Esoterik entzieht sich– mehr oder weniger – einer wissenschaftlichen Verifizierung.

Warum der Esoterik-Begriff allgemein auf derartige Ablehnung stößt, kann ich nicht wirklich beantworten. Doch ich erlaube mir den Versuch, dies aus verschiedenen Perspektiven herzuleiten. Zum einen mag es am Wirken einiger Scharlatane und/oder am Image der Freimaurer und etlicher weiterer Geheimbünde liegen, ja möglicherweise könnten einflussreiche, machthabende Gruppen sogar Interesse daran haben, diesen Begriff bewusst abzuwerten. Denn wer die Lebensgesetze durchschaut ist nicht mehr auf die alte Weise lenkbar (Konsum und weitere Süchte). Dies ist natürlich alles Gedankenspiel und insofern Spekulation.

In esoterischen Anschauungen jedenfalls ist Alles in Allem enthalten. Vieles lässt sich durch Betrachtung der kleinsten Teile erforschen. Und tatsächlich ist es faszinierend, wie das Größere aus den kleineren Teilen zusammengesetzt ist, die letztlich genauso aussehen wie das Größere. Hast du dir das anhand eines Baumes oder eines Farnes schon mal näher angesehen?

Eine weitere Definition von Esoterik kommt von der hochgeschätzten Vera F. Birkenbihl:  Die innere und die äußere Welt beeinflussen sich gegenseitig und sind voneinander abhängig. Die äußere Welt spiegelt die innere Welt. In diesem Zusammenhang spricht Birkenbihl auch von „Exoterik“: Situationen im Außen (Erlebnisse, Erfahrungen) wirken auf unsere innere Welt (Geist, Gedanken, Gefühle, Psyche,…) ein.

Man möge diese letzten beiden Sätze mal auf sich wirken lassen, im Kontext unserer Möglichkeiten auf diese Aussage bezogen. Ist das nicht faszinierend?

Doch kommen wir nun zum Begriff „Spiritualität“

Der Psychologe Rudolf Sponsel definierte Spiritualität als „Beschäftigung mit Bewusstseins-, Sinn- und Wertefragen der Welt, der eigenen Existenz und seiner Selbstverwirklichung im Leben“.

Die Erfahrungen innerhalb des menschlichen Geistes würden hier weniger von äußeren Reizen beeinflusst. Denn es geht ausschließlich darum, wach und sich allem – vor allem seiner Selbst -bewusst zu sein. Das Ich im Du finden oder anders gesagt: Ich bin, weil Du bist. Es geht im Grunde um Mitgefühl, Mitfreude, Selbstdefinition, Selbstliebe und Selbstwirksamkeit. So weiß ein spiritueller Mensch im tiefsten Inneren, dass er weder der Körper, noch die Gedanken oder die Gefühle ist, aber Alles mit Allem verwoben ist, dass der Tod eine Illusion ist u.v.m.

Zu spirituellen Ereignissen zählen unter Anderem Nahtod-Erfahrungen, (Lucid-)Träume, außerkörperliche Erfahrungen, Déjà-Vu, Transzendenz, Einheitserfahrung und so weiter.

Ein spiritueller Tür-Öffner, zur Bewusstwerdung der Innenwelten, ist die Praxis von Meditation. Warum? Weil die Natur des menschlichen Geistes unstetig ist und ständig hin- und herzappelt, etwas begehrt oder ablehnt. Das führt natürlich zu unbewusstem Verhalten und Leid in Folge einer falschen Identifikation.

Im meditativen Zustand ist der Geist fokussiert (Ekagrata), ruhig und klar. Gefühls- und Gedankenmuster werden dadurch wahrnehmbar und können wertfrei beobachtet werden. Aus dieser Beobachter-Rolle heraus, können wir – wie zum Beispiel bei Vipassana – die immanente Vergänglichkeit erfahren. Das hat eklatante Auswirkungen auf unsere Lebensanschauung und somit auf unsere Lebensenergie.

Meditation ist im Grunde keine Übung, sondern ein Zustand, der eintreten kann und sich in einer Vision des Höheren zeigt, aus einer Vogelperspektive, wo die kleinen Schmerzen des Alltags und das Ego-Bewusstsein zurücktreten. Wir Kinder der 70er-Jahre kennen übrigens noch die österreichische Variante von Meditation: Narren-Kastl-Schauen.

Bei regelmäßig Praktizierenden stellt sich eine Art „Flow-Zustand“ auch im Alltag ein. Demut, kontinuierliche Dankbarkeit und Wonne entfalten sich daraus. Der Beobachter, das Objekt der Beobachtung (z.B. Atem, Körper oder Baum) und die Handlung des Beobachtens verschmelzen, sie werden EINS. So gelangen wir allmählich vom ICH zum WIR.

Also wenn das kein Geschäftsmodell in Zeiten wie diesen sein soll? Doch ist die eigentliche Übung, erwartungslos und absichtslos zu meditieren. Immerhin möchte das Leben uns überraschen.

Meinem Gefühl nach nähern wir Menschen uns dem Einheitsbewusstsein insbesondere über das Innehalten in der Natur und dem Erkenntnisreichtum dabei. Mich berührt  beispielsweise die Vorstellung, dass die Erde unser größerer Körper ist. Damit wären wir wieder bei obiger Begriffsdefinition von Esoterik. (so wie im Kleinen, so im Großen).

Wie du siehst beginnen die beiden Begriffe ineinander zu greifen. Man kann sie nicht immer klar voneinander trennen, so wie kaum etwas in der Natur. Alles ist ineinander verwoben.

Naturspiritualität

An dieser Stelle möchte ich Dich zu einer Erfahrung einladen: Zu einem Rendez-Vous mit einem Baum. Dazu schließe die Augen und visualisiere dir – mit dem inneren Auge -folgendes Bild:

  • Du verweilst mit dem Rücken an einer großen warmen Eiche – im Stehen oder im Sitzen – je nach Belieben. Mach dir die “symbiotische” Atemverbindung zu diesem Sauerstoff(Energie-)spender bewusst.
  • Nach einigen Atemzügen lenke deine Aufmerksamkeit auf die Eiche. Versuche ihren Energiekörper wahrzunehmen. Dein Atem fließt jetzt ganz natürlich, ruhig und gelassen. (ca. 1 – 3 Min. lang)
  • Nun spüre achtsam in deinen eigenen Körper hinein, d.h. offen, erwartungsfrei, wertfrei, absichtslos, neugierig, forschend, kindlich-staunend und akzeptierend für alles, was sich im gegenwärtigen Moment zeigt. (ca. 3 – 10 Min. lang) Beobachte, wo in deinem Körper (auf welcher Ebene) sich Energie zeigt. Wo genau in deinem Körper wird Lebendigkeit spürbar? Eher am Kopf? In den Füßen und Beinen? Im Bauch oder Rücken? Oder anderswo? Das kann sich zeigen in Form von Pulsieren, Vibrieren, Kribbeln, Ziehen, Spannung oder einfach durch Wärme.

Je nach Außentemperatur empfiehlt sich’s, die Übung im Freien, direkt beim Baum – sitzend, stehend oder liegend – zu praktizieren. Solltest du nichts Beschreibbares dabei spüren, ist das auch OK, wohlwissentlich, dass es Übung braucht, Energiekörper wahrzunehmen.

Solche und weitere, teils ganz andere, Übungen praktizieren wir beim Waldbaden und auch in Innenräumen (mit der Kraft der Imagination). Denn dank Forschungspublikationen in Science und Nature, den anerkannten Wissenschaftsmagazinen, wissen wir heute um die Wirkungsrelevanz von Bildern und Vorstellungskraft auf körperlich-hormonelle, seelische sowie energetische Prozesse. ShinrinYoga nutzt die Synergien zwischen inneren Waldbildern bzw. realen Waldaufenthalten mit Achtsamkeitstraining.

Zudem fand ich’s spannend, während der letzten Jahre, Studierende an der Donau-Uni-Krems (Natural Medicine) und an der Boku-Wien – teils als Betreuerin – bei ihren Masterthesen begleiten und selbst als Probandin mitwirken zu dürfen, z. B. im Rahmen der Forschung zur Dissertation von Clemens Arvay.

Nach mittlerweile 40 Jahren internationaler Forschungsarbeit in Naturmedizin und Waldbaden sprechen die Ergebnisse für sich. Zu den signifikantesten zählen: Reduktion von Stress und Ängsten, Stärkung von Immun- und Nervensystem, Aktivierung von Herz und Kreislauf, Verbesserung von Stimmung und Schlaf, Positive Auswirkungen auf Hormonsystem, Senkung von Blutzuckerspiegel und Blutdruck, Erhöhung des DHEA (Herzschutzhormon) und der Abwehrzellen (Natürliche Killerzellen), Anhebung von Konzentration und Kreativität u.V.m.

Ganz zu Schweigen von den spannenden Ergebnissen aus der Meditationsforschung. Doch das it Thema bei unserer Waldbaden-Ausbildung.

Nun gibt es ein Thema, woran ich selbst empirisch dran bin. Dazu würde es mich freuen von Dir zu erfahren:

Wo genau im Körper hast du die Eiche, bei oben beschriebener Übung, am deutlichsten gespürt?

Die Empfindungen unterschiedlicher Menschen bei bestimmten Bäumen beobachte ich schon lange. Anhand dieser Informationen nähere ich mich – wie’s scheint – allmählich einer „subjektiv verifizierten Objektivität“.

Und so freue ich mich darauf, dieses Energie-Thema bald weiter unter die Lupe nehmen zu dürfen. Wer weiß, was da noch alles kommen darf.

In diesem Sinne DANKE, von Herzen, für Deine Rückmeldung 🙏💚🙏

Mit biophilem Gruß

Mag.a Angelika M. Gierer
office@shinrinyoga.at

 

Farne

Über Alveolen, Orange und Samhain

Alveolen sind wie Blätter

Die Blätter des grünen Baumes entsprechen unseren Alveolen (Lungenbläschen) bis ins anatomische Detail. Und auch in ihrer Funktion. Sowohl Alveolen als auch Blätter arbeiten mit Oberflächenvergrößerung für den Gasaustausch (Sauerstoff/Kohlendioxid). Sämtliche Lungenbläschen (ca. 300 Mio.) in einer Ebene ausgebreitet, ergäben die Fläche eines Fußballfeldes, die Blätter eines ausgewachsenen Baumes stehen dem kaum nach, meint Rüdiger Dahlke.

Und wenn die bunten Blätter anfangen unsere Wege zu schmücken ist es Zeit, sich der Übung des Vertrauens hinzugeben. Die Herbstfarbe Orange erinnert an die fallenden Blätter, an Kürbis und an Samhain (dt. Versammlung), das Fest unserer Vorfahren.

Die Nächte sich verlängernd. Die Nebel sich ausbreitend. Die Pforten zur Anderswelt sich öffnend. In dunkler Geborgenheit von den Ahnen sanft umarmt. Uns befreiend von der Klammer des Festhaltens an Illusion und Kontrolle. Sich Hingebend dem Loslassen. Frei und Vertrauensvoll. Zu erfahren, dass bei Dunkelheit es wieder hell wird, beim Fallen der Blätter das Laub verrottet und wieder zu fruchtbarer Erde wird. Aus der neues Leben sprießt. Ein natürlicher Kreislauf, im Innen wie im Außen, im Kleinen wie im Großen.

Spürst du den Herbst bereits in dir?

Auch hier darf Altes, Verbrauchtes, Nicht-Mehr-Dienliches, entsorgt werden. Die Farbe Orange unterstützt uns dabei. Sie wirkt fröhlich und bringt gute Laune. Denn sie verbindet die Wärme von Rot und das Strahlen von Gelb. Sie wirkt erdend, lockernd und belebend. Ob im grob- oder feinstofflichen Bereich, sie ist DIE Farbe für das Schöpferisch-Kreative (Sakralchakra) und damit für das Neue. Für neue Lungenbläschen, für neue Visionen, für eine neue Erde.

Das Alte geht und macht noch etwas Lärm, während das Neue sich heimelig aufbaut.

Es ist DIE Zeit, um Orange in deine vier Wände zu holen!
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So nun geht’s zum Räuchern und zu den Ahnen.
Euch allen einen sinnlich-freudvollen Samhain-Übergang🍁

Mit biophilem Gruß

Angelika,
die mit den Bäumen tanzt 🌳

 

Ahornblatt in orange mit Herz

Die Fichte – Kooperation & Gelassenheit

Die Fichte

Ich, die Fichte (Picea) zähle zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Mein botanischer Name Picea leitet sich von den Wörtern pix bzw. picis ab, was so viel wie Pech od. Harz bedeutet.

Durch meine Verbreitung – von Europa über Sibirien bis zur japanischen Küste – gelte ich als erfolgreichster Baum der Nordhalbkugel. Hier kann ich eine Wuchshöhe von 70 Metern und ein Alter von 600 Jahren erreichen, so man mich Leben lässt.

Mein Holz besitzt gute physikalisch-mechanische Eigenschaften bei vergleichsweise geringem Gewicht. Deshalb schätzt ihr Menschen es sehr als Möbel- und Bauholz.

Meine gerade, geordnete und pyramidenartige Wuchsform bündelt die Lebensenergie, bringt Klarheit und weist den Lebensweg. Die alten Griechen schätzten mich für den Bau von Schiffen. Daher war ich Poseidon, dem Meeresgott geweiht.

Aus meinen Nadeln produziert ihr Waldsalz. Aus meinen Harzen bereitet ihr eine Salbe zu, die euch hilf bei Erkältungskrankheiten, Gliederschmerzen, Rheuma, Gicht und Hexenschuss.  Meine Zapfen enthalten eine hohe Konzentration an Terpenen, die euer Immunsystem stärken.

Mehr über meine Bedeutung bei den Kelten und Germanen sowie über meine Wirkung auf Eure Gesundheit erfährst du in der Baummeditation – hier unten verlinkt.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Biete deine Unterstützung an und öffne dich für Kooperationen!

Ich, die Fichte, bin sehr pragmatisch veranlagt. Wie eine Mutter biete ich Schutz und greife anderen unter die Arme, wo ich nur kann. Meine Aufgabe ist es, deine Stimmung zu heben. Bei mir erinnerst du dich an das tiefe Durchatmen, wodurch sich Gelassenheit in dir und um dich entfaltet. Ich fühle mich wohl, wenn ich zum Leben Anderer etwas beitragen kann. So bin ich überall eine gern gesehene Gesellin und in meiner Nachbarschaft sehr beliebt. Berührungsängste sind mir fremd. In diesem Sinne kann ich auch dir helfen Ängste vor Konkurrenz und vor Fremdem abzubauen. Meine Gegenwart schenkt dir eine vertrauensvolle Hingabe und Verbundenheit mit allem was ist. ❤

Foto yoksel-zok und ibrahim-rifath_pixabay

Ein hochwertiges Fichtenöl kannst du hier bestellen – bei Feeling Österreich

Du möchtest mehr über die Fichte erfahren? Viel Vergnügen mit der Baummeditation-Folge Bäumin #9

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Fichtenzapfen

Bäumin #8 – Die Eibe – Auferstehung & Leichtigkeit

Die Eibe

Ich, die Eibe (Taxus baccata) gehöre zur Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Mein Name kommt vom althochdeutschen Wort “Iwa” und bedeutet “Bogen”. Immerhin spanne ich den Bogen in die „Anderswelt“. Ich gelte als die älteste Baumart Europas. Wir Eiben sind hauptsächlich in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Uns findet man als Strauch oder als kleinen bis mittelgroßen Baum vor.

Alte Eiben sind oft innen hohl, wodurch das Alter meist nur geschätzt werden kann. Mehr als tausend Jahre können sie alt werden. Ihr Holz eignet sich besonders für Schnitz- und Drechselarbeiten, insbesondere für Skulpturen. Im Mittelalter wurde Eibenholz bevorzugt für die Herstellung von Waffen (Armbrüste, Pfeile, Bögen) verwendet.

Von allen Bäumen besitzt die Eibe den größten und ältesten Reichtum an Mythen und kulturgeschichtlichen Überlieferungen. Bei den Kelten und ihren geistlichen Führern, den Druiden, galt die Eibe als der heiligste Baum. Sie setzt spirituelle Kräfte in uns frei und erleichtert emotional (und pharmakologisch) den Zugang zu anderen Welten. Sie ist der typische Friedhofsbaum. Wer längere Zeit bei einer Eibe verweilt, wird deutlich spüren, dass vor allem im Sommer das vom Baum austretende Taxol unterstützend wirkt, insbesondere bei Reisen zu den eigenen Ahnen, die gern Kontakt mit uns aufnehmen wollen. Auch in der griechischen und römischen Mythologie ist der Weg zur Unterwelt mit Eiben gesäumt. In allen Kulturen, welche die Eibe kannten, galt sie als heiliger Baum. Sie war stets mit dem todbringenden Aspekt der Götter verknüpft.

Seit jeher werden die Inhaltsstoffe der Eibe sowohl zum Töten (Pfeilgift), als auch zum Heilen verwendet. Abkochungen wirken menstruationsfördernd, können aber auch zum Abortus führen. In der Homöopathie wird die Eibe bei Rheuma und Harnwegserkrankungen eingesetzt. Die Dosis macht somit das Gift, wie Paracelsus bereits lehrte. Denn aus der Eibe wird ein wertvolles Medikament gegen Krebs und Gehirntumore gewonnen. Generell gilt, wer mit Pflanzen experimentiert, sollte dies stets mit einem Arzt oder einer fachkundigen Person abklären und vor Selbstversuchen Abstand nehmen. Dies gilt insbesondere bei der Eibe! Fast alle Teile von ihr sind für Mensch und Tier stark giftig und können zum Tod führen. Die einzige Ausnahme ist das Fruchtfleisch, das ihre Samen umhüllt.

DER WELTENBAUM

wird in der nordischen Mythologie Yggdrasil genannt. Er gilt als die Verkörperung des Kosmos und als Verbinder zwischen den Welten. Gemeint ist hier eine Esche, die sogenannte Weltenesche. Wer recherchiert, findet jedoch geschichtliche Aufzeichnungen und Hinweise, dass es sich bei Yggdrasil eher nicht um eine Esche, sondern um eine Eibe, gehandelt haben soll. Für diese These spricht, dass der Weltenbaum in der Edda als „immergrün“ beschrieben wird, was auf die Esche nicht zutrifft. Auch „glänzen“ die Blätter der Esche nicht, im Gegenteil. Das Laub des Weltenbaums aber, das „Lichtgezweig“ wird in der Edda „Glasir“, d.h. „Glanzwald“ genannt. Eibenblätter glänzen zu jeder Jahreszeit. Auch war bereits in der Antike die Giftigkeit der Eibe bekannt. Man kann sich gut vorstellen, dass man sich diese Giftigkeit in geringen Dosen als Mittel zu Nutze machte, um sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Odin (Gott der Extase und Kriegsgott) soll neun Tage am Weltenbaum gehangen haben. Während dieser Zeit sind ihm die Runen erschienen. Man kann also von Visionen sprechen. Wieso sollte es sich um eine Esche handeln, wo doch die Eibe über ein Gift verfügt? Eine der Runen (Schriftzeichen d. Germanen) steht sogar für die Eibe, nämlich Eihwaz. EIHWAZ ist angeblich eine der mächtigsten Runen, sie ist das Rückgrat von Mensch und Universum. Zerstörerische und fremde Einflüsse kann man mit dieser Rune neutralisieren. Sie gibt Verständnis für das Mysterium von Leben und Tod und nimmt damit die Furcht vor dem Sterben. Magier und Schamanen benutzen die Kraft EIHWAZ für astrale Reisen.  – Wandel annehmen!

Zu der Vertauschung von Eibe und Esche könnte beigetragen haben, dass in einigen Regionen des Altnordischen, die Eibe als  „Nadelesche“ umschrieben wurde.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Der Tod – das Portal zum wahren Leben.

Mein Baumgeist spannt den Bogen von der grobstofflichen zur feinstofflichen Welt. Er besucht jene, die bereit sind für den spirituellen Weg und die Öffnung für die Anderswelten. Mit mir kannst du die Zwischenreiche bereisen und Kontakt zu deinen Ahnen aufnehmen. An der Pforte zum Schattenreich stehe ich – als Brücke zwischen Leben und Tod, für Auferstehung und Leichtigkeit. Mit dem Tod habe ich mich befreundet. Daher strotze ich vor Lebenskraft.

Der Tod lässt sich nicht verleugnen, in dem Ihr Euch immer wieder vormacht, dass es ihn nicht gibt. So lade ich dich ein, dich vertraut mit ihm zu machen, um zu erkennen … Trennung ist eine Illusion. Der Tod ist eine Illusion.

Stell dir vor du bist ein Sonnenstrahl, der um sein Übererleben kämpft. Plötzlich wirst du dir deiner eigenen Essenz bewusst: Du entdeckst, dass du Teil der Sonne bist. Eine Ausstrahlung aus der Quelle allen Seins. Du erkennst, dass du nicht getrennt bist von der Sonne und den anderen Strahlen um dich herum.

Du erfährst das eine Sein, das sich in unendlichen Formen selbst erlebt. Das ist der Traum des einen Bewusstseins. Eine Verschmelzungserfahrung. Das nennt man Erleuchtung. Und genau dabei unterstütze ich dich, gemeinsam mit deinen Ahnen. In meiner Gegenwart erfährst du deine Unsterblichkeit. Nimm den Tod liebevoll an und entdecke das Portal zum wahren Leben.

 

Foto Ella Markovic

Du möchtest mehr über die Eibe erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #8

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Baumbotschaft Baumwesen Eibe

Bäumin #7 – Kiefer: Erdung & Zuversicht

Die Kiefer

Ich, die Kiefer (Föhre) gehöre zur Familie der Pinien (Pinaceae).

Auf der Nordhalbkugel breite ich mich vom mediterranen Raum über steile Berghänge (Latschenkiefer) bis nach Asien aus. Dabei wage ich mich tief ins Moor hinein (Sumpfföhre). Die Kälte kann mir wenig anhaben, wodurch du mich sogar in Sibirien vorfindest. Ich helfe bei der Begrünung von trockenen, verkarsteten Böden. In meinem Schatten schmiegen sich dann kleinere Sträucher und Gräser. Von uns Kiefern findest du viele verschiedene Arten: Bergkiefer, Waldkiefer, Schlangenhautkiefer, Rotföhre, Schwarzföhre, …. Die langlebige Kiefer (pinus longaeva) kann bis zu 4000 Jahre alt werden. Sie gehört zu den ältesten Organismen der Erde.

Das Wort „Kiefer“ stammt aus dem 15. Jahrhundert und leitet sich vermutlich vom zusammengesetzten Wort “kienfohren” ab, was „harzreiche Föhre“ oder „Fackel aus Kiefernholz“ bedeutet. Fast vergessen ist der Begriff Kienspan. Er wurde aus dem unteren Teil des Kiefernstammes geschnitzt. Ein kleiner Kienspan konnte einen Raum bereits für zwei Stunden erhellen und ihn  mit einem angenehmen harzigen Geruch füllen. So galt die Kiefer bereits bei den Kelten auch als Baum des Lichts und des Feuers.

Ich habe einen meist astfreien Stamm und bin immergrün. Mein Holz ähnelt optisch dem Fichtenholz. Es eignet sich für Innenausbau und Möbelbau. Industriell wird Kiefernholz auch zur Papier- und Zellstoffherstellung genutzt.

Bei den Germanen galt ich als Symbol für Ausdauer, langes Leben, Auferstehung und Wiedergeburt. Im Vatikan und während der ganzen Spanne der niedergeschriebenen Geschichte haben unsere Zapfen als symbolische Darstellung für die menschliche Erleuchtung und für das dritte Auge gedient. Laut Signaturenlehre entsprechen meine Zapfen Eurer Zirbeldrüse. Die Drüse ist das geometrische Zentrum eures Gehirns und eng verknüpft mit der Wahrnehmung von Licht durch unseren Körper. Sie moduliert den Schlaf-Wach-Rhythmus. So wird auch Shiva – der glücksverheißende Yoga-Gott der Transformation – konsequent mit einem Pinien-Zapfen am Kopf dargestellt. Auch in Japan und China stehen wir Kiefern für Ausdauer, Zeitlosigkeit und Beständigkeit bzw. Unsterblichkeit. Laut der Zen-Weisheit dienen wir dazu, euer Nervensystem und euren Kreislauf zu stärken. Es wurde beobachtet, dass Menschen mit Burnout und anderen Zivilisationskrankheiten, sich insbesondere zu uns Kiefern hingezogen fühlen. Kiefern spenden seelische Kraft, sorgen für einen klaren Geist und helfen, leere Akkus wieder aufzuladen. 

Das Harz der Kiefer wird aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung schon lange geschätzt. Zudem enthält die Kiefer wertvolles ätherisches Öl. Kiefernnadelöl wird bei Atemwegserkrankungen, Erkältungen, chronischer Bronchitis, Muskel- und Hautleiden eingesetzt. Kiefernnadelöl wird gerne in Bädern angewendet, zur Massage und olfaktorisch in der Duftlampe. Aus den Kiefernsprossen wird Tee hergestellt. Pinienkerne fördern die menschliche Blutbildung. Besonders für Frauen, aber auch für Veggies sind sie ideal, denn sie liefern gut 5 mg Eisen pro 100 g. Der Körper benötigt diesen Mineralstoff zur Blutbildung; Eisen verhindert also Blutarmut und hilft damit bei Erschöpfungszuständen und Müdigkeit.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Lass dich zum Wesentlichen – zu deinem wahren Wesen – hinführen!

Schmieg dich an meine Rinde. Meine Wärme spendet Geborgenheit für Deine Entspannung, während dein Geist in der Tiefe forscht. Ich bin radikal insofern, dass ich dich zu deiner Wurzel – zur Radix – führe. Ich liebe das Ursprüngliche und Unverfälschte, denn Täuschungen sind nichts wert. Nur das Wahre dient sich selbst und anderen. In meiner Gegenwart erkennst du deine ureigene Authentizität, die Essenz deines Wesens und damit deine Lebensaufgabe. Dabei schenke ich dir Ausdauer, Kraft, Geduld und Zuversicht für deinen Lebensweg.

Hochwertige Kiefernadelöle findest Du hier: Feeling Vorarlberg

Foto Ella Markovic

Du möchtest mehr über die Kiefer erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #7

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Kiefer_Föhre_Waldbaden_ShinrinYoga

Bäumin #6 – Erle: Selbsterkenntnis & Bewusstsein

Die Erle

Ich, die Erle (Alnus) gehöre zu den Birkengewächsen (Betulaceae). Die althochdeutsche Bedeutung von „Erle“ lautet „Die Freie“. Das Wasser ist meine große Liebe. Dabei wage ich mich tief in den Sumpf hinein und lege nasse Böden trocken. So bereite ich anderen Pflanzen den Boden auf. Ein kurzes Leben von max. 120 Jahren nehme ich dafür in Kauf. Mein Lichtbedürfnis lässt mich in eine Höhe von bis zu 30 Metern wachsen.

In den Wurzelknöllchen meiner Herzwurzeln beherberge ich stickstoffbindende Bakterien. Sie unterstützen mich in nährstoffarmen Gegenden.

Bei den Kelten waren die Erlen heilig und Bran gewidmet, dem Schutzgott aller Reisenden, Geschichtenerzähler und Sänger. Schamanen benutzten Erlen-Amulette zum Schutz und zur Anregung ihrer geistigen Fähigkeiten.

In der Volksheilkunde und der Homöopathie gelten Blätter und Rinde als fiebersenkend. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken zusammenziehend und desinfizierend. So eignet sich der Tee aus Blättern bei Mund- und Zahnfleischentzündungen sowie bei Hautausschlägen. Die jungen Blätter sind zwar etwas bitter, aber essbar. Die getrocknete und gekochte Rinde eignet sich bei Halsbeschwerden.

Unter unserem Blätterdach wirkt die Unterstützung der Kräfte aus dem Unbewussten. Da wir im mystischen Zwischenbereich von Land und Wasser wachsen, gelten wir als unnahbare Geheimnisträger. Wir beherbergen die kleinen – oft unheimlichen – Naturwesen. Sie lassen sich intuitive Erkenntnisse gewinnen.

Die bekanntesten heimischen Arten sind die Schwarzerle (auch Roterlerle), die Grauerle (auch Weißerle) und die Grünerle.

Lange Jahre wurde das Erlenholz vor allem als Brennmittel verwendet, bis es vor ca. zwei Jahrzehnten als Material für edle Designmöbel und für Böden wiederentdeckt wurde. Wird eine Erle gefällt, färbt sich die Schnittstelle intensiv orangenrot. Das grobfaserige Holz ist weich, leicht spaltbar, ziemlich biegsam, elastisch und fest. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, sowie drehen und schnitzen.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Erkenne dein geistig-seelisches Weisheitspotential!

Ich liebe es ins Unbewusste vorzudringen und das Mysterium der Welt zu erforschen. Mein Hauptinteresse liegt an den Phänomenen des Lebens. Dazu forsche ich tief unter der Oberfläche und tauche in die Geheimnisse des Lebens ein. Je mehr ich entschlüsseln kann, desto erfüllender gestaltet sich meine Suche in der unendlich vielgestaltigen Schöpfung. Ich erkenne ständig neue ineinandergreifende Zusammenhänge und damit das allgegenwärtige Eine. Vielleicht möchtest auch Du schauen, was unter deiner Oberfläche schlummert? Was dich zutiefst innerlich bewegt? Ich führe dich in deinen heiligen inneren Raum, den Ort des Fühlens und Erkennens, wer du wirklich bist. Spür doch mal hin? … Wenn du mehr über Dich erfahren willst, komme in meine Nähe oder rufe mich, den Erlengeist.

Foto kikatani_pixabay

Du möchtest mehr über die Erle erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #6

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Baumblätter

Bäumin #5 – Esche: Licht & Flexibilität

Die Esche

Ich, Die Esche (Fraxinus) bin ein Licht- und Sonnenbaum. Ich gehöre zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Das indogermanische Wort für Esche lautet „Osk“ und bedeutet Speer. Ein Symbol für den Sonnenstrahl, der das Wasser der Erde befruchtet.

In Europa zähle ich zu den höchsten Laubbäumen mit einer Wuchshöhe von bis zu 40 m, einen Stammdurchmesser von 2 m  Ich bin eine kurzlebige Baumart und kann ein Alter von 300 Jahren erreichen.

Mit Mutter Erde bin ich fest verwurzelt. Meine Hauptwurzel wächst zuerst senkrecht in den Boden, stellt sich aber nach wenigen Zentimetern auf ein waagrechtes Wachstum um und entwickelt ein Senkerwurzelsystem mit kräftigen, oberflächennahen Seitenwurzeln. Von diesen und vom Stamm entspringen weitere kräftige, senkrecht nach unten wachsende Wurzeln.

Trotz meines schnellen Wachstums ist mein Holz sehr schwer und von hoher Festigkeit Die Borke junger Bäume ist grünlich bis glänzend grau mit nur wenigen Korkporen. Es wird im Innenausbau und zur Möbelherstellung verwendet. Fußböden aus Eschenholz sind unempfindlich gegen Schmutz. Weil das Holz besonders biegsam und zäh ist, eignet es sich bestens für Sportgeräte (Ski, Baseballschläger), Jagdwaffen (Bögen, Speere), Werkzeugstiele und Masten im Bootsbau. Auch für Musikinstrumente (Schlagzeug, E-Gitarre) wird es gern eingesetzt.

In den Überlieferungen taucht der Eschenspeer in den Mythen zahlreicher Völker auf, so auch im Zusammenhang mit dem Heiligen Gral. So trugen die Druiden Stäbe aus Eschenholz, mit denen sie das Wetter beherrschten, Ertrinkende retten konnten und Fischer fertigten Ruder und Bootsrippen daraus, um sich vor den Fluten zu schützen. Auch in der griechischen Mythologie existiert die Verbindung der Elemente Feuer und Wasser. So gaben ursprünglich die Eschen den Menschen das Feuer. Die Esche war der Sonne, aber auch dem Meeresgott Poseidon zugeordnet.

Bereits in der Antike waren wir als Medizinbaum bekannt. Ein Tee aus meinen Blättern hat harntreibende Wirkung. Sie regen den Stoffwechsel an und können rheumatische Themen bei Euch Menschen lindern.  Sie werden bei Ödemen und Leberkrankheiten verwendet und sollen den Blutzuckerspiegel senken und das Herz stärken. Junge Eschen-Blätter eignen sich für Salate. Unsere stark gerbsäurehaltige Rinde wird zur Blutstillung, Blutreinigung und Wundheilung eingesetzt. Das süßliche Eschen-Manna der Blumenesche ist ein Sirup, der durch das Anritzen der Rinde gewonnen wird. Er hat eine leicht abführende Wirkung und wird traditionell bei Husten, als Zucker-Ersatz und zur Schleimlösung verabreicht.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Mach Dich frei für das Licht!

Ich, die Esche stehe für die Vereinigung von Licht und Wasser und damit für Wiedergeburt. Ich habe Macht über das Wasser, bin strapazierfähig und bringe Energie und Selbsterkenntnis in Dein Leben. Wie ein Scheinwerfer beleuchte ich deine Schatten. Vor dem Licht verbeuge ich mich und folge ihm stetig. Es ist das Licht, das alles aufbaut. So verbinde ich Himmel und Erde bis tief hinab in die Unterwelt. Meine Flexibilität verleiht mir die Kraft, in schwindelerregende Höhen zu wachsen. Dabei lasse ich mich nicht gerne einengen. Mach auch du dich frei von Einschränkungen und Regeln, die man dir auferlegt oder anerzogen hat! Für jene Menschen, die zu stark in den Extremen der Polarität verhaftet sind, bin ich ein glückspendender Energie-Baum. Denn ich schaffe Einheit in der Illusion der Dualität.  

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Baumblätter

Bäumin #4 – Thuja: Angst & Auflösung

Die Thuja

Ich, die Thuja (Thuja occidentalis L.) werde auch auch Lebensbaum genannt. Lange Zeit war ich als Heckenpflanze zur Abgrenzung von Gärten beliebt, da ich genügsam, schattentolerant und schnittverträglich bin. Frei wachsend erreiche ich eine Höhe von ca. 20 Metern, einen Stammdurchmesser von 2 Metern und ein Alter von 180 Jahren, wobei der Riesenlebensbaum (Red Cedar) bis zu 60 Meter hoch und über 1.500 Jahre alt werden kann.

Meine dachziegelartigen Zweige sind mit schuppenförmigen Blättern besetzt. Ich entwickle eine dicht verzweigte, kegelförmige Krone mit bogenförmig aufsteigenden Ästen. Meine Haut – die Borke – ist orangebraun und längsrissig. Als Flachwurzler kann ich mich an unterschiedliche Bodenverhältnisse anpassen. Am besten wachse ich auf kalkhaltigen, sandigen Böden.

Bei Euch Menschen haben wir Thujen nicht gerade das beste Image. Doch damit tut man uns robusten Zypressengewächsen Unrecht: Wir sind schnellwüchsig und immergrün, ergeben einen hervorragenden Sicht- und Windschutz – und sind auch aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht besser als unser Ruf.

Ich bringe Dir, nach belastenden Situationen,
Deine Lebensenergie zurück und sorge dafür
dass Du aus vollem
 Herzen wieder JA sagst zum Leben.

Was du von uns wissen solltest: All unsere Pflanzenteile sind giftig! Schon bei Hautkontakt mit unseren Trieben kann es bei empfindlichen Menschen zu Rötungen und Juckreiz kommen. Bei Verzehr können Schleimhaut-Reizungen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Ursache für die Vergiftungserscheinungen ist ein Monoterpen mit dem Namen Thujon. Doch wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift.

So stabilisieren wir Lebensbäume Eure (Körper-)Grenze und führen Körper und Seele zusammen. Wir stärken damit Eure Identität. So sind wir auch hilfreich nach Ablehnung und negativen Erfahrungen, was meist ein „sich verstellen müssen“ und/oder Rückzug zur Folge hat.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Lenke deinen Geist auf deinen Körper, so oft du kannst.

Der Tod lässt sich nicht verdrängen. Er zeigt sich in jeder deiner kleinen und großen Ängste. Ich weise dich auf die Endlichkeit deines körperlichen Lebens auf der Erde hin. In meiner Gegenwart tritt der Trubel der Welt zurück. Letztlich darfst auch du alles Weltliche zurücklassen. Ich bringe dich zum Essentiellen zurück und zeige dir, dass der Tod eine Illusion ist. Während das Neue noch nicht sichtbar ist, beginnt deine alte Identität – dein Verstand – sich bei mir aufzulösen. Ich bringe dich an den Ort der Hingabe an das Namenlose, dort wo die Furcht verschwindet. So entferne ich alles, was dich am Leben hindert und schenke dir Lebensfreude. Komm in meine Nähe und atme mich, wenn du verzweifelt bist. Ich habe die Kraft, dich aufzurichten. Bei mir erfährst du die Befreiung von Erblasten, die oft über Generationen gingen. Ich bringe die sogenannte Kundalini – deine Lebensenergie – zum Zirkulieren, sodass du – wie ein Lebensbaum – mitten im Leben stehen und aus vollem Herzen JA zum ewigen Leben sagen kannst.

Foto HOerwin56_Pixabay

Du möchtest mehr über die Thuja erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #4

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THUJAPRODUKT-EMPFEHLUNG
Lebensbaumöl

Thuje

Bäumin #3 – Weitblick & Fokus

Uns Lärchen findest Du häufig in nördlichen Urwäldern und in Wirtschaftswäldern. Ich kann auf Kalkgesteinböden ebenso wie auf Quarz- und Silikatgestein gedeihen. Meinen lateinischen Name larix deutet ihr Menschen mit „aus Holz gewonnener Teer“.

Die höchste meiner Artgenossinnen in Europa ist wahrscheinlich die Hildegard-Lärche im Überlinger Forst am Bodensee. Mit 45 Metern Höhe und 4,75 Meter Umfang (27 Festmeter Holz) steht sie seit ca. 300 Jahren dort.

Um uns Lärchen ranken sich unzählige Sagen und Geschichten: Wir sind Behausung, Ruhe- und Tanzplatz jener Waldfeen, die den Verirrten den Weg weisen und jedwedem guten Menschen gern zur Seite stehen. In der sibirischen Mythologie, wo wir Lärchen ursprünglich herkommen, wurde unsere Art als Weltenbaum verehrt.

Wir Lärchen stehen für Neubeginn, Loslassen und Vertrauen in die eigene Essenz. Wir schärfen die Achtsamkeit zur anderen Welt. Räucherungen mit Lärchenharz (Lärchenpech) rufen das Glück herbei, um Vorhaben gelingen zu lassen. Es wurde bereits im Mittelalter bei Lungen- und Harnproblemen sowie als Wundsalbe und Pflaster erfolgreich eingesetzt. Es wirkt schleimlösend und auswurffördernd und stimuliert Eure Abwehrkräfte. Wie der Medizinwissenschaftler Maximilian Moser nachweisen konnte, wirkt es zusammenziehend und tötet Bakterien, Pilze und Viren ab, wie kaum ein anderes pharmazeutisches Mittel. Eine Harzsalbe hilft bei rheumatischen Beschwerden, Erkältungen, Hexenschuss und Neuralgien. Sie zieht Eiter und beschleunigt die Heilung. Als Brustsalbe ist sie bei Husten und Bronchitis zu empfehlen. Eine Einreibung mit Lärchenöl fördert die Durchblutung und hilft, Muskelverspannungen und Gelenkprobleme zu lindern. Die innerliche Anwendung wird nicht empfohlen. Abhängig von der Dosis kann sie reizend oder heilsam sein.

In der Bachblütentherapie wird „Larch“ zur Steigerung des Selbstvertrauens eingesetzt.
In der Küche werden die aromatischen Nadeln zum Einmachen, Einlegen und für Gewürzmischungen verwendet.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Vertraue deiner ureigenen Authentizität, deinem wahren Selbst.

Ich, die Lärche, werde dem Element Erde zugeordnet. Als Lichtbaum erreiche ich eine Höhe 40 bis 50 Metern. Unter uns Lärchen hat die Dunkelheit keine Chance. Dank dem Licht bin ich schnellwüchsig und anspruchslos. In meinem Sein fest verwurzelt bin ich sehr beweglich und flexibel für die Anforderungen des Lebens. Ich stehe am Liebsten in den Bergen, wo ich die Stürme des Lebens über mich hinwegbrausen lasse. Ich halte weder an Dingen noch an bestimmten Vorstellungen, Ideen oder Konzepten fest. Auch dich lade ich ein, Deinen Gedankenhorizont zu erweitern. Bei mir erlebst du gemütliche Gelassenheit, eine warmherzige Heiterkeit und eine angenehme Würze, die dich zum Durchatmen einlädt. Meine Gegenwart öffnet dein Herz und stärkt deine Willenskraft. Als Kraft- und Schutz-Baum verschaffe ich Zugang zur geistigen Welt. So stärke ich dein Selbstvertrauen. Meine Essenzen sind Weitblick und Fokus. Das Eine bedingt das Andere. Was die anderen um mich herum machen geht mich nur indirekt etwas an. Ich vergleiche mich nicht mit anderen, denn das würde bloß meine Kraft schwächen. So unterstütze ich auch dich dabei, auf deine Talente und Fähigkeiten, fokussiert, deinen eigenen Weg zu gehen, deine Essenz zu leben.

Foto pasja1000_Pixabay

Hier gelangst du zum Podcast Bäumin #3

WEITERE BAUM-BOTSCHAFTEN & AKTIV-MEDITATIONEN FOLGEN AB 31.12.20  Lass dich überraschen!

LÄRCHENPRODUKTE
Lärchenöl
Lärchenharz
Bachblüten

Lärche ShinrinYoga

Baum #2 – Annehmen & Loslassen

Manche Menschen nennen mich Welschnuss. Ich, der Walnussbaum (Juglans regia), bin sommergrün mit großen länglich-eiförmigen Blättern. Eine Höhe von 30 Metern und ein Alter von 160 Jahre kann ich erreichen.

Meine Art ist sehr alt. Es gab sie bereits vor den Eiszeiten in Asien. Durch die Klimaerwärmung können wir Walnüsse uns nun auch in Wäldern der Voralpen ausbreiten.

Ob bei den Griechen, den Römern oder den Germanen, unsere Früchte galten als „Speise der Götter“. Sie standen für Fruchtbarkeit, weshalb sie den Brautleuten geschenkt wurden. Mancherorts wurden wir zur Geburt eines Stammhalters gepflanzt.

Über die Signatur unserer Nüsse seid ihr unserer Essenz auf die Spur gekommen. Sie ähneln eurem Gehirn. Als perfekte Nerven- und Hirnnahrung empfehlen es Eure Heilkundigen. Der Heilige Nikolaus verschenkt bis heute unsere energiereichen Nüsse an Eure Kinder. Aber Achtung – Nimm nur eine handvoll Nüsse pro Tag zu dir!

Ihr habt zudem erkannt, dass unsere Fettsäuren euer Herz-Kreislauf-System schützen und den Cholesterinspiegel senken. Unsere gerbstoffreichen Blätter regen euren Lymphfluss an. Sie wirken zusammenziehend, juckreizlindernd, schmerzlindernd, gewebestärkend, blutreinigend, schweißmildernd u.v.m. Ein Tee der Blätter kann zum Beispiel als Umschlag bei juckenden Ekzemen, Herpes oder anderen Hauterkrankungen verwendet werden.

Unser Nusslaub hat zudem eine tiefenentspannende Wirkung auf euch. Es fördert den Schlaf und vertreibt Insekten. Ja sogar Wühlmäuse meiden unseren Duft: Es empfiehlt sich einfach im Herbst einige unserer Blätter in euren Garten einzuarbeiten. Nussblätter in der Obstschüssel halten im Sommer lästige Fruchtfliegen fern. In eurer Bachblüten-Therapie unterstützt „Walnut“ bei Wandlung und Neubeginn.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Nimm den Moment an. So schenkst du dich dem Leben in Freiheit!

Ich – der Nussbaum – werde dem Element Erde zugeordnet. Bei mir erfährst du Wärme. Die Kunst des Entspannens und Sein-Lassens kannst du bei mir erlernen. Darin bin ich Meister.

Eine herausfordernde Krankheit, der Verlust der Arbeit, eine Trennung oder der Tod einer nahestehenden Person, … all diese Situationen lassen uns Innehalten und bei lebendigem Leib sterben. Ich stehe in Verbindung mit dem „Sterben“ und lasse alles los, was ich nicht bin. Denn auch der Tod nimmt letztlich alles, was du nicht bist. „Stirb lieber jetzt, dann ist dein restliches Leben ein Geschenk.“ sagte Buddha einst. Im übertragenen Sinne bedeutet das: Löse dich von Anhaftungen aller Art. Auch Ablehnungen sind Anhaftungen, lediglich negativer Art.  Anhaftungen an das „Unwirkliche“, an das, was du nicht bist. Das was du letztlich sowieso nicht mitnehmen kannst, wenn du zum Weiterreisen aufgerufen bist, wenn du zurück gehst zur Quelle, zu dem, was du in Wahrheit bist. Sind wir nicht viel mehr als Angst, Sorge, Not, Mangel? Sind wir nicht vielmehr Bewusstsein und Glückseligkeit? Diese Erkenntnis erhalten wir in der Beobachterrolle. In der Meditation enthüllt sich unsere Vollkommenheit. Ich bin das pure Sein, das Wissen und die Wonne.

Es ist eine Illusion zu glauben, irgendetwas kontrollieren zu können. Ich unterstütze dich dabei, alles anzunehmen, was in dein Leben kommt. Genau hier – am Anfang vom Loslassen – endet dein Kampf. Ich helfe dir, deine Wut, deine Verzweiflung, deine Trauer anzunehmen, wie deine Kinder. Lass uns gemeinsam klagen und weinen. So lange, bis du dich in Stille – an dem Ort ohne Worte – dem Leben hingibst. Hier beginnt die Verwandlung ganz von selbst.

Unschlüssige Menschen unterstütze ich bei Entscheidungsprozessen und begleite sie dabei, ihr Leben zu verändern, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.

Mit tiefer Entspannung verführe ich dich hin zu „Mehr Sein, weniger Wollen“ und damit zu Klarheit und Zuversicht.

Foto meneya_Pixabay

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Hier gelangst du zum Podcast Baum #2 Walnussbaum

Baummeditation Walnussbaum_Blog

Bäumin #1 – Reinigung & Beruhigung

Die Zirbelkiefer (Pinus cembra) – auch Arve, Arbe, Zirbe oder Zirbel genannt – gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).  Durch ihren schrägen Wuchs und ihre knorrige Rinde, ist sie zu ihrem Namen „Zirbe“ gekommen, was von (ver)wirbeln kommt. Es bedeutet „sich im Kreis drehen“. Aufgrund ihrer Heimat wird sie auch „Königin der Alpen“ genannt. Dort erreicht sie eine Höhe von 25 Metern und ein Alter von 1000 Jahren. In jungen Jahren ist ihre Rinde noch glatt und gräulich-grün glänzend. Aber auch Königinnen altern und so wird ihre Haut über die Jahre gräulich-braun und warzig, bevor sie rissig und schuppig wird. Du erkennst sie an ihren bläulich-grünen Kurztrieben mit vielen Büscheln zu jeweils 5 langen stumpfen Nadeln. Auch an ihren Fortpflanzungsorganen – den Zirbenzapfen – erkennst du sie. Grün-violett bis rötlich-braun sind diese.  Darin verstecken sich kleine Nüsschen (die Samen). Immunstärkend, verjüngend und potenzfördernd sollen sie wirken. Doch wie kommt man an diese Kraftpakete ran?

Leg die Zapfen einfach so lange in eine heiße Pfanne, bis die kirschkern-großen Samen herausfallen. Kurz angeröstet sind sie ein nussig-schmeckendes gesundes Gaumenspiel.

Alkoholische Auszüge der Zapfen dienen zum Einreiben bei Rheuma und Durchblutungsstörungen. Ihr ätherisches Duft-Öle wirkt schleimlösend bei Husten und befreit die Atemwege. Aber bitte nur äußerlich anwenden (NICHT einnehmen!). Auch als Badezusatz und zum Auftragen auf die Haut ist das Öl wirkungsvoll. Es stärkt den Organismus und weckt die Lebensgeister. Das Harz ist ein wertvoller Räucherstoff. Die reinigende, desinfizierende und öffnende Wirkung verbreitet eine milde, angenehme Wärme. Sie verwandelt Trauer oder Melancholie in Ruhe, Sanftmut und Lebensfreude.

Untersuchungen am Grazer Forschungsinstitut Joaneum haben bestätigt, dass unbehandeltes Zirbenholz den Schlaf fördert und die Konzentrationsfähigkeit steigert. „Es hat sich gezeigt“, so Studienleier Maximilian Moser, „dass der Schlaf in einem Zirbenholzbett um bis zu 3500 Herzschläge weniger benötigt als der in einem Bett mit Spanplatten oder Holzdekor. Das ist eine ganze Stunde Herzarbeit, also eine erhebliche Entlastung. Auch bei Tag fühlten sich die Probanden aktiver und kommunikationsfreudiger. Ich persönlich bemerke die Wirkung auch ohne Zirbenbett – nur mit der Anwendung von Zirbenöl – in meinem Schlafzimmer. Am nächsten Morgen fühle ich mich deutlich erholter und freudvoller.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT –  Halte durch im Vertrauen, das stärkt von innen!

Ich – die Zirbe – werde dem Element Erde zugeordnet. Somit stehe ich für Reinigung und Beruhigung. Durch meine Anpassungsfähigkeit traue ich mich hoch hinaus, an Orte, wo sich die Wenigsten hin trauen. Angst ist mir fremd. Ich schaue in die Dunkelheit ebenso wie in die Abgründe von Seelen und Bergen. Als spiritueller Kraftbaum vermittle ich Ausdauer, Robustheit und Widerstandskraft. Mit mir kannst du heftige Herausforderungen spielerisch meistern. Mit meiner entspannenden, wärmenden und klärenden Ausstrahlung schenke ich Dir erfrischende Unterstützung, auf sanfte Weise. Meine Essenz ist die Verbundenheit – nach innen und nach außen, nach unten und nach oben, nach hinten und nach vorne. Mit mir erfährst du eine tiefgehende Anbindung an deine Wurzeln und damit an deine Ahnen. So wandle ich deine Angst in Vertrauen und mutige Entscheidungen. Ich fördere deine Kontaktfreudigkeit ebenso wie einen gesunden Schlaf. Lass mich deine Begleiterin in dunklen Zeiten sein, bis dein Impuls erwacht, weiter zu ziehen. Meine Botschaft an dich lautet: Halte durch, das stärkt dich von innen!

Hochwertige Zirbendüfte findest du online bei FEELING

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Foto Hans Braxmeier_Pixabay

Hier gelangst du zum Podcast Bäumin #1 Zirbe

Diese Anregungen können unterstützend wirken. Sie ersetzen weder Ärztin/Arzt noch Therapeut*In.

Mit herzlichem Dank für die Inspiration aus folgenden Quellen

BÜCHER

Bäume für die Seele (Erwin Thoma & Julia Gruber) – Ueberreuter Verlag
Das geheime Leben der Bäume (Peter Wohlleben) – Ludwig Verlag
Die sanfte Medizin der Bäume (Maximilian Moser & Erwin Thoma) – Servus Verlag

INTERNET

www.apotheker.or.at
www.baumessenzen-ratgeber.com
www.baumlexikon.at
www.baumportal.de
www.everyday-feng-shui.de
www.fraubirkenbaum.wordpress.com
www.heilpraktiker-berufs-bund.de
www.naju-wiki.de
www.oekotrend.ch
www.uni-goettingen.de
www.waldverband.at
www.waldwissen.net

UR-QUELLE

Durch Anbindung aus eigener Wahrnehmung und Erfahrung schöpfend.

Arve Zirbelkiefer Zirbe