Baum-Blog

Die Weisheit der Bäume und die Essenz ihrer Botschaft

BAUM-MEDITATION 🌳

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Dazu empfehle ich hochwertige Baumöle von FEELING Österreich
Ergänzungen zu den Bäumen der Youtube-Serie findest Du hier …

Bäumin #9 – Kooperation & Gelassenheit

Ich, die Fichte (Picea) zähle zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Mein botanischer Name Picea leitet sich von den Wörtern pix bzw. picis ab, was so viel wie Pech od. Harz bedeutet.

Durch meine Verbreitung – von Europa über Sibirien bis zur japanischen Küste – gelte ich als erfolgreichster Baum der Nordhalbkugel. Hier kann ich eine Wuchshöhe von 70 Metern und ein Alter von 600 Jahren erreichen, so man mich Leben lässt.

Mein Holz besitzt gute physikalisch-mechanische Eigenschaften bei vergleichsweise geringem Gewicht. Deshalb schätzt ihr Menschen es sehr als Möbel- und Bauholz.

Meine gerade, geordnete und pyramidenartige Wuchsform bündelt die Lebensenergie, bringt Klarheit und weist den Lebensweg. Die alten Griechen schätzten mich für den Bau von Schiffen. Daher war ich Poseidon, dem Meeresgott geweiht.

Aus meinen Nadeln produziert ihr Waldsalz. Aus meinen Harzen bereitet ihr eine Salbe zu, die euch hilf bei Erkältungskrankheiten, Gliederschmerzen, Rheuma, Gicht und Hexenschuss.  Meine Zapfen enthalten eine hohe Konzentration an Terpenen, die euer Immunsystem stärken.

Mehr über meine Bedeutung bei den Kelten und Germanen sowie über meine Wirkung auf Eure Gesundheit erfährst du in der Baummeditation – hier unten verlinkt.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Biete deine Unterstützung an und öffne dich für Kooperationen!

Ich, die Fichte, bin sehr pragmatisch veranlagt. Wie eine Mutter biete ich Schutz und greife anderen unter die Arme, wo ich nur kann. Meine Aufgabe ist es, deine Stimmung zu heben. Bei mir erinnerst du dich an das tiefe Durchatmen, wodurch sich Gelassenheit in dir und um dich entfaltet. Ich fühle mich wohl, wenn ich zum Leben Anderer etwas beitragen kann. So bin ich überall eine gern gesehene Gesellin und in meiner Nachbarschaft sehr beliebt. Berührungsängste sind mir fremd. In diesem Sinne kann ich auch dir helfen Ängste vor Konkurrenz und vor Fremdem abzubauen. Meine Gegenwart schenkt dir eine vertrauensvolle Hingabe und Verbundenheit mit allem was ist. ❤

Foto yoksel-zok und ibrahim-rifath_pixabay

Ein hochwertiges Fichtenöl kannst du hier bestellen – bei Feeling Österreich

Du möchtest mehr über die Fichte erfahren? Viel Vergnügen mit der Baummeditation-Folge Bäumin #9

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Bäumin #8 – Auferstehung & Leichtigkeit

Ich, die Eibe (Taxus baccata) gehöre zur Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Mein Name kommt vom althochdeutschen Wort „Iwa“ und bedeutet „Bogen“. Immerhin spanne ich den Bogen in die „Anderswelt“. Ich gelte als die älteste Baumart Europas. Wir Eiben sind hauptsächlich in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Uns findet man als Strauch oder als kleinen bis mittelgroßen Baum vor.

Alte Eiben sind oft innen hohl, wodurch das Alter meist nur geschätzt werden kann. Mehr als tausend Jahre können sie alt werden. Ihr Holz eignet sich besonders für Schnitz- und Drechselarbeiten, insbesondere für Skulpturen. Im Mittelalter wurde Eibenholz bevorzugt für die Herstellung von Waffen (Armbrüste, Pfeile, Bögen) verwendet.

Von allen Bäumen besitzt die Eibe den größten und ältesten Reichtum an Mythen und kulturgeschichtlichen Überlieferungen. Bei den Kelten und ihren geistlichen Führern, den Druiden, galt die Eibe als der heiligste Baum. Sie setzt spirituelle Kräfte in uns frei und erleichtert emotional (und pharmakologisch) den Zugang zu anderen Welten. Sie ist der typische Friedhofsbaum. Wer längere Zeit bei einer Eibe verweilt, wird deutlich spüren, dass vor allem im Sommer das vom Baum austretende Taxol unterstützend wirkt, insbesondere bei Reisen zu den eigenen Ahnen, die gern Kontakt mit uns aufnehmen wollen. Auch in der griechischen und römischen Mythologie ist der Weg zur Unterwelt mit Eiben gesäumt. In allen Kulturen, welche die Eibe kannten, galt sie als heiliger Baum. Sie war stets mit dem todbringenden Aspekt der Götter verknüpft.

Seit jeher werden die Inhaltsstoffe der Eibe sowohl zum Töten (Pfeilgift), als auch zum Heilen verwendet. Abkochungen wirken menstruationsfördernd, können aber auch zum Abortus führen. In der Homöopathie wird die Eibe bei Rheuma und Harnwegserkrankungen eingesetzt. Die Dosis macht somit das Gift, wie Paracelsus bereits lehrte. Denn aus der Eibe wird ein wertvolles Medikament gegen Krebs und Gehirntumore gewonnen. Generell gilt, wer mit Pflanzen experimentiert, sollte dies stets mit einem Arzt oder einer fachkundigen Person abklären und vor Selbstversuchen Abstand nehmen. Dies gilt insbesondere bei der Eibe! Fast alle Teile von ihr sind für Mensch und Tier stark giftig und können zum Tod führen. Die einzige Ausnahme ist das Fruchtfleisch, das ihre Samen umhüllt.

DER WELTENBAUM

wird in der nordischen Mythologie Yggdrasil genannt. Er gilt als die Verkörperung des Kosmos und als Verbinder zwischen den Welten. Gemeint ist hier eine Esche, die sogenannte Weltenesche. Wer recherchiert, findet jedoch geschichtliche Aufzeichnungen und Hinweise, dass es sich bei Yggdrasil eher nicht um eine Esche, sondern um eine Eibe, gehandelt haben soll. Für diese These spricht, dass der Weltenbaum in der Edda als „immergrün“ beschrieben wird, was auf die Esche nicht zutrifft. Auch „glänzen“ die Blätter der Esche nicht, im Gegenteil. Das Laub des Weltenbaums aber, das „Lichtgezweig“ wird in der Edda „Glasir“, d.h. „Glanzwald“ genannt. Eibenblätter glänzen zu jeder Jahreszeit. Auch war bereits in der Antike die Giftigkeit der Eibe bekannt. Man kann sich gut vorstellen, dass man sich diese Giftigkeit in geringen Dosen als Mittel zu Nutze machte, um sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Odin (Gott der Extase und Kriegsgott) soll neun Tage am Weltenbaum gehangen haben. Während dieser Zeit sind ihm die Runen erschienen. Man kann also von Visionen sprechen. Wieso sollte es sich um eine Esche handeln, wo doch die Eibe über ein Gift verfügt? Eine der Runen (Schriftzeichen d. Germanen) steht sogar für die Eibe, nämlich Eihwaz. EIHWAZ ist angeblich eine der mächtigsten Runen, sie ist das Rückgrat von Mensch und Universum. Zerstörerische und fremde Einflüsse kann man mit dieser Rune neutralisieren. Sie gibt Verständnis für das Mysterium von Leben und Tod und nimmt damit die Furcht vor dem Sterben. Magier und Schamanen benutzen die Kraft EIHWAZ für astrale Reisen.  – Wandel annehmen!

Zu der Vertauschung von Eibe und Esche könnte beigetragen haben, dass in einigen Regionen des Altnordischen, die Eibe als  „Nadelesche“ umschrieben wurde.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Der Tod – das Portal zum wahren Leben.

Mein Baumgeist spannt den Bogen von der grobstofflichen zur feinstofflichen Welt. Er besucht jene, die bereit sind für den spirituellen Weg und die Öffnung für die Anderswelten. Mit mir kannst du die Zwischenreiche bereisen und Kontakt zu deinen Ahnen aufnehmen. An der Pforte zum Schattenreich stehe ich – als Brücke zwischen Leben und Tod, für Auferstehung und Leichtigkeit. Mit dem Tod habe ich mich befreundet. Daher strotze ich vor Lebenskraft.

Der Tod lässt sich nicht verleugnen, in dem Ihr Euch immer wieder vormacht, dass es ihn nicht gibt. So lade ich dich ein, dich vertraut mit ihm zu machen, um zu erkennen … Trennung ist eine Illusion. Der Tod ist eine Illusion.

Stell dir vor du bist ein Sonnenstrahl, der um sein Übererleben kämpft. Plötzlich wirst du dir deiner eigenen Essenz bewusst: Du entdeckst, dass du Teil der Sonne bist. Eine Ausstrahlung aus der Quelle allen Seins. Du erkennst, dass du nicht getrennt bist von der Sonne und den anderen Strahlen um dich herum.

Du erfährst das eine Sein, das sich in unendlichen Formen selbst erlebt. Das ist der Traum des einen Bewusstseins. Eine Verschmelzungserfahrung. Das nennt man Erleuchtung. Und genau dabei unterstütze ich dich, gemeinsam mit deinen Ahnen. In meiner Gegenwart erfährst du deine Unsterblichkeit. Nimm den Tod liebevoll an und entdecke das Portal zum wahren Leben.

 

Foto Ella Markovic

Du möchtest mehr über die Eibe erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #8

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Baumbotschaft Baumwesen Eibe

Bäumin #7 – Erdung & Zuversicht

Ich, die Kiefer (Föhre) gehöre zur Familie der Pinien (Pinaceae).

Auf der Nordhalbkugel breite ich mich vom mediterranen Raum über steile Berghänge (Latschenkiefer) bis nach Asien aus. Dabei wage ich mich tief ins Moor hinein (Sumpfföhre). Die Kälte kann mir wenig anhaben, wodurch du mich sogar in Sibirien vorfindest. Ich helfe bei der Begrünung von trockenen, verkarsteten Böden. In meinem Schatten schmiegen sich dann kleinere Sträucher und Gräser. Von uns Kiefern findest du viele verschiedene Arten: Bergkiefer, Waldkiefer, Schlangenhautkiefer, Rotföhre, Schwarzföhre, …. Die langlebige Kiefer (pinus longaeva) kann bis zu 4000 Jahre alt werden. Sie gehört zu den ältesten Organismen der Erde.

Das Wort „Kiefer“ stammt aus dem 15. Jahrhundert und leitet sich vermutlich vom zusammengesetzten Wort „kienfohren“ ab, was „harzreiche Föhre“ oder „Fackel aus Kiefernholz“ bedeutet. Fast vergessen ist der Begriff Kienspan. Er wurde aus dem unteren Teil des Kiefernstammes geschnitzt. Ein kleiner Kienspan konnte einen Raum bereits für zwei Stunden erhellen und ihn  mit einem angenehmen harzigen Geruch füllen. So galt die Kiefer bereits bei den Kelten auch als Baum des Lichts und des Feuers.

Ich habe einen meist astfreien Stamm und bin immergrün. Mein Holz ähnelt optisch dem Fichtenholz. Es eignet sich für Innenausbau und Möbelbau. Industriell wird Kiefernholz auch zur Papier- und Zellstoffherstellung genutzt.

Bei den Germanen galt ich als Symbol für Ausdauer, langes Leben, Auferstehung und Wiedergeburt. Im Vatikan und während der ganzen Spanne der niedergeschriebenen Geschichte haben unsere Zapfen als symbolische Darstellung für die menschliche Erleuchtung und für das dritte Auge gedient. Laut Signaturenlehre entsprechen meine Zapfen Eurer Zirbeldrüse. Die Drüse ist das geometrische Zentrum eures Gehirns und eng verknüpft mit der Wahrnehmung von Licht durch unseren Körper. Sie moduliert den Schlaf-Wach-Rhythmus. So wird auch Shiva – der glücksverheißende Yoga-Gott der Transformation – konsequent mit einem Pinien-Zapfen am Kopf dargestellt. Auch in Japan und China stehen wir Kiefern für Ausdauer, Zeitlosigkeit und Beständigkeit bzw. Unsterblichkeit. Laut der Zen-Weisheit dienen wir dazu, euer Nervensystem und euren Kreislauf zu stärken. Es wurde beobachtet, dass Menschen mit Burnout und anderen Zivilisationskrankheiten, sich insbesondere zu uns Kiefern hingezogen fühlen. Wir spenden seelische Kraft, sorgen für einen klaren Geist und helfen, leere Akkus wieder aufzuladen. 

Das Harz der Kiefer wird aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung schon lange geschätzt. Zudem enthält die Kiefer wertvolles ätherisches Öl. Kiefernnadelöl wird bei Atemwegserkrankungen, Erkältungen, chronischer Bronchitis, Muskel- und Hautleiden eingesetzt. Kiefernnadelöl wird gerne in Bädern angewendet, zur Massage und olfaktorisch in der Duftlampe. Aus den Kiefernsprossen wird Tee hergestellt. Pinienkerne fördern die menschliche Blutbildung. Besonders für Frauen, aber auch für Veggies sind sie ideal, denn sie liefern gut 5 mg Eisen pro 100 g. Der Körper benötigt diesen Mineralstoff zur Blutbildung; Eisen verhindert also Blutarmut und hilft damit bei Erschöpfungszuständen und Müdigkeit.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Lass dich zum Wesentlichen – zu deinem wahren Wesen – hinführen!

Schmieg dich an meine Rinde. Meine Wärme spendet Geborgenheit für Deine Entspannung, während dein Geist in der Tiefe forscht. Ich bin radikal insofern, dass ich dich zu deiner Wurzel – zur Radix – führe. Ich liebe das Ursprüngliche und Unverfälschte, denn Täuschungen sind nichts wert. Nur das Wahre dient sich selbst und anderen. In meiner Gegenwart erkennst du deine ureigene Authentizität, die Essenz deines Wesens und damit deine Lebensaufgabe. Dabei schenke ich dir Ausdauer, Kraft, Geduld und Zuversicht für deinen Lebensweg.

Hochwertige Kiefernadelöle findest Du hier: Feeling Vorarlberg

Foto Ella Markovic

Du möchtest mehr über die Kiefer erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #7

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Kiefer_Föhre_Waldbaden_ShinrinYoga

Bäumin #6 – Selbsterkenntnis & Bewusstsein

Ich, die Erle (Alnus) gehöre zu den Birkengewächsen (Betulaceae). Die althochdeutsche Bedeutung von „Erle“ lautet „Die Freie“. Das Wasser ist meine große Liebe. Dabei wage ich mich tief in den Sumpf hinein und lege nasse Böden trocken. So bereite ich anderen Pflanzen den Boden auf. Ein kurzes Leben von max. 120 Jahren nehme ich dafür in Kauf. Mein Lichtbedürfnis lässt mich in eine Höhe von bis zu 30 Metern wachsen.

In den Wurzelknöllchen meiner Herzwurzeln beherberge ich stickstoffbindende Bakterien. Sie unterstützen mich in nährstoffarmen Gegenden.

Bei den Kelten waren die Erlen heilig und Bran gewidmet, dem Schutzgott aller Reisenden, Geschichtenerzähler und Sänger. Schamanen benutzten Erlen-Amulette zum Schutz und zur Anregung ihrer geistigen Fähigkeiten.

In der Volksheilkunde und der Homöopathie gelten Blätter und Rinde als fiebersenkend. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken zusammenziehend und desinfizierend. So eignet sich der Tee aus Blättern bei Mund- und Zahnfleischentzündungen sowie bei Hautausschlägen. Die jungen Blätter sind zwar etwas bitter, aber essbar. Die getrocknete und gekochte Rinde eignet sich bei Halsbeschwerden.

Unter unserem Blätterdach wirkt die Unterstützung der Kräfte aus dem Unbewussten. Da wir im mystischen Zwischenbereich von Land und Wasser wachsen, gelten wir als unnahbare Geheimnisträger. Wir beherbergen die kleinen – oft unheimlichen – Naturwesen. Sie lassen sich intuitive Erkenntnisse gewinnen.

Die bekanntesten heimischen Arten sind die Schwarzerle (auch Roterlerle), die Grauerle (auch Weißerle) und die Grünerle.

Lange Jahre wurde das Erlenholz vor allem als Brennmittel verwendet, bis es vor ca. zwei Jahrzehnten als Material für edle Designmöbel und für Böden wiederentdeckt wurde. Wird eine Erle gefällt, färbt sich die Schnittstelle intensiv orangenrot. Das grobfaserige Holz ist weich, leicht spaltbar, ziemlich biegsam, elastisch und fest. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, sowie drehen und schnitzen.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Erkenne dein geistig-seelisches Weisheitspotential!

Ich liebe es ins Unbewusste vorzudringen und das Mysterium der Welt zu erforschen. Mein Hauptinteresse liegt an den Phänomenen des Lebens. Dazu forsche ich tief unter der Oberfläche und tauche in die Geheimnisse des Lebens ein. Je mehr ich entschlüsseln kann, desto erfüllender gestaltet sich meine Suche in der unendlich vielgestaltigen Schöpfung. Ich erkenne ständig neue ineinandergreifende Zusammenhänge und damit das allgegenwärtige Eine. Vielleicht möchtest auch Du schauen, was unter deiner Oberfläche schlummert? Was dich zutiefst innerlich bewegt? Ich führe dich in deinen heiligen inneren Raum, den Ort des Fühlens und Erkennens, wer du wirklich bist. Spür doch mal hin? … Wenn du mehr über Dich erfahren willst, komme in meine Nähe oder rufe mich, den Erlengeist.

Foto kikatani_pixabay

Du möchtest mehr über die Erle erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #6

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Bäumin #5 – Licht & Flexibilität

Ich, Die Esche (Fraxinus) bin ein Licht- und Sonnenbaum. Ich gehöre zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Das indogermanische Wort für Esche lautet „Osk“ und bedeutet Speer. Ein Symbol für den Sonnenstrahl, der das Wasser der Erde befruchtet.

In Europa zähle ich zu den höchsten Laubbäumen mit einer Wuchshöhe von bis zu 40 m, einen Stammdurchmesser von 2 m  Ich bin eine kurzlebige Baumart und kann ein Alter von 300 Jahren erreichen.

Mit Mutter Erde bin ich fest verwurzelt. Meine Hauptwurzel wächst zuerst senkrecht in den Boden, stellt sich aber nach wenigen Zentimetern auf ein waagrechtes Wachstum um und entwickelt ein Senkerwurzelsystem mit kräftigen, oberflächennahen Seitenwurzeln. Von diesen und vom Stamm entspringen weitere kräftige, senkrecht nach unten wachsende Wurzeln.

Trotz meines schnellen Wachstums ist mein Holz sehr schwer und von hoher Festigkeit Die Borke junger Bäume ist grünlich bis glänzend grau mit nur wenigen Korkporen. Es wird im Innenausbau und zur Möbelherstellung verwendet. Fußböden aus Eschenholz sind unempfindlich gegen Schmutz. Weil das Holz besonders biegsam und zäh ist, eignet es sich bestens für Sportgeräte (Ski, Baseballschläger), Jagdwaffen (Bögen, Speere), Werkzeugstiele und Masten im Bootsbau. Auch für Musikinstrumente (Schlagzeug, E-Gitarre) wird es gern eingesetzt.

In den Überlieferungen taucht der Eschenspeer in den Mythen zahlreicher Völker auf, so auch im Zusammenhang mit dem Heiligen Gral. So trugen die Druiden Stäbe aus Eschenholz, mit denen sie das Wetter beherrschten, Ertrinkende retten konnten und Fischer fertigten Ruder und Bootsrippen daraus, um sich vor den Fluten zu schützen. Auch in der griechischen Mythologie existiert die Verbindung der Elemente Feuer und Wasser. So gaben ursprünglich die Eschen den Menschen das Feuer. Die Esche war der Sonne, aber auch dem Meeresgott Poseidon zugeordnet.

Bereits in der Antike waren wir als Medizinbaum bekannt. Ein Tee aus meinen Blättern hat harntreibende Wirkung. Sie regen den Stoffwechsel an und können rheumatische Themen bei Euch Menschen lindern.  Sie werden bei Ödemen und Leberkrankheiten verwendet und sollen den Blutzuckerspiegel senken und das Herz stärken. Junge Eschen-Blätter eignen sich für Salate. Unsere stark gerbsäurehaltige Rinde wird zur Blutstillung, Blutreinigung und Wundheilung eingesetzt. Das süßliche Eschen-Manna der Blumenesche ist ein Sirup, der durch das Anritzen der Rinde gewonnen wird. Er hat eine leicht abführende Wirkung und wird traditionell bei Husten, als Zucker-Ersatz und zur Schleimlösung verabreicht.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Mach Dich frei für das Licht!

Ich, die Esche stehe für die Vereinigung von Licht und Wasser und damit für Wiedergeburt. Ich habe Macht über das Wasser, bin strapazierfähig und bringe Energie und Selbsterkenntnis in Dein Leben. Wie ein Scheinwerfer beleuchte ich deine Schatten. Vor dem Licht verbeuge ich mich und folge ihm stetig. Es ist das Licht, das alles aufbaut. So verbinde ich Himmel und Erde bis tief hinab in die Unterwelt. Meine Flexibilität verleiht mir die Kraft, in schwindelerregende Höhen zu wachsen. Dabei lasse ich mich nicht gerne einengen. Mach auch du dich frei von Einschränkungen und Regeln, die man dir auferlegt oder anerzogen hat! Für jene Menschen, die zu stark in den Extremen der Polarität verhaftet sind, bin ich ein glückspendender Energie-Baum. Denn ich schaffe Einheit in der Illusion der Dualität.  

Foto Innviertlerin_Pixabay

Du möchtest mehr über die Esche erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #5

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Bäumin #4 – Angst & Auflösung

Ich, die Thuja (Thuja occidentalis L.) werde auch auch Lebensbaum genannt. Lange Zeit war ich als Heckenpflanze zur Abgrenzung von Gärten beliebt, da ich genügsam, schattentolerant und schnittverträglich bin. Frei wachsend erreiche ich eine Höhe von ca. 20 Metern, einen Stammdurchmesser von 2 Metern und ein Alter von 180 Jahren, wobei der Riesenlebensbaum (Red Cedar) bis zu 60 Meter hoch und über 1.500 Jahre alt werden kann.

Meine dachziegelartigen Zweige sind mit schuppenförmigen Blättern besetzt. Ich entwickle eine dicht verzweigte, kegelförmige Krone mit bogenförmig aufsteigenden Ästen. Meine Haut – die Borke – ist orangebraun und längsrissig. Als Flachwurzler kann ich mich an unterschiedliche Bodenverhältnisse anpassen. Am besten wachse ich auf kalkhaltigen, sandigen Böden.

Bei Euch Menschen haben wir Thujen nicht gerade das beste Image. Doch damit tut man uns robusten Zypressengewächsen Unrecht: Wir sind schnellwüchsig und immergrün, ergeben einen hervorragenden Sicht- und Windschutz – und sind auch aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht besser als unser Ruf.

Ich bringe Dir, nach belastenden Situationen,
Deine Lebensenergie zurück und sorge dafür
dass Du aus vollem
 Herzen wieder JA sagst zum Leben.

Was du von uns wissen solltest: All unsere Pflanzenteile sind giftig! Schon bei Hautkontakt mit unseren Trieben kann es bei empfindlichen Menschen zu Rötungen und Juckreiz kommen. Bei Verzehr können Schleimhaut-Reizungen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Ursache für die Vergiftungserscheinungen ist ein Monoterpen mit dem Namen Thujon. Doch wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift.

So stabilisieren wir Lebensbäume Eure (Körper-)Grenze und führen Körper und Seele zusammen. Wir stärken damit Eure Identität. So sind wir auch hilfreich nach Ablehnung und negativen Erfahrungen, was meist ein „sich verstellen müssen“ und/oder Rückzug zur Folge hat.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Lenke deinen Geist auf deinen Körper, so oft du kannst.

Der Tod lässt sich nicht verdrängen. Er zeigt sich in jeder deiner kleinen und großen Ängste. Ich weise dich auf die Endlichkeit deines körperlichen Lebens auf der Erde hin. In meiner Gegenwart tritt der Trubel der Welt zurück. Letztlich darfst auch du alles Weltliche zurücklassen. Ich bringe dich zum Essentiellen zurück und zeige dir, dass der Tod eine Illusion ist. Während das Neue noch nicht sichtbar ist, beginnt deine alte Identität – dein Verstand – sich bei mir aufzulösen. Ich bringe dich an den Ort der Hingabe an das Namenlose, dort wo die Furcht verschwindet. So entferne ich alles, was dich am Leben hindert und schenke dir Lebensfreude. Komm in meine Nähe und atme mich, wenn du verzweifelt bist. Ich habe die Kraft, dich aufzurichten. Bei mir erfährst du die Befreiung von Erblasten, die oft über Generationen gingen. Ich bringe die sogenannte Kundalini – deine Lebensenergie – zum Zirkulieren, sodass du – wie ein Lebensbaum – mitten im Leben stehen und aus vollem Herzen JA zum ewigen Leben sagen kannst.

Foto HOerwin56_Pixabay

Du möchtest mehr über die Thuja erfahren? Dann lausche der Podcastfolge Bäumin #4

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THUJAPRODUKT-EMPFEHLUNG
Lebensbaumöl

Thuje

Bäumin #3 – Weitblick & Fokus

Uns Lärchen findest Du häufig in nördlichen Urwäldern und in Wirtschaftswäldern. Ich kann auf Kalkgesteinböden ebenso wie auf Quarz- und Silikatgestein gedeihen. Meinen lateinischen Name larix deutet ihr Menschen mit „aus Holz gewonnener Teer“.

Die höchste meiner Artgenossinnen in Europa ist wahrscheinlich die Hildegard-Lärche im Überlinger Forst am Bodensee. Mit 45 Metern Höhe und 4,75 Meter Umfang (27 Festmeter Holz) steht sie seit ca. 300 Jahren dort.

Um uns Lärchen ranken sich unzählige Sagen und Geschichten: Wir sind Behausung, Ruhe- und Tanzplatz jener Waldfeen, die den Verirrten den Weg weisen und jedwedem guten Menschen gern zur Seite stehen. In der sibirischen Mythologie, wo wir Lärchen ursprünglich herkommen, wurde unsere Art als Weltenbaum verehrt.

Wir Lärchen stehen für Neubeginn, Loslassen und Vertrauen in die eigene Essenz. Wir schärfen die Achtsamkeit zur anderen Welt. Räucherungen mit Lärchenharz (Lärchenpech) rufen das Glück herbei, um Vorhaben gelingen zu lassen. Es wurde bereits im Mittelalter bei Lungen- und Harnproblemen sowie als Wundsalbe und Pflaster erfolgreich eingesetzt. Es wirkt schleimlösend und auswurffördernd und stimuliert Eure Abwehrkräfte. Wie der Medizinwissenschaftler Maximilian Moser nachweisen konnte, wirkt es zusammenziehend und tötet Bakterien, Pilze und Viren ab, wie kaum ein anderes pharmazeutisches Mittel. Eine Harzsalbe hilft bei rheumatischen Beschwerden, Erkältungen, Hexenschuss und Neuralgien. Sie zieht Eiter und beschleunigt die Heilung. Als Brustsalbe ist sie bei Husten und Bronchitis zu empfehlen. Eine Einreibung mit Lärchenöl fördert die Durchblutung und hilft, Muskelverspannungen und Gelenkprobleme zu lindern. Die innerliche Anwendung wird nicht empfohlen. Abhängig von der Dosis kann sie reizend oder heilsam sein.

In der Bachblütentherapie wird „Larch“ zur Steigerung des Selbstvertrauens eingesetzt.
In der Küche werden die aromatischen Nadeln zum Einmachen, Einlegen und für Gewürzmischungen verwendet.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Vertraue deiner ureigenen Authentizität, deinem wahren Selbst.

Ich, die Lärche, werde dem Element Erde zugeordnet. Als Lichtbaum erreiche ich eine Höhe 40 bis 50 Metern. Unter uns Lärchen hat die Dunkelheit keine Chance. Dank dem Licht bin ich schnellwüchsig und anspruchslos. In meinem Sein fest verwurzelt bin ich sehr beweglich und flexibel für die Anforderungen des Lebens. Die Stürme des Lebens lasse ich über mich hinwegbrausen. Ich halte weder an Dingen noch an bestimmten Vorstellungen, Ideen oder Konzepten fest. Auch dich lade ich ein, Deinen Gedankenhorizont zu erweitern. Bei mir erlebst du gemütliche Gelassenheit, eine warmherzige Heiterkeit und eine angenehme Würze, die dich zum Durchatmen einlädt. Meine Gegenwart öffnet dein Herz und stärkt deine Willenskraft. Als Kraft- und Schutz-Baum verschaffe ich Zugang zur geistigen Welt. So stärke ich dein Selbstvertrauen. Meine Essenzen sind Weitblick und Fokus. Das Eine bedingt das Andere. Was die anderen um mich herum machen geht mich nur indirekt etwas an. Ich vergleiche mich nicht mit anderen, denn das würde bloß meine Kraft schwächen. So unterstütze ich auch dich dabei, auf deine Talente und Fähigkeiten, fokussiert, deinen eigenen Weg zu gehen, deine Essenz zu leben.

Foto pasja1000_Pixabay

Hier gelangst du zum Podcast Bäumin #3

WEITERE BAUM-BOTSCHAFTEN & AKTIV-MEDITATIONEN FOLGEN AB 31.12.20  Lass dich überraschen!

LÄRCHENPRODUKTE
Lärchenöl
Lärchenharz
Bachblüten

Lärche ShinrinYoga

Baum #2 – Annehmen & Loslassen

Manche Menschen nennen mich Welschnuss. Ich, der Walnussbaum (Juglans regia), bin sommergrün mit großen länglich-eiförmigen Blättern. Eine Höhe von 30 Metern und ein Alter von 160 Jahre kann ich erreichen.

Meine Art ist sehr alt. Es gab sie bereits vor den Eiszeiten in Asien. Durch die Klimaerwärmung können wir Walnüsse uns nun auch in Wäldern der Voralpen ausbreiten.

Ob bei den Griechen, den Römern oder den Germanen, unsere Früchte galten als „Speise der Götter“. Sie standen für Fruchtbarkeit, weshalb sie den Brautleuten geschenkt wurden. Mancherorts wurden wir zur Geburt eines Stammhalters gepflanzt.

Über die Signatur unserer Nüsse seid ihr unserer Essenz auf die Spur gekommen. Sie ähneln eurem Gehirn. Als perfekte Nerven- und Hirnnahrung empfehlen es Eure Heilkundigen. Der Heilige Nikolaus verschenkt bis heute unsere energiereichen Nüsse an Eure Kinder. Aber Achtung – Nimm nur eine handvoll Nüsse pro Tag zu dir!

Ihr habt zudem erkannt, dass unsere Fettsäuren euer Herz-Kreislauf-System schützen und den Cholesterinspiegel senken. Unsere gerbstoffreichen Blätter regen euren Lymphfluss an. Sie wirken zusammenziehend, juckreizlindernd, schmerzlindernd, gewebestärkend, blutreinigend, schweißmildernd u.v.m. Ein Tee der Blätter kann zum Beispiel als Umschlag bei juckenden Ekzemen, Herpes oder anderen Hauterkrankungen verwendet werden.

Unser Nusslaub hat zudem eine tiefenentspannende Wirkung auf euch. Es fördert den Schlaf und vertreibt Insekten. Ja sogar Wühlmäuse meiden unseren Duft: Es empfiehlt sich einfach im Herbst einige unserer Blätter in euren Garten einzuarbeiten. Nussblätter in der Obstschüssel halten im Sommer lästige Fruchtfliegen fern. In eurer Bachblüten-Therapie unterstützt „Walnut“ bei Wandlung und Neubeginn.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT – Nimm den Moment an. So schenkst du dich dem Leben in Freiheit!

Ich – der Nussbaum – werde dem Element Erde zugeordnet. Bei mir erfährst du Wärme. Die Kunst des Entspannens und Sein-Lassens kannst du bei mir erlernen. Darin bin ich Meister.

Eine herausfordernde Krankheit, der Verlust der Arbeit, eine Trennung oder der Tod einer nahestehenden Person, … all diese Situationen lassen uns Innehalten und bei lebendigem Leib sterben. Ich stehe in Verbindung mit dem „Sterben“ und lasse alles los, was ich nicht bin. Denn auch der Tod nimmt letztlich alles, was du nicht bist. „Stirb lieber jetzt, dann ist dein restliches Leben ein Geschenk.“ sagte Buddha einst. Im übertragenen Sinne bedeutet das: Löse dich von Anhaftungen aller Art. Auch Ablehnungen sind Anhaftungen, lediglich negativer Art.  Anhaftungen an das „Unwirkliche“, an das, was du nicht bist. Das was du letztlich sowieso nicht mitnehmen kannst, wenn du zum Weiterreisen aufgerufen bist, wenn du zurück gehst zur Quelle, zu dem, was du in Wahrheit bist. Sind wir nicht viel mehr als Angst, Sorge, Not, Mangel? Sind wir nicht vielmehr Bewusstsein und Glückseligkeit? Diese Erkenntnis erhalten wir in der Beobachterrolle. In der Meditation enthüllt sich unsere Vollkommenheit. Ich bin das pure Sein, das Wissen und die Wonne.

Es ist eine Illusion zu glauben, irgendetwas kontrollieren zu können. Ich unterstütze dich dabei, alles anzunehmen, was in dein Leben kommt. Genau hier – am Anfang vom Loslassen – endet dein Kampf. Ich helfe dir, deine Wut, deine Verzweiflung, deine Trauer anzunehmen, wie deine Kinder. Lass uns gemeinsam klagen und weinen. So lange, bis du dich in Stille – an dem Ort ohne Worte – dem Leben hingibst. Hier beginnt die Verwandlung ganz von selbst.

Unschlüssige Menschen unterstütze ich bei Entscheidungsprozessen und begleite sie dabei, ihr Leben zu verändern, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.

Mit tiefer Entspannung verführe ich dich hin zu „Mehr Sein, weniger Wollen“ und damit zu Klarheit und Zuversicht.

Foto meneya_Pixabay

WEITERE BAUM-BOTSCHAFTEN & AKTIV-MEDITATIONEN FOLGEN! Lass dich überraschen!

Hier gelangst du zum Podcast Baum #2 Walnussbaum

Baummeditation Walnussbaum_Blog

Bäumin #1 – Reinigung & Beruhigung

Die Zirbelkiefer (Pinus cembra) – auch Arve, Arbe, Zirbe oder Zirbel genannt – gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).  Durch ihren schrägen Wuchs und ihre knorrige Rinde, ist sie zu ihrem Namen „Zirbe“ gekommen, was von (ver)wirbeln kommt. Es bedeutet „sich im Kreis drehen“. Aufgrund ihrer Heimat wird sie auch „Königin der Alpen“ genannt. Dort erreicht sie eine Höhe von 25 Metern und ein Alter von 1000 Jahren. In jungen Jahren ist ihre Rinde noch glatt und gräulich-grün glänzend. Aber auch Königinnen altern und so wird ihre Haut über die Jahre gräulich-braun und warzig, bevor sie rissig und schuppig wird. Du erkennst sie an ihren bläulich-grünen Kurztrieben mit vielen Büscheln zu jeweils 5 langen stumpfen Nadeln. Auch an ihren Fortpflanzungsorganen – den Zirbenzapfen – erkennst du sie. Grün-violett bis rötlich-braun sind diese.  Darin verstecken sich kleine Nüsschen (die Samen). Immunstärkend, verjüngend und potenzfördernd sollen sie wirken. Doch wie kommt man an diese Kraftpakete ran?

Leg die Zapfen einfach so lange in eine heiße Pfanne, bis die kirschkern-großen Samen herausfallen. Kurz angeröstet sind sie ein nussig-schmeckendes gesundes Gaumenspiel.

Alkoholische Auszüge der Zapfen dienen zum Einreiben bei Rheuma und Durchblutungsstörungen. Ihr ätherisches Duft-Öle wirkt schleimlösend bei Husten und befreit die Atemwege. Aber bitte nur äußerlich anwenden (NICHT einnehmen!). Auch als Badezusatz und zum Auftragen auf die Haut ist das Öl wirkungsvoll. Es stärkt den Organismus und weckt die Lebensgeister. Das Harz ist ein wertvoller Räucherstoff. Die reinigende, desinfizierende und öffnende Wirkung verbreitet eine milde, angenehme Wärme. Sie verwandelt Trauer oder Melancholie in Ruhe, Sanftmut und Lebensfreude.

Untersuchungen am Grazer Forschungsinstitut Joaneum haben bestätigt, dass unbehandeltes Zirbenholz den Schlaf fördert und die Konzentrationsfähigkeit steigert. „Es hat sich gezeigt“, so Studienleier Maximilian Moser, „dass der Schlaf in einem Zirbenholzbett um bis zu 3500 Herzschläge weniger benötigt als der in einem Bett mit Spanplatten oder Holzdekor. Das ist eine ganze Stunde Herzarbeit, also eine erhebliche Entlastung. Auch bei Tag fühlten sich die Probanden aktiver und kommunikationsfreudiger. Ich persönlich bemerke die Wirkung auch ohne Zirbenbett – nur mit der Anwendung von Zirbenöl – in meinem Schlafzimmer. Am nächsten Morgen fühle ich mich deutlich erholter und freudvoller.

SPIRITUELLE BOTSCHAFT –  Halte durch im Vertrauen, das stärkt von innen!

Ich – die Zirbe – werde dem Element Erde zugeordnet. Somit stehe ich für Reinigung und Beruhigung. Durch meine Anpassungsfähigkeit traue ich mich hoch hinaus, an Orte, wo sich die Wenigsten hin trauen. Angst ist mir fremd. Ich schaue in die Dunkelheit ebenso wie in die Abgründe von Seelen und Bergen. Als spiritueller Kraftbaum vermittle ich Ausdauer, Robustheit und Widerstandskraft. Mit mir kannst du heftige Herausforderungen spielerisch meistern. Mit meiner entspannenden, wärmenden und klärenden Ausstrahlung schenke ich Dir erfrischende Unterstützung, auf sanfte Weise. Meine Essenz ist die Verbundenheit – nach innen und nach außen, nach unten und nach oben, nach hinten und nach vorne. Mit mir erfährst du eine tiefgehende Anbindung an deine Wurzeln und damit an deine Ahnen. So wandle ich deine Angst in Vertrauen und mutige Entscheidungen. Ich fördere deine Kontaktfreudigkeit ebenso wie einen gesunden Schlaf. Lass mich deine Begleiterin in dunklen Zeiten sein, bis dein Impuls erwacht, weiter zu ziehen. Meine Botschaft an dich lautet: Halte durch, das stärkt dich von innen!

Hochwertige Zirbendüfte findest du online bei FEELING

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Foto Hans Braxmeier_Pixabay

Hier gelangst du zum Podcast Bäumin #1 Zirbe

Diese Anregungen können unterstützend wirken. Sie ersetzen weder Ärztin/Arzt noch Therapeut*In.

Mit herzlichem Dank für die Inspiration aus folgenden Quellen

BÜCHER

Bäume für die Seele (Erwin Thoma & Julia Gruber) – Ueberreuter Verlag
Das geheime Leben der Bäume (Peter Wohlleben) – Ludwig Verlag
Die sanfte Medizin der Bäume (Maximilian Moser & Erwin Thoma) – Servus Verlag

INTERNET

www.apotheker.or.at
www.baumessenzen-ratgeber.com
www.baumlexikon.at
www.baumportal.de
www.everyday-feng-shui.de
www.fraubirkenbaum.wordpress.com
www.heilpraktiker-berufs-bund.de
www.naju-wiki.de
www.oekotrend.ch
www.uni-goettingen.de
www.waldverband.at
www.waldwissen.net

UR-QUELLE

Durch Anbindung aus eigener Wahrnehmung und Erfahrung schöpfend.

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