Baum-Blog

Die Weisheit der Bäume und die Essenz ihrer Botschaft

BAUM-MEDITATION 🌳

Ergänzungen zur Baum-Serie auf Youtube

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Dazu empfehle ich hochwertige Baumöle von FEELING Österreich
Ergänzungen zu den Bäumen der Youtube-Serie findest Du hier …

Die harten Lockdowns

Die harten Lockdowns. Ein Geschenk!

Das mag jetzt zynisch klingen, ist aber nicht so gemeint. Im Gegenteil.

Ich möchte dich einladen, dich auf eine neue, erfrischende Perspektive einzulassen. Ich will mit dir teilen, was sich auf wundersame Weise entwickelte, ganz nach der Geschichte „Ob gut oder schlecht, wer weiß das schon ….“.

Dieser Beitrag beabsichtigt einen Bereich auszuleuchten, der als Schatten auf uns wirkt. Und wie wir alle wissen, liegt im Schatten großes Potential verborgen, eine Kraft, die nicht nur brach liegt, sondern auch gegen uns, ebenso wie für uns, wirken kann. Daher ist Schattenarbeit einer der effizientesten Wege. In diesem Sinne erlaube ich mir diesmal ein wenig auszuholen, des besseren Verständnisses wegen.

Wenn du nochmal das Licht auf die Qualitäten der letzten Jahre lenken möchtest, dann nimm dir etwas Zeit und folge mir jetzt in Richtung „Erkenntnis = Reichtum“. Das ist heilsam.

Wir Menschen – die einen mehr als die anderen – haben seit einigen Jahren besondere Bürden zu tragen. Aus diesem Blickwinkel heraus mag dieser Beitrag von mir ein wenig gewagt sein. Ich bitte dich daher beim Lesen eine möglichst neutrale Haltung, oder idealerweise eine achtsame Haltung des Mitfühlens und Mitfreuens, einzunehmen. Glaube mir, es ist den Versuch wert, wir urteilen allesamt meist zu voreilig.

Nun viel Freude und Inspiration!

Begonnen hat alles während der Lockdowns. Ein Treffen in Restaurants und Cafes war vielen, die „hart“ weggesperrt wurden, verwehrt. Für einen beachtlichen Teil unserer Gesellschaft, dauerte dieses Eingesperrt-Sein einige dunkle Monate länger, während jene Menschen, die sich „freigeimpft“ hatten in Gaststuben längst wieder frohlockten.

In der Lebenssituation eines Weggesperrten ist Geduld gefragt. Wie bei jedem Schicksal kann hier das Bewusstsein helfen, dass aus der Not eine Tugend werden kann. Und tastächlich entstand etwas Neues und für meine Eine Solches, das unserem natürlichen Mensch-Sein entspricht, etwas das uns dem Selbst näher bringt.

Du glaubst du weißt es schon? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht oder nur annähernd.

Jedenfalls eines vorweg: Seit jeher war es mir ein Anliegen den öffentlichen Raum progressiv zu nutzen. Und genau dahingehend möchte ich dich mitnehmen und nun zur angekündigten Rückblende übergehen.


Es ist Frühling 2020. Schaumbremse. Von 100 auf 30 oder für manche gar gleich auf Null. Für wieder andere bedeutet diese Zeit Beschleunigung, auf 180 oder mehr. Hier zeigen sich die berühmten 3 Modi „Fight, Flight, Freeze“. Für viele ist es ein Schock. Darf das alles wahr sein? Bin ich im falschen Film? In einem anderen Zeitfenster gelandet? Fragen über Fragen. Zeit des Getrennt-Seins und innige Verbundenheit zugleich: Von und mit „Aus-dem-Leben-Tretenden“: Mütter und Väter, Großeltern, Kinder, feiwillig und unfreiwillig ….

Heiß ist er, dieser Frühling. Angst und Korruption spült es vulkanartig, wie die Wimmerl, an die Oberfläche. Unterdrückung funktioniert jetzt nicht mehr. Zeit des Schweigens. KEINE eigene Wahrnehmung ausdrücken dürfen, sonst Bestrafung, aufs Härteste: Ausgrenzung, Diffamierung und soziale Ächtung, letztere auf allen Seiten.

Der Unterschied zwischen Polarität und Dualität wird uns direkt vor Augen geführt und vielen von uns überhaupt erstmalig bewusst.

Neue Anglizismen erobern den Diskurs in dieser rasant-digitalisierten Zeit: Framing, Ghosting, Owning, Shitstorm, Cybermobbing, Lockdown, Narrative …. Allzugern hätte ich die Begriffe mit Definitionen verlinkt, doch „Wikipedia“ ist für mich ein „No-Go“, weil „Blackmailer“. Du siehst schon ohne Anglizismen geht’s kaum noch. Aber ich denke du kennst die Definition. Ansonsten darfst du „googeln“ (schon wieder so ein Begriff).

Ein weiteres Phänomen: Die (a)sozialen Netzwerke und die Menschen dahinter, aber auch der Nachbar von nebenan ebenso wie Familienmitglieder, zeigen ganz plötzlich ihr Gesicht: im Antlitz der Angst. Die Angst hinter all den Ängsten scheint die Existenzangst (in diversen Ausprägungen) zu sein. Im Wechselbad der Gefühle zeigen sich Unverständnis, Mitgefühl, Wut, Sorge, Zweifel, Hilflosigkeit, Aussichtslosigkeit, dann wieder Akzeptanz und Durchschaubarkeit usw. Und ich sage mir: Das ist alles nur Energie (Gedankenmuster und Projektionen), die sich formt, reproduziert, im Kreis dreht und wieder verschwindet. So wie alles im Leben der Qualtiät von Vergänglichkeit unterliegt. Nichts existiert ewig (Anicca). Und zudem Nichts existiert unabhängig, so Buddhas Lehre.

Von so etwas wie „Erleuchtung“ noch ein gutes Stück weit entfernt, gelingt es mir nicht, dieses Bewusstsein kontinuierlich zu bewahren.

Es irritiert mich, von lieben Freundinnen „geghostet“ zu werden. Eine völlig neue Erfahrung. Ghosting geschieht immer plötzlich – z.B. Austritt aus der whatsapp-Gruppe tschack bumm – ohne Begründung, klarer Schnitt (Metall-Element). Und ich frage mich: „Nur weil ich eine Spur anders wahrnehme? Die Ausrichtung ist doch dieselbe. Es ist seltsam.“ Mir fehlt die Zeit, dem nachzugehen. Es sind ja bereits neue Menschen im Leben, mit neuen „Geschenken“. Und es gibt kein zurück, zu den alten. Denn der Wert steht plötzlich in Relation zu den neuen Freundschaften, solchen, deren Blick und Weg eine gemeinsame Richtung vorgeben, eine Lichtvollle. Und das ist erfüllend. Kennst du das auch?

Da wo vorher die Lust auf Rückzug und Innenschau war, ist jetzt die Lust auf Begegnung. Sie steigt exponential an. Kein Wunder, sind wir doch soziale Wesen. Begegnungen verlagern sich zunehmend an „heimliche“ Orte wie Garagen, spirituellen Zentren, etc.  Und sie sind sehr besonderer Art. Ich möchte sie nicht missen.

Und ein plötzliches Phänomen dieser Zeit: Deutlich mehr Menschen begegnen einander im Wald. Die Sehnsucht nach Freiheit, Natur und Digital-Detox steigt, in meiner Wahrnehmung, parallel zur Sehnsucht nach Begegnung .

Und die Geschichten der Menschen sind unfassbar und teilweise zum Heulen. Mir wird bewusst, dass unsere Lachmuskeln allmählich verkümmern. Ich lächle mir täglich im Spiegel zu und bemühe mich, jedem Anflug eines Lachkrampfes dankbar nachzugehen, ja richtig mit der Energie mitzugehen, wenn auch manchmal ein wenig hysterisch. Das ist voll ok, Hauptsache es wird gelacht. In den Öffis lächle ich Menschen herzlich zu, das passiert ganz natürlich, von selbst. Manche lächeln zurück und wir schenken einander längeren Blickkontakt, einfach so, Berührung im Herzen, ohne Worte. Andere fühlen sich offensichtlich bedroht. Lachen sowieso, aber auch lächeln kann, wenn es falsch interpretiert wird, Unbehagen auslösen, ein Phänomen unserer modernen Kultur. In anderen Kulturen ist das völlig normal. Aber vielleicht liegt’s auch daran, weil ich „oben ohne“ bin (ohne Maske).

Die Gedanken so mancher Köpfe sind lesbar: „Ist die irre? Was will sie von mir? Oder: Welch schöne Verbundenheit“. Von allem was dabei. Wenn man offen ist, lernt man die Traumas der Menschen zu spüren. Das ist nicht immer angenehm.

In der Stadt während der „harten Runter-Sperrungen“ (ein Versuch einzudeutschen): Menschenleere Hauptstraßen. Guter Duft in der Luft. Durchatmen, Vogelkonzerte. Geschwindigkeit runtergefahren. Menschen mäandern und schlendern. Mehr Präsenz im Abstand. Babyelefanten. Konsumbremse. Alles Einmalig. Ein wirtschaftlicher Orgasmus für Amazon & Co. Und meine Hingabe an das Gefühl von Ohnmacht funktioniert nur kurzfristig.

In mir drängt sich die Frage auf: Was können wir tun? So viele Menschen sind aus der gesundheitlichen Balance und meine Eine bleibt verschont. Warum? Vielleicht, weil ich die ganze Zeit über mit Menschen in innigem Kontakt bleibe? Vielleicht weil ich KEINE Maske trage, weil ich sie nicht aushalte, weil ich mehr Durchatme als sonst, weil mein Bezug zur Atmung essentiell ist, weil es unser aller Bezug zu Spirit ist, … Fragen über Fragen. Und Antworten ebenso, sehr klar sogar. Jede Umarmung und jedes Bussi nehme ich dankbar an. Unser Immunsystem braucht ja Herausforderungen und Lernprozesse sowie eine funktionierende Hormonwelt (Kuschelhormon Oxytocin, etc.) Und ich nehme wahr, wie (fast) alle, die genau so handeln, gesund bleiben und in all den Jahren nicht mal den Anflug einer Erkältung  haben. Zugegeben, es gib ein paar Ausnahmen. Doch die Tendenz ist sehr offensichtlich und das ist interessant.

Ich frage nochmal: Warum bleibe ich verschont? Die Antwort ist jetzt klar: „Du kannst etwas beitragen. Menschen, die aus der Balance kamen, brauchen jetzt kräftige Bio-Suppen.“ Also ab in den Dienst der Quelle. Ich beginne zu kochen in großen Töpfen, während ich Mantras singe. Die Suppen in Schraubgläser gefüllt liefere ich aus, mit dem Auto durch ganz Wien. Währenddessen schaukelt mein Mann die Vollbaustelle meines neuen Büros ganz alleine. Wir surfen die Wellen. Gemeinsam und zum Glück nicht einsam.

Doch dann passiert folgendes: Ich spüre sie wieder, meine Affinität für Aktivismus. Barbara, Beate und die beiden „Andrease“ unterstützen das. Und so rufen wir unsere  SilentReloveution wieder ins Leben, wir aktivieren sie erneut: Eine Gehmeditation von ShinrinYoga in Kooperation mit Ganzheilzentrum und Zur-Inneren-Kraft, im öffentlichen Raum. Natürlich mit einer Botschaft samt offizieller Anmeldung. Wir treffen einander, mal 10, mal 20, mal nur 5 Menschen, jedenfalls jeden Dienstag in der Wiener Innenstadt.

Gemeinsam setzen wir Schritt für Schritt. In Zeitlupe. Kontemplative Langsamkeit. Intensive Wahrnehmung. Berührend, was dabei von außen auf uns einprasselt. Ergreifend. Tiefgründig. Reich an Erkenntnis. Auch Kinder schließen sich uns an. Denen braucht man nicht viel zu erklären, denn die spüren sich noch, sind noch verbunden. Die bewussten Schritte rundum den Stephansdom sind besonders kontrastreich. Teilweise beängstigend (Polizeischutz war hier notwendend), aber auch amüsant. Am Domplatz tummeln sich viele, in heißer Begierde. Unsere Bewegung ist hier kaum als solches erkennbar, für manche sind wir nicht mal wahrnehmbar, für andere wiederum extrem störend. Unsere Langsamkeit macht sie aggressiv, sie schreien uns an. Die Dom-Umrundung nimmt weit mehr als eine Stunde in Anspruch.  „Warum sind hier so viele Schnecken unterwegs?“ hören wir genervte Touris. „Sehen sie‘s nicht? Da ist ein Tempo-Limit!“, schnauft ein Fiaker in süffisantem Wiener Ton.

Eine andere Situation beim Walk vom Stephansdom zur Votivkirche (Dauer: ca. 2,5 Std.): Von zirka 30 Polizist:innen begleitet, überqueren wir den Schottenring. Eine betagte Frau überholt uns hier kopfschüttelnd am Rollator, was wir erst hinterher im Film wahrnehmen …


 

Ein lieber Freund und großartiger Künstler hat uns begleitet und das Material filmisch verarbeitet. Welch ein Geschenk. Seine Perspektiven bieten einige tiefere Einsichten und so manches zum Schmunzeln. Du findest das Filmchen samt Intention auf unserer Seite (runterscrollen!): http://silentreloveution.com/

Doch nun zum eigentlichen Punkt:

Neben den Gehmeditationen ergaben sich, während der Lockdowns, weitere zauberhafte Begegnungen unter Freund:innen, fast immer im Grünen. Walk & Talk nannte ich diese Treffs, bis ich merkte, dass dies der Name einer Uralt-Methode ist. Während es hier um Lösungsfindung zu einem bestimmten Thema geht, hatten ich KEINE bestimmte Absicht dabei. Allerdings kennt jeder Mensch, der Zeit in der Natur verbringt, das Phänomen, welches über Dr. Qing Li’s Forschungen zu einer Erkenntnis – im Sinne eines echten Fakts – wurde:

Aufenthalte in der Natur regen unsere Kreativität um zirka 50 % an.

Wenn man bedenkt, dass Kreativität auch Problemlösungskompetenz meint, dann ist das sehr wertvolll.

Dr. Li’s Erkenntnis bezieht sich zwar eher auf das Waldbaden (bewusstes Verweilen) als auf ein „Durch-den-Wald-Spazieren“. Doch kann für manche Menschen, wie ich meine, die Bewegung ein zusätzlicher Verstärker für neue Impulse, sein. Die interessante Würze dabei ist, wie Coaches gerne berichten: 80 % aller innovativen Ideen entstehen durch Kommunikation.

Hier kommen also drei Aspekte zusammen, drei Qualitäten, die einander befruchten, man könnte sagen „sich potenzieren“ . Und diese Synergien mache ich mir zunutze:

Bewegung. Natur. Kommunikation.

Das klingt so banal. Doch genau diese einfache Natürlichkeit ist der springende Punkt. Und es lässt sich weiter spinnen. Wenn viele nur wüssten, welche Wirkungen allein durch den Hautkontakt mit Natur bereits verifiziert wurden. Und ja, wir gehen dabei gerne barfuss! Denn „Slow is beautiful“ (sorry, aber in Englisch klingt das besser).

Fazit: Das gemeinsame „Sich die Füße austreten“ im Grünen hat unzählige Vorteile im Vergleich zu Verabredungen in Lokalen. Ich weiß nicht, wie es dir damit geht? Aber mein Körper wehrt sich lange schon gegen das viele Sitzen. Vor mehr als 10 Jahren erfuhr ich in diesem Zusammenhang eine Bestätigung. Das änderte mein Leben nachhaltig. Eine Studie der ETH-Zürich belegte die Auswirkungen unserer „sitzenden Gesellschaft“. „Sitzen ist das neue Rauchen“ heißt es dort im Hinblick auf die gesundheitlichen Folgen auf Wirbelsäule und Organe. Das Sitzen auf Stühlen (meist falschen) in dieser vorgebeugten Bildschirm-Haltung soll unsere Lebensdauer eklatant verkürzen.

Bald darauf habe ich Büro gegen Wald getauscht und mir für die Computer-Arbeit (wie jetzt beim Schreiben) einen Stehtisch sowie einen Sitzball zugelegt.

Zeitgleich wurden meine Treffen – auch beruflicher Art – ins Grüne verlagert: Zum Spazieren in der kühleren Jahreszeit und wenn’s die Temperatur erlaubt, lassen wir uns unter den schattigen Kronen von besonderen Riesen nieder. Die Begegnung ist hier viel lockerer, angenehmer und verbindender.

Summa Sumarum möchte ich einige Aspekte meiner Walks & Talks im Grünen herausgreifen, mit Augenmerk auf jene, die einem Treffen am Kaffeehaustisch diametral gegenüberstehen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Ich serviere hier Basisches (Wasser, Tee, selbstgepressten Saft) statt Kaffee (übersäuert).
  • Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt, der Geist ebenso
  • Unter Baumriesen (=kosmische Antennen) halten wir inne. Hier „fällt“ gerne etwas
    „herein“ (z.B. eine Inspiration, Absichtslosigkeit vorausgesetzt).
  • Wir sind „radikal“ ehrlich und natürlich zueinander. (Radix = Wurzel). Das schenkt uns Einsicht.
  • Wir inspirieren einander (Schwarmintelligenz).
  • Unsere Gesprächsinhalte sind befruchtend, anregend und nährend.
  • Wir akzeptieren die Wahrnehmung und damit die Wahrheit der/des Anderen: Alles darf, nichts muss. Es ist, wie es ist.
  • Wir sind kaum hungrig, weil wir uns vorwiegend geistig ernähren (mind food)
  • Wir stärken einander in unserer wahren Größe
  • Repetitive monotone Handlungen (wir setzen Schritt für Schritt) haben wunderbare (bestätigte!) Auswirkungen auf Neurotransmitter und die Architektur des Gehirns.
  • Wir wissen, dass die Natur bioaktive Substanzen abgibt. Diese Wirkungen wurden auf vielerlei Ebenen (Immun- & Nervensystem) bestätigt: Der Abbau von Stress und das Heben der Stimmung ist unmittelbar spürbar.
  • Im direkten Kontakt mit Bäumen und Erdboden findet Ladungsaustausch statt, daher gehen wir gerne barfuss. Das reduziert zudem automatisch unsere Geschwindigkeit.
  • Wir spüren Vitalkraft und Lebensfreude, besonders auch hinterher, anhaltend!
  • u.v.m.

Last but noch least …

Was denkst du, was den größten Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit hat?

Immer wieder gab es Forschungen zu diesem Thema. Wie kann ich effektiv zu meiner Gesundheit beitragen? Über Singen und Tanzen? Über Sport oder Meditation? Über pflanzliche Ernährung?

Natürlich ist das auch subjektiv, aber vielerlei Studien bestätigten: Den signifikant größten Einfluss auf unsere Gesundheit scheinen gelingende soziale Beziehungen zu haben. Denn im Kern sind wir soziale Wesen.

Und rein empirisch betrachtet (ohne eine Studie dazu zu kennen), kam ich zum Umkehrschluss: Unfrieden in Beziehungen und Ausgrenzung (von der Herde) hat ungünstige Einflüsse auf unsere Gesundheit.

Und da bin ich schon wieder beim Anfang meines Artikels. Was sagt uns das über die Maßnahmen der  letzten Jahre?

Ohne Worte.

Niemand kann heute behaupten, dass er/sie nicht wusste, was da passiert.

Wenn wir nun all diese gesundheitlichen Aspekte miteinander verbinden – Naturaufenthalte, Achtsamkeitstraining, Meditation, Bewegung, freudvolle Begegnungen, Spielen, Musik, Singen, Tanzen, gesunde Ernährung, Erdung, Ionisation, Ernährung (Peacefood sowie achtsames und mäßiges Essen), Zusammen-Sein, Zusammen wirken und gestalten etc. – dann sind wir jenseits des Mensch-Maschinenparadigmas. Dann sind wir beim holistischen Modell „Mensch als Ganzes“, bei Selbstfürsorge und Selbstermächtigung. Dann kommen wir zu den, lange schon etablierten, „gescheit klingenden“ Begriffen wie biopsychosoziale Medizin, Öko-Psycho-Somatik, Psychoneuroimmunologie usw. Ein Vorreiter hier in Österreich ist Prof. Dr. Dr. Christian Schubert an der Uni Innsbruck, den ich sehr schätze.

So, warum erzähle ich das alles?

Ich kam zur Einsicht, dass all das hier erwähnte Effektive sich auf wundersame Weise in meiner Praxis und Lieblingsbeschäftigung zusammenfügt, zu einem größeren Ganzen.

Und wenn ich nur noch einer Freizeitbeschäftigung in meinem Leben nachgehen dürfte, dann wäre es diese:

Mäandern in Parks oder Wäldern mit einem lieben Menschen. Ohne Absicht. Ohne Ziel. Völlig unprätentiös.

Kannst du das nachvollziehen? Praktizierst du das auch? Und wie oft überrascht dich das Leben dabei?

Deutlich mehr Menschen tun das jetzt (spätestens seit Pandemie-Beginn). Und immer mehr Menschen suchen Anschluss in Gruppen, ein logisches Phänomen aus Single- und Postpandemie-Gesellschaft.

Waldbaden-Teilnehmende lieben unsere Spazier-Meditationen. Hier geht es – oberflächlich gesprochen – um die Übung von wertfreiem Zuhören, Mitfühlen und Mitfreuen.

Jene die mich kennen, wissen, dass ich selbst gerne spreche 😉 und im Zuhören mich lange schon übe. Letzteres konnte ich in all den Jahren vertiefen. Und da ist immer noch Optimierungsbedarf. Vieles habe ich mir von meinem Mann abgeschaut. Erwin war mir in dieser Hinsicht immer schon eine besondere Inspiration. Wenn ich mit ihm spaziere, ist er still und achtsam, OHNE Wertung, OHNE Mimik, OHNE Gestik, OHNE Meinung, OHNE Tipps. Es sei denn ich frage danach. Ohne es zu wissen, hat er etwas praktiziert, das seit Jahrzehnten als DIE effektivste Achtsamkeitspraxis in Kursen gelehrt und geübt wird.

Erst während der Recherchen (im Rahmen der ShinrinYoga-Gründung) zum Thema Achtsamkeitsforschung (MIT, Britta Hölzl, etc.) kam diese Erkenntnis in mein Leben:

Wenn es um die Entfaltung von Sati (Pali: Achtsamkeit) und damit um Karuna (Pali: Mitgefühl) und Mudita (Mitfreude) geht, dann erreichen wir wesentlich mehr über Dyaden als über Sitzmeditationen.

Dieser Sachverhalt hat sich während meiner Praxis (Florian Palzinsky, MBSR, Yoga Vidya usw.) in all den Jahren bestätigt. Es erleichterte mein Leben ungemein.

Und wie mir im Nachhinein bewusst wurde:

Es führte mich letztlich zu meiner Leidenschaft für Walk & Talk und schließlich zu einem zusätzlichen Angebot. Heute begleite ich (neben den Gruppen) zunehmend einzelne Menschen in die Natur. Die Schritte abseits der Pflastersteine sind elementar und meist unterbewertet. Während ich in diesem Setting den Geschichten der Menschen lausche, bin ich einfach nur schweigend präsent, mitfühlend, ohne Wertung, ohne Tipp, ohne Mimik, ohne Gestik, so wie mein Erwin es mit mir ist: Wahrnehmen, Spüren, Da Sein. Neugierig kindlich-staunend stelle ich maximal eine Frage. Vor allem aber spüre ich Dankbarkeit, Demut und Freude. Und das ist ansteckend.

Lediglich beim Innehalten unter Bäumen erzähle ich – wenn gewünscht – eine kleine Geschichte aus der spirituellen Schatzkiste bzw. eine Geschichte zum jeweiligen Baum oder Thema. Glaube mir, man/frau liebt Geschichten und ist in diesem Moment ganz Ohr. Ansonsten hülle ich mich in Schweigen.

Meine tägliche Vipassana-Praxis unterstützt mich dabei, in Übung zu bleiben. Zur Vertiefung sitze ich einmal jährlich den 10-tägigen Dhamma (Lehre des Buddha).

Doch nur zur Frage, warum dieses Angebot sich zunehmender Beliebtheit erfreut?

In Zeiten von Singel-Dasein und großer Hektik fühlen sich viele Menschen nicht mehr gehört und schon gar nicht (mit)gefühlt.

Mein Gefühl sagt, es braucht in vielen Fällen keine jahrelange, kostenintensive Psychotherapie. Abgesehen davon sind die meisten therapeutischen Praxen überfüllt. Sämtliche Therapeut:innen des Landes zusammen könnten DAS aktuelle Thema Einsamkeit NICHT bewältigen. Hinzu kommt das Thema der Digitalisierung, der progressiven Komplexität samt Angstpropaganda. Egal aus welchen Kanälen wir „bespielt“ werden, es geht letztlich um Angst, und zwar am laufenden Band. So alternativ kann der Kanal gar nicht sein. Auf Telegram bin ich zwar nicht, doch meine Wahrnehmung sagt: Auch das ist nur ein Propaganda-Kanal, obgleich er bestimmt wunderbare Vernetzungsmöglichkeiten bietet. Viele Menschen sind von der Sogwirkung in eine Sucht hineingeraten: „Only bad news are good news.“ lautet die Formel für den Erfolg. Kein Wunder, ist es doch seit Jahrtausenden bekannt (Patanjali!), dass das menschliche Ego (einmal angejunkt) immer mehr von diesem „Müll“ braucht, um überleben zu können. Es kann einfach nicht genug davon kriegen, ob Mainstream- oder Alternativmüll … es funktioniert letztlich alles nach dem selben Prinzip: Der Geist will immer mehr vom Negativen.

Doch jetzt stell dir vor:

Das Ganze funktioniert auch anders herum. Es kommt immer darauf an, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlegen. Ekagrata und Samadhi spielen dabei eine wertvolle Rolle. Achtsamkeit lässt sich trainieren wie ein Muskel. Die Natur ist dafür das ideale Fitnesscenter.

Und für mich ist es immens erfüllend, wenn Menschen mir mitteilen, wie dieser eine Walk & Talk einen „Dreh“ in ihr Leben brachte, oder wie sie die Übungen aus dem Waldbaden-Seminar jetzt selbst anwenden und davon profitieren könnnen.

Wenn es stimmt, dass, wie wir alle zu spüren bekommen, die Pole sich umkehren und wir dabei sind, uns herauszuentwickeln aus Kali-Yuga (dunkle Zeitalter) und hineinzuentfalten ins Satya-Yuga (goldenes Zeitalter), dann wird die schöpferische Ordnung sich wieder herstellen und der tausendjährige Schlaf ein Ende finden. Die Zeichen dazu (Sonnenaktivitäten, Schuhmannfrequenz etc.) sprechen eine klare Sprache.

Dazu passend Buddhas Verkündung:

In 2500 Jahren wird eine große Welle des Erwachens stattfinden.

Tja, dann rechne mal nach! 😉

Und in unserer sesshaften, (be)sitzenden Gesellschaft bin ich der Überzeugung:

Gehen ist das Beste, was du für einen klaren Geist tun kannst. Jeder bewusste Schritt bietet die Möglichkeit, dich gut zu spüren, dich zu beruhigen und dich am Leben zu freuen.

Ich fasse zusammen, wenn ich nur noch einer einzigen Freizeitbeschäftigung nachgehen dürfte:

Mäandern im Wald von Schönbrunn, mit Liz Mey.

Warum?

Liz ist ansteckend mit Ananda (Sanskr./Pali: reine Freude, Wonne, vollkommene Glückseligkeit).

Ansteckende Gesundheit. Ansteckende Begeisterung. Ansteckende Baumfreude.

What fires together wires together.

Glaube mir, das geht gut und tut gut.

In diesem Sinne wurde aus dem Walk & Talk später meine Gut-Geh-Begleitung.

Komm doch mal mit!

https://www.shinrinyoga.at/gut-geh-begleitung/

Hari Om Tat Sat

Angelika,
die den Bäumen lauscht

 

Buchtipp mit Leseprobe!

Inspiration unter Bäumen – Im Wald der freien Denker von Buddha bis Voltaire (Lundt, H.)

Schon immer haben Menschen Wälder und Bäume als Orte von Meditation und Eingebung aufgesucht. Die großen Denke wie z.B. Buddha, Aristoteles, Epikur, Newton, Votaire u.v.a fanden Inspiration und Erleuchtung im erfrischenden Schatten der Baumkronen. Das Buch ist eine Sammlung von kulturgeschichtlichen Überlieferungen dieser Philosophen-Bäume. Facettenreich sind diese Essays. Für mich eine der interessantesten Lektüren, die ich je gelesen habe.

Wenn Bäume, wie Tagore sagt, die endlose Bemühung der Erde sind, mit dem Himmel zu sprechen, sind wir dann nicht auch unter Bäumen am richtigen Ort, um den Himmel zu hören?

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Ausblick

Waldbaden-Workshops – Jeden 1. Sonntag des Monats, von 10 bis 14 Uhr im Wienerwald.

ShinrinYoga – Dance’n’Meditation – Serie KRAFTBÄUME Dienstags um 18:15 Uhr im Wiener WUK.

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in klassisch

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in für Kinder

Anmeldung zum Infotermin für die Ausbildungsvarianten 🍀

Waldbaden kann unterstützend auf die Gesundheit wirken. Es ersetzt weder Arzt noch Medizin.

 

 

Gehmeditation in Wien

Die Tanne

DIE TANNE – Eine ganzheitliche Betrachtung

Tannen (Abies) gehören zu den Koniferen (Zapfenträger). Mit dem altgermanischen Wort „tann“ bezeichneten unsere Vorfahren sowohl das Feuer als auch einen Wald aus Tannenbäumen.

Tannen ähneln den Fichten in ihrer immergrünen Erscheinung, ihrem raschen Wuchs und ihrem weichen Holz, das sich leicht verarbeiten lässt.

Sie unterscheiden sich insofern, dass Tannen tief wurzeln und ihre Borken grau sind. Bei der Tanne haben die Nadeln Wachsstreifen und wachsen in zwei Reihen an beiden Seiten des Zweiges heraus, während sie bei der Fichte rundum den Fichtenzweig wachsen. Die Fichte sticht, die Tanne nicht.  Das Tannenholz ist cremeweiß und eher geruchlos. Junge Tannen bilden zwar Harzkanäle in der Rinde aus, aber im Holz hat die Tanne keine Harzkanäle. Daher wird es gern für den Saunabau eingesetzt.  

Die Zapfen der Tanne stehen ganz oben am Baumwipfel (zum Himmel strebend) und zerfallen auch dort, weshalb man einen Tannenzapfen kaum zu Gesicht bekommt. Fichtenzapfen dagegen hängen herunter und sind am ganzen Baumkleid verteilt.

Mythologie

Die hochstehenden Tannenzapfen galten für unsere Vorfahren als Phallussymbol und standen daher für Fruchtbarkeit. Als immergrüner Baum war die Tanne bei den Germanen ein Symbol für ewige Lebenskraft. Bei den Kelten wurde sie als höchster und beständigster heimischer Nadelbaum, ja sogar als die Königin des Waldes, verehrt. Königinnen sind keine vorauseilenden Pioniere wie Birken, Föhren u.a. Daher stand sie bei den Kelten für Größe, Stärke, Weisheit, Schönheit und Würde. Hildegard von Bingen empfand die Tanne zudem als warm und als Baum, der vor Zauber und bösen Geistern schützt.

Geschichte & Brauchtum

Heutzutage gilt die Nordmannstanne, wegen ihrer guten Nadelhaltbarkeit, als klassischer Christbaum. Der Brauch weist allerdings in die vorchristliche Zeit zurück. Immer schon holten sich Menschen grüne Pflanzen, die für sie Lebenskraft und Gesundheit verkörperten, ins Haus. 1539 stand der erste urkundlich erwähnte Weihnachtsbaum im Straßburger Münster. Als Ursprung dieses Brauchtums wird das Julfest der Germanen genannt. Dieses Fest wurde im Julmond, dem heutigen Monat Dezember, zur Wintersonnenwende gefeiert. In der dunkelsten Stunde des Jahres wurde die Wiedergeburt des Lichts gefeiert. Die Zweige der immergrünen Rottanne symbolisierten den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Tannenzweige vor den Haustüren und auf öffentlichen Plätzen halfen in den Rauhnächten böse Geister fernzuhalten und eine heilende und schützende Wirkung auf die jeweiligen Personen bzw. den Ort auszuüben. Das Aufstellen eines solchen Baumes war jedoch lange Zeit umstritten. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieser Brauch von der Kirche anerkannt. (Quelle https://www.uni-goettingen.de/de/mythen-und-brauchtum/36759.html)

Heilkraft

In der Volksmedizin wird aus den jungen seitlichen Trieben traditionell ein Sirup gegen Husten hergestellt. Das aromatisch riechende ätherische Öl aus den Nadeln nutzt man für Bäder und Saunaaufgüsse. Ihr ätherisches Öl wirkt durchblutungsfördernd, antibakteriell und fördert das Abhusten von Schleim.  Im Massageöl wirkt es bei Muskel- und Nervenschmerzen sowie bei rheumatischen Erkrankungen sehr entspannend. Tannen reduzieren Schwellungen und beschleunigen die Heilung von Knochenbrüchen. Nadeln und Rinde der Tanne gehören zu den ältesten europäischen Räucherstoffen.

Die jungen Tannenschösslinge werden in Frühjahrssalaten und Suppen gegessen, wodurch sie sehr viel Vitamin C liefern. Man kann sie auch mit Zucker ansetzen und zu Limonade verarbeiten. Der Honig aus Tannenwäldern ist besonders wertvoll.

Was wir von der Tanne lernen können?

Am Meisten interessiert mich der Weg, auf dem es der Tanne gelingt, diese höchste (bis 70 m) aller heimischer Baumgestalten aus dem Humus wachsen zu lassen und ein hohes Alter von 500 – 600 Jahren zu erreichen.

„Die Tanne ist am Start die Langsamste (…) doch einige Jahrhunderte später schaut alles anders aus. Wer seinen Boden bewahrt und das Ziel unbeirrt über lange, lange Jahre verfolgt, der kommt höher hinauf als alle Sprinter dieser Welt. Bergsteiger, die die höchsten Gipfel erklimmen gehen am Anfang gang langsam weg. Jeder Marathonläufer weiß es, wenn er zu Beginn zu schnell wegrennt, geht die Kraft zu früh aus und er kommt nicht ans Ziel. Die Kräfte geduldig zurückzuhalten und klug einzuteilen, dafür steht die Tanne.“ (Erwin Thoma: Die geheime Sprache der Bäume, S. 200)

Baum fürs Herzchakra

Dem Tannenholz wird – ähnlich der Zirbe – eine beruhigende Wirkung auf den Herzschlag, eine reduzierte Stressbelastung sowie eine verstärkte Konzentrationsfähigkeit nachgesagt. Mehr dazu im Buch „Die sanfte Medizin der Bäume“. (s. Literaturnachweis).

Meine Erfahrung: Tannennadel-Tee reinigt die „Lungenflügelbäume“, weitet, erhellt und erhält deinen Herzraum weit. Auf derselben Ebene wirkt ein ätherisches Öl aus Tannen. Ich trage es im Winter gern an meinem Körper oder verfeinere damit ein Vollbad.

Kein Wunder, dass die Tanne die Krönung zum Weihnachtsbaum erfahren durfte, ist sie doch DER Baum des Herzens, des Lichts und der Wärme.

An dieser Stelle behaupte ich „Die Tanne stärkt unser Ojas, was im Ayurveda die Vitalkraft (Strahlen, Leuchten) meint.  Und ich füge hinzu: Glaube mir nichts. Erfahre es selbst!

Dennoch: In meinen 4 Wänden gibt’s KEINE Tanne an Weihnachten. Ich genieße sie lieber lebendig.

Wertvolle ätherische Öle der Tanne und weiterer Bäume findest du bei Feeling Österreich

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit den Bäumen flüstert 🌳👣🌲

 

Quellen

Bäume für die Seele. Julia Gruber & Erwin Thoma, Ueberreuter-Verlag

Die geheime Sprache der Bäume. Erwin Thoma. Fischer-Verlag

Die sanfte Medizin der Bäume. Dr. Maximilian Moser & Erwin Thoma, Servus-Verlag

https://www.proholz.at/holzarten/tanne

https://www.nzz.ch/panorama/der-weihnachtsbaum-und-seine-geschichte-gruenes-gegen-den-winter-ld.1714451

https://www.orakel.org/539-2/

https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/physiologe-moser-ueber-die-heilende-kraft-der-baeume-12966411.html

 

Empfehlungen

Die Tanne berührt unser Herz. Prof. Maximilian Moser hat eine 150-jährige Silbertanne ans Klavier angeschlossen und deren Sonate aufgenommen. Faszinierend: https://youtu.be/U3nkFqqDdvQ?si=0B5W0z1fnorfewcS

Every Cell in Your Body will be regenerated

Auf meinem Youtube-Kanal findest du eine Serie von Baummeditationen:

https://youtu.be/uz10kNSJL0o?si=_oeoBszp_Q6f0NYm

 

Vorschau 2024

108 Sonnengrüße – DI, 09.01.24 – 18 bis 20 Uhr. Mit Meditation & Friedensmantra für das neue Jahr, im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien. Nur mit Anmeldung unter office@shinrinyoga.at

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in klassisch

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Infotermin zu den Waldbaden-Ausbildungen 🍀

 

 

 

Tannenbaum

Weisheitsgeschichten

Weisheitsgeschichten


 

Ähnlich wie bei den meisten Menschen in meinem Umfeld, waren meine Einblicke in das Große Ganze tiefgründig in diesem Jahr 2023. Teils leidvoll. Teils freudvoll. Jedenfalls erkenntnisreich. Faszinierend waren die Häufungen an Synchronizitäten. Der Weg führte mich einen Ticken tiefer in die Mystik hinein, um zu erkennen: Fantasie ist eine wertvolle Qualität. Göttin Gaya, eine große Lehrmeisterin, zeigt sie uns permanent auf.

Und ich frage mich: Wie viel können wir erkennen und wahrnehmen?  Wie viele Sinne kennen und nutzen wir? Wie viel Potential liegt brach?  Wie viel ist da noch im Dunkeln? Wer sind wir wirklich? Geschichten können uns hier Initialzünder sein. Sie regen unsere Fantasie und damit unsere Schöpferkraft an. Bald wirst du mehr davon finden. Der Plan ab 2024: Jede Woche eine neue Geschichte hier. Viel Freude beim Lesen!

 

DIE PALME

Durch eine Oase ging ein finsterer Mann; er hieß Ben Sadok. Er war so finster und böse in seinem Charakter, dass er nichts Gesundes und Schönes sehen konnte, ohne es zu zerstören oder zu verderben. Am Rand der Oase stand eine junge Palme im besten Wachstum. Dieser Baum stach dem finsteren Mann in die Augen. Er nahm einen schweren Stein und legte ihn der jungen Palme mitten in die Krone. Mit einem bösen Lachen ging er danach weiter. Die junge Palme schüttelte und bog sich und versuchte, die schwere Last abzuschütteln. Vergebens. Zu fest saß der Stein in ihrer Krone. Da krallte sich der junge Baum tiefer in den Boden und stemmte sich gegen die steinharte Last. Er senkte seine Wurzeln so tief in den Boden, dass sie eine verborgene Wasserader erreichten. So konnte die Palme genügend Wasser erhalten. Sie wuchs und stemmte ihren Stamm und ihre Krone so kräftig gegen den Stein, dass sie gewaltig wuchs und über jeden Schatten hinausragte. Das Wasser aus der Tiefe und die Sonne aus der Höhe machten eine königliche Palme aus dem jungen Baum. Nach vielen Jahren kam Ben Sadok wieder, um nach der Palme zu sehen und glaubte, sie wäre zum Krüppelbaum verwachsen. Aber Ben Sadok suchte vergebens. Da senkte die stolze große Palme ihre Krone, zeigte den Stein und sagte: „Ben Sadok, ich möchte dir danken. Die Last, die du mir gegeben hast, machte mich stark und kraftvoll.“ Ben Sadok ging beschämt nach Hause. Afrikanisches Märchen

 

DER BAUM UND DAS GRAS

Es war einmal ein großer Baum mit einem mächtigen Stamm und einer gewaltigen Krone. Schon von weitem konnte man diesen Baumriesen sehen, wie er seine gewaltigen Arme in den Himmel streckte. Er war auch sehr stolz auf sich und seine Größe und er blickte ein wenig mitleidig auf das Gras zu seinen Füßen, er, der Herr des Waldes. Das Gras blickte staunend zu dem mächtigen Baum empor, hörte das Rauschen des Windes in seinem Laub. Das Gras war weich und biegsam und rauschte auch im Wind, aber viel, viel leiser. Ein Sturm kam auf, und der Wind verfing sich in den Ästen und Blättern des Baumriesen, der mit aller Kraft seiner Wurzeln gerade noch standhielt, aber schon schwer zu kämpfen hatte. Das Gras bog sich bis zur Erde, und der Wind wurde immer stärker. Dann kam eine plötzliche Windbö, es gab ein Krachen, das ebenso gewaltig war wie der stolze, hohe Baum, und langsam neigte sich der Riese, entwurzelt, zersplittert, ein Bild der Niederlage und der Zerstörung. Der Sturm legte sich bald, und das Gras begann sich langsam aufzurichten, während der Regen sanft auf den Halmen abperlte. Aus „Die spirituelle Schatzkiste“ von Arjuna P. Nathschläger


Ein Mensch, der sein Ego losgelassen hat, ist wie das kleine, bescheidene und anpassungsfähige Gras in dieser Geschichte, oder wie ein Laubbaum, der im Herbst seine Blätter fallen lässt, um den Stürmen im Herbst und Winter weniger Widerstand entgegen zu setzen: Dieser Mensch wird von den Stürmen des Schicksals weniger geschüttelt als der stolze, eingebildete Mensch, dessen Ego leicht zu verletzen ist.

 

DIE TRÄUME DER DREI BÄUME

Es waren einmal drei kleine Bäume. Sie wuchsen oben auf einem Hügel. Jeder Baum hatte einen ganz besonderen Wunsch, was aus ihm einmal werden sollte, wenn er groß war. Der erste Baum sehnte sich danach, eine große Schatzkiste zu werden. Eine Schatzkiste, die im Inneren den größten Schatz tragen würde, der je auf der Welt gewesen war. Der zweite Baum hatte auch einen Traum. Er wollte ein großes Schiff werden, dass die weitesten Meere überquerte und das den mächtigsten König der Welt sicher tragen würde. Auch der dritte Baum hatten einen Traum. Er wollte der größte Baum im Wald werden. Wenn die Mensch an ihm auf sehen würden, sollten sie immer höher und höher hinauf schauen, bis zum Himmel. Auf diese Weise würde er ihnen den Weg zu Gott weisen können. Die Jahre gingen dahin und die Bäume wuchsen und wurden größer. Sie lernten die Jahreszeiten zu erkennen und, dass aus der Öde des Winters die Fruchtbarkeit des Frühlings entspringen würde. Sie lernten, dass neue Fülle nur entstehen kann, wenn vorher im Herbst die Blätter fallen. Es wuchs auf diese Weise die Weisheit in ihnen. Sie wurden alle drei große Bäume, nicht die allergrößten, aber große Bäume.

Der Weg

An einem Tag passierte etwas Unerwartetes. Drei Holzfäller betraten den Wald. Der erste Holzfäller schaut sich den ersten Baum an und dachte, was für ein wundervolle Baum das doch sei. Er wird wundervolle Bretter geben. Und er schwang seine Axt und der Baum empfand einen scharfen Schmerz, als die Axt in sein Holz eindrang. Aber in dem Moment, als er auf die Erde fiel, erinnerte er sich an seinen Traum. Und er dachte bei sich, vielleicht ist das ein Schritt meinen Traum zu erreichen. Denn wenn ich eine große Schatzkiste werden möchte, die den größten Schatz in sich trägt, dann muss ich irgendwie diesen Wald verlassen. Der zweite Holzfäller betrachtet den zweiten Baum und wahr berührt von der Schönheit dieses Baumes. Und er dachte, was ist das doch für ein wundervolles Holz in dem Baum. Und als eine sein Axt in den zweiten Baum schwang, fühlte auch dieser Baum einen tiefen scharfen Schmerz bis in den Kern seines Wesens hinein. Aber als auch dieser Baum zur Erde fiel, erinnerte er sich daran, ja ein großartiges Schiff werden zu wollen, dass über die Weite des Meeres hinweg segelt und, das in sich einen mächtigen König tragen wird. Und er dachte, vielleicht führt mich das alles zur Erfüllung meines Traumes. Denn um ein großes Schiff zu werden, muss ich diesen Wald verlassen. Der dritte Holzfäller schaute sich den dritten Baum gar nicht genau an, sondern schwang einfach seine Axt in ihn hinein. Und als der Baum auf den Boden fiel, hatte er keinen Traum an dem er sich hätte festhalten können. Der scharfe Schmerz geschlagen worden zu sein, fiel zusammen mit der Erkenntnis, seinen Traum niemals mehr leben zu können. Dieser Baum  würde nie mehr der größte Baum werden können und auf diese Weise den Weg zu Gott zeigen können. Der erste Baum fühlte sich sehr geehrt. Er wurde zu einer geschäftigen Holzfabrik gebracht wo ein Mann war, der Holz wunderbar verarbeitete. Ja, dachte dieser Baum, das Leben unterstützt meinen Traum. Es führt mich an den Ort, an dem mein Traum geformt werden kann. Der zweite Baum wurde zu einer Schiffswerft gebracht. Und auch er fühlte sich sehr dankbar. Das Leben unterstützt meinen Traum. Es bringt mich genau an den Ort, an dem mein Traum geformt werden kann. Nun, der dritte Baum wurde nur zu einen einfachen Platz gebracht, wo Holz recht lieblos gelagert wurde. Er wurde achtlos auf diesen Platz geworfen. Aber es machte ihm nicht mehr aus, denn er war gefühllos geworden. Es hatte keinen Traum mehr in sich, der dazu beigetragen hätte können, das Leben in ihm aufrecht zu erhalten.

Die Enttäuschung

Eines Tage wurde nun das Holz des ersten Baumes genommen. Und der Baum dachte, dies ist nun der Augenblick, an dem ich in meinen Traum verwandelt werde. Darauf habe ich so lange gewartet. Doch gab es an diesem Tag keinen Auftrag für eine Schatztruhe, sondern nur für eine gewöhnliche Futterkiste in die man Heu legen konnte. Und als der Baum erkannte, dass sein Holz  in eine globige Holzkiste verwandelt werden sollte, da brach sein Herz. Der Traum, der diesen Baum am Leben erhalten hatte, konnte nicht länger weiterleben. Einige Jahre später geschah etwas auf der Schiffswerft. Der Schiffshersteller nahm das Holz vom zweiten Baum. Und auch dieser Baum dachte, jetzt ist der Zeitpunkt der Verwirklichung meines großen Traumes gekommen. Ich werde verwandelt in ein großes Schiff und trage den König der Könige über die See hinweg. Doch an diesem Tag gab es keine Bestellung für ein großes Schiff. Da war nur eine Bestellung für ein einfaches, simples Schifferboot. Und als der Baum erkannte für was sein Holz verwendet werden sollte, da brach es auch ihm das Herz. Denn in diesem Augenblick verlor der Baum seinen Traum.

Die Erfüllung

Die Jahre vergingen in denen der erste Baum eine einfach, globige Futterkiste in einer Scheune auf einer Farm war. Aber eines Tages passierte etwas. Es passierte in der Nacht. Etwas Ungewöhnliches geschah, etwas völlig Unerwartetes. An jenem Abend betraten ein Esel, ein Mann und eine Frau diese Scheune. Und die Scheune war plötzlich erfüllt von einer wundervollen Gegenwart, die hier nie zuvor gewesen war. Später in der Nacht erfüllte dann ein sanftes Schreien eines neugeborenen Babies diese Scheune. Und im frühen Morgen nahm die Frau das neugeborene Baby und legte es behutsam auf das Heu in der Futterkiste. In jenem Moment war der Traum des ersten Baumes erfüllt worden. Denn, obwohl er in den Augen der Welt weiterhin aussah, wie eine globige Futterkiste fühlte sich im inneren der Baum als die wundervollste und kostbarste Schatzkiste, die es je gegeben hat. Denn in sich trug diese Schatzkiste den wundervollsten Schatz dieser Welt. Viele Jahre vergingen weiter. Der zweite Baum war ein ausgeleiertes Fischerboot geworden, irgendwo im nirgendwo der Welt. Ein Boot, das versuchte sich irgendwie zusammen zuhalten und zu überleben. Aber etwas sehr ungewöhnliches geschah. Es war wieder am Abend. Das ausgeleierte Boot war bereits in den Hafen hereingebracht worden, doch zu seiner Überraschung begannen einige Fischer es wieder hinaus zu ziehen. Als die vier Männer in das Boot stiegen, war es noch ein sehr ruhiger See. Aber als die Männer die Mitte des Sees erreichten, kam wie aus dem Nichts ein Sturm. Ein großer, heftiger Sturm tat sich urplötztlich auf, und die Wellen dröhnten und schlugen gegen die Planken des Bootes. Das Boote wurde von großer Angst erfüllt, dass es bei diesem Sturm  auseinander fiele und die Männer ertränken. Aber es war auch sehr erstaunt, denn einer der Männer lag in diesem Sturm ruhig schlafend mitten im Boot. Schließlich weckten die anderen Männern diesen Mann. Da stand dieser aufund schaute hinaus in die tosende Schwärze des Sturm. Sodann sprach er sanft die Worte: Friede, Friede, Friede. Fast unmittelbar löste der Sturm sich auf, und die Sterne erschienen wieder am Himmel. Der See wurde ruhig und spielgelglatt. In diesem Augenblick erkannt der zweite Baum, dass sein Traum erfüllt worden war. Denn es fühlte sich wie das großartigste Schiff der Welt, das den größten Herrscher der Welt in sich trug über das weiteste, weiteste Meer hinweg. Weitere Jahre vergingen. Der arme dritte Baum war einfach vergessen worden und lag gefühllos auf diesem Haufen alten Holzes im irgendwo. Unerwartet und plötzlich tauchten einige Männer mir rauen Stimmen und rauen Händen auf. Sie griffen sich das Holz, um es an einen anderen Ort zu schleppen. Dort nagelten sie die beiden Hauptstücke aneinander. Dann geschah das Schreckliche. Ein Mann wurde gebracht und auf das Holz des dritten Baumes gelegt. Ein wundervoller Mann und der Baum fühlte das Herz des Mannes schlagen, das auf seinem Holz ruhte. Als dieser Mann auf das Holz genagelt wurde, empfand dieser dritte Baum große Scham. Wie hatte er sich so weit entfernen können von seinen Träumen? Wie hatte dieser Baum doch so verloren gehen können und etwas so anderes werden können, als den Weg zu Gott zu weisen? Aber etwas Unerwartetes geschah. Drei Tage später stand der Mann, der an den Baum genagelt von den Toten auf. Und seit diesem Moment, seit diesem Tag und wenn Menschen Holz so zueinander gefertigt sehen, wie es der dritte Baum zuletzt gewesen war, zeigt dies in vielen Gegenden der Welt den Weg zu ihrem Gott. So war auf eine sehr unerwartete Weise auch der Traum des dritten Baumes Realität geworden. Er zeigte nicht als der größte Baum des Waldes hinauf zu diesem weit entfernten Gott am Himmel. Aber als Kreuz zeigt er nun den Weg zum Gott der Verwandlung, und das aus dem Tod heraus Auferstehung geschehen kann. So erfüllte sich der Wunsch der drei Bäume doch noch: Der erste Baum war tatsächlich zu einer Schatztruhe geworden, die den wertvollsten aller Schätze in sich trug: Gottes Sohn ist als Kind in einer Krippe zur Welt gekommen. Der zweite Baum hatte tatsächlich den mächtigsten aller Könige an Bord gehabt: Jesus bewies in dem kleinen Boot seine Macht über Wind und Wellen. Und auch der Wunsch des dritten Baumes war in Erfüllung gegangen: Jedes Mal, wenn die Menschen das Kreuz anschauen, erinnern sie sich an die Verbindung zur Quelle.

 

GOTT ROOG-SEN IM LAND DER SERER (SENEGAL)

Zu Anfang lebten Menschen, Tiere und Bäume im Wald. Dann bekämpften sie sich untereinander. Eines Tages, als Menschen und Tiere dabei waren, sich gegenseitig im Wald umzubringen, wurden auch die Bäume zu Mördern. Du musst wissen, dass die Bäume zu jener Zeit sprachen, hörten und sich bewegten. Zwischen den drei Gattungen, Bäumen, Tieren und Menschen war ein unbarmherziger Krieg ausgebrochen. Da schritt Gott Roog-Sen ein. Er bestrafte die Bäume: Von nun an waren sie stumm., blind, gelähmt und auf ewig unbeweglich. Aber Roog-Sen ließ ihnen die Ohren und deshalb sind die Bäume heilig, da sie alles hören. Den Tieren hat Roog-Sen die Verrücktheit eingehaucht. Sie sind ungezügelt, aber Roog-Sen hat ihnen ihren Instinkt gelassen. Bei den Menschen hat er sich damit begnügt, ihre Größe und ihre Lebenszeit zu verringern, nicht aber ihren Geist. Seitdem ist Roog-Sen nicht mehr eingeschritten. Das tut der Schöpfer nur bei Katastrophen, ansonsten sind bei den Serern die Menschen mehr mit ihren Ahnen (leiten das Leben) als mit Gott verbunden.


Aus dem Buch Theos Reise (Roman über die Religionen der Welt) von Catherine Clément, dtv-Verlag

 

DER ESEL, DER TIGER UND DER LÖWE

Der Esel sagte zum Tiger: „Das Gras ist blau.“ Der Tiger antwortete: „Nein, das Gras ist grün!“

Ein Streit brach aus und so gingen sie zum König der Tiere, dem Löwen, zwecks Klärung. Als der Esel den Platz erreichte, an dem der Löwe auf seinem Thron saß, begann er zu schreien: „Eure Majestät, ist es nicht wahr, dass das Gras blau ist?“ Der Löwe antwortete: „Ja, natürlich ist das Gras blau.“ Der Esel war begeistert und fuhr fort: „Der Tiger widerspricht mir,  und nervt mich, bitte bestrafe ihn.“ Der König (Löwe) verkündete: „Der Tiger wird mit einem Monat Schweigen bestraft.“ Der Esel sprang glücklich und ging zufrieden weiter und wiederholte: „Das Gras ist blau … das Gras ist blau …“ Der Tiger nahm seine Strafe an und fragte den Löwen: „Eure Majestät, wofür habt ihr mich bestraft? Immerhin ist das Gras grün?“ Löwe: „Das Gras ist tatsächlich grün.“ Der überraschte Tiger fragte: „Warum bestraft ihr mich dann?“ Löwe: „Es hat nichts damit zu tun, ob das Gras blau oder grün ist. Deine Strafe kommt daher, dass es für ein tapferes und intelligentes Wesen wie dich nicht sein kann, seine Zeit damit zu verschwenden, mit einem Narren und Fanatiker zu streiten. Die schrecklichste Zeitverschwendung ist es, mit jemandem zu streiten, dem weder Wahrheit noch Realität wichtig sind, sondern nur der Sieg seiner Überzeugungen und Illusionen. Und dann noch meine Zeit zu verschwenden. Verschwende keine Zeit mit nutzlosen Argumenten.“ Es gibt Leute, die die Wahrheit nicht akzeptieren können, da sie nicht in ihr Weltbild passt, sie verteidigen lieber die Lüge und verspotten denjenigen der die Lüge aufzeigt. Sie wollen sich nur behaupten. Gleichzeitig sind sie von Hass geblendet und die Diskussion wird von Beleidigungen begleitet. Wenn Unwissenheit schreit, ist der Geist still.


P.S. In diesem Sinne lasst uns jetzt NICHT über die Bedeutung dieser 3 Tiere streiten 😉 Auch ich nehme sowohl Tiger als auch Esel anders wahr. Die Geschichte an sich erscheint mir wertvoll. 

 

Herzensgruß 💚

Angelika – die den Bäumen lauscht 🌲

 

Vorschau 2024

108 Sonnengrüße zum Jahresbeginn – DI, 09.01.24 – 18 bis 20 Uhr im Wiener WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien, Nur mit Anmeldung unter office@shinrinyoga.at

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in klassisch

Ausbildung Waldbaden-Trainer:in für Kinder

Infotermin zu den Waldbaden-Ausbildungen 🍀

 

Mensch mit starker Verbindung zu einem Baum des Lichts

Waldbaden Indoor. Mit deinem Seelentier 🐦‍

Waldbaden Indoor. Mit deinem Seelentier.

Kennst du Dein Totemtier? Und spürst Du das auch?

Die Sehnsucht nach Innenkehr wird größer. Das kommt mit der Dunkelheit. Der Wunsch der Seele zu lauschen ist jetzt präsenter als zu anderen Zeiten. Die Pforten zur Anderswelt sind weit offen. Und so gebe ich mich dieser Tage meinem Totemtier hin.

Lisi Meyer, schamanische Begleiterin, Energiecoach und Krafttier-Botschafterin hat neulich einen Impulsvortrag gehalten, zum Thema „Krafttiere im Medizinrad“. Mit diesem Geschenk hat sie unserem feierlichen Abschluss zur Ausbildung „Waldbaden-Trainer:in für Kinder“ eine besondere Krönung verliehen.

Lisi hat mir die Augen – ein Stück weiter – geöffnet: „Du hast ja den Eames-Housebird auf deinem Altar stehen.“ Stimmt, er ist pure Magie für mich. Auch 5 Topfgucker-Raben in der Küche schmücken meinen Alltag und erinnern mich. Rund um mein Haus und oft auf meinem Balkon finden sich unzählige Krähen (gehören zur Rabenfamilie). Meine Verbindung zu diesen Tieren ist offensichtlich, immer schon. Wenn sich eine davon auf das Balkonkisterl setzt und mir direkt Präsenz verleiht. Das ist Schöpfung. Das ist Quelle. Ohne Zweifel.

Während der letzten Wochen war ich in einer Art Tiefphase. Und ihr werdet es kaum glauben, ich habe mir – nach so vielen Jahren – erstmalig eine Verkühlung zugezogen. Das Leben hatte mich irgendwie runtergezogen, Verhältnismäßigkeiten haben sich verändert, die Weltenbühne geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Aus dieser Energie heraus habe ich mich, unmittelbar nach Lisi’s Inspirationen, meinem Seelentier zugewandt, diesmal viel bewusster als sonst. Diese geistige Befruchtung führte mich dazu, ein Tagebuch über die direkten Botschaften des Rabengeistes zu führen. Es war verblüffend, ist es immer noch. Wie ein Roman. Ich bin MEHR ALS erstaunt über meine energetische Wende.

Rundum jedes Tier ranken sich Mythen und manchem Tier wird Negatives nachgesagt. Der Volksmund kennt eine Menge Schimpfwörter. In diesem Sinne, nennt mich gern Rabenvieh 😉

Es gehört zur Natur der Biophilie, etwaige Wertungen rauszunehmen und die Tierbotschaften klar zu sehen, jenseits von positiv oder negativ. Alles ist stets eine Frage der Perspektive, die mit deinem SELBSTverständnis und deinen Glaubenssätzen zu tun hat.

An dieser Stelle nur ein kleiner Auszug dessen, was der Rabengeist mir flüsterte und wofür er (für mich) steht:

  • Botschafter der Quelle: Gehe deinen eigenen Weg!
  • Direkter Heiler: Geh mit der Energie!
  • Kraftspender: Fühl dich frei!
  • Präsenzschaffer: Im Jetzt liegt die Ewigkeit.
  • Potenzialbegleiter: Sei bemüht, bleib in Bewegung und bleib dran. Sei du!
  • Hochintelligent: Heb einfach ab! Aber nicht zu hoch. Und mach dir die Schwerkraft zu Nutze.
  • U.V.M.

Kannst du das nachvollziehen? Schließ die Augen und spür doch auch mal hin zum Großen Spirit der Raben? Ich spüre, dass du das erkennen kannst, ganz intuitiv.

„Rabenvögel können des weiteren laut NABU sehr nützlich sein: Durch das Beseitigen von Aas üben sie eine wichtige ökologische Funktion aus. Außerdem ernähren sich Raben, Krähen und ihre Verwandten von Insekten wie Raupen, Käfern und Würmern und tragen damit eine wichtige Rolle zur Schädlingsbekämpfung in Wäldern und in der Landwirtschaft bei.

Obendrein sind Raben und Krähen laut ARD alpha ziemlich intelligent: Sie können beispielsweise Gesichter erkennen, planen für den folgenden Tag und betreiben Vorratshaltung. Bei der Nahrungssuche verwenden sie Werkzeuge, die sie sogar aus mehreren Teilen selbst zusammenbauen können. Auch machen sie sich zum Knacken von Nüssen beispielsweise vorbeifahrende Autos zunutze, indem sie diese gezielt bei Rotphasen auf die Straße legen. Entgegen der Vorurteile sind Rabenvögel übrigens sehr fürsorgliche Eltern, die ihren Nachwuchs pflegen und verteidigen.“

Quelle (11.11.23): Utopia – Krähe oder Rabe

Das Interessante ist zudem: Ich bekam plötzlich Lust, wieder schwarze Kleidung zu tragen. Das fühlt sich gut an. Es erdet und stärkt mich. Ja es macht richtig glücklich, ist es doch die gesunde „Farbe“ einer fruchtbaren Erde! Entspricht es doch der Zeitqualität, sich jetzt ganz dem Dunklen zuzuwenden, dort wo der Samen am Besten keimen kann. Im Vertrauen, dass neue Visionen „hereinfallen“, wenn das Licht zurückkehrt. Erwartungsfrei bleiben ist das Geheimnis dabei, sich überraschen lassen von dem Neuen, das keimen darf. Mhmmmm.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der „schwarzen Luft“, wie meine Freundin Claudia die dunkle Nacht zu bezeichnen pflegt. Es macht mich unheimlich glücklich in der Dämmerung und der klaren Kälte den Wald zu betreten. Es darf auch mal ein kurzfristig mulmiges Gefühl dabei sein. Der Wald wird ja bekanntlich in der Nacht richtig umgebaut, da herrschen völlig andere Kräfte als bei Tag. Und Du weißt schon, das Knistern und Knaxen kann im Nachtwald erschreckend wirken.

Fakt ist: Mein Totemtier flüstert mir täglich neue Botschaften und trägt seinen Teil dazu bei, diese Waldenergie nach Innen zu holen.

Zudem finde ich gute ätherische Öle jetzt wohltuend. Ja und Naturmaterialien aller Art finden sich in meinen Innenräumen samt nahrhafte Geschenke von Mutter Erde. Immerhin enthalten sie heilsame Terpene. Wusstest du, dass je mehr natürliche Oberflächen (z.B. unbehandeltes Holz) ein Raum hat, desto vitalkräftiger ist er. Das ist messbar und inhaltlich ein Teil unserer ShinrinYoga-Enerige-Lehre.

Die liebe Dorota hat mir eine Birkenkerze geschenkt. Welch wunderbare Fügung, passt sie doch perfekt zum aktuellen Chakra-Thema (2. Chakra) in unserer Praxis.

Willst auch Du näher mit Deinem Kraftbaum oder Deinem Krafttier verbunden sein?

Bereits wenig Praxis ist hier mehr Wert als Tonnen von Theorie.

Sagt dein Herz JA?

Dann fühl dich willkommen bei diesen Angeboten:

ShinrinYoga – Dance’n’Meditation 🌳 Jeden Dienstag ab 18:15 Uhr (108 Min.) im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Infotermine zu den Waldbaden-Ausbildungen (jetzt auch für die Begleitung von Kindern!) 🍀

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit Bäumen tanzt 🌳👣🌲

Wärmste Empfehlungen:

MMag. Lisi Meyer, Schamanische Begleiterin –  https://www.saliz.at

Geist der Bäume –  Kerzen von Rauchzeichen

 

 

 

Eames Housbird und Allgäuer Kräuterkerzen

Ein Baum im Sturm 💚

Ein Baum im Sturm: Bewahre das Bewusstsein in schwierigen Zeiten

Wenn Sie einen Baum in einem Sturm betrachten, sehen Sie, dass die Spitze des Baumes sehr instabil und verletzlich ist. Der Wind kann die kleineren Äste jederzeit brechen. Aber wenn man auf den Stamm des Baumes hinunterschaut, hat man einen anderen Eindruck. Sie sehen, dass der Baum sehr fest und ruhig ist und Sie wissen, dass er dem Sturm standhalten kann. Wir sind auch wie ein Baum. Unser Kopf ist wie die Spitze eines Baumes während eines Sturms starker Emotionen, also müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf die Höhe unseres Nabels lenken.

Wir fangen an achtsames Atmen zu üben. Wir konzentrieren uns nur auf unsere Atmung und auf das Heben und Senken unseres Bauches. Es ist eine sehr wichtige Praxis, denn sie hilft uns zu sehen, dass eine Emotion, obwohl sie sehr stark sein kann, nur eine Weile bestehen bleibt und dann verschwindet; es kann nicht ewig dauern. Wenn Sie sich antrainieren, in schwierigen Zeiten so zu praktizieren, werden Sie diese Stürme überstehen.

Sie müssen sich bewusst sein, dass ihre Emotion nur eine Emotion ist. Sie kommt, bleibt einige Zeit und geht dann wieder weg. Warum sollte jemand wegen einer Emotion sterben? Du bist mehr als Deine Emotionen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern. Wenn Sie während einer Krise ein- und ausatmen, behalten Sie das Bewusstsein, dass ihre Emotion verschwinden wird, wenn Sie weiter üben.

Nach einigen Erfolgen haben Sie Vertrauen in sich selbst und die Praxis. Lassen wir uns nicht von unseren Gedanken und Gefühlen gefangen nehmen. Lassen Sie uns unsere Aufmerksamkeit auf unseren Bauch lenken und ein- und ausatmen. Dieser Sturm wird vergehen, also hab keine Angst

Thich Nhat Hanh

Fühl dich willkommen bei kommenden Angeboten

ShinrinYoga – Tanz der Bäume 🍀 – Jeden Dienstag ab 18:15 Uhr (108 Min.) im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Waldbaden-Workshop – Jeden 1. SO im Monat, 10 bis 14 Uhr im Wienerwald

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit den Bäumen tanzt 🌳👣🌲

 

 

 

Tanzender Baum

Grounding – Earthing – Erden 💚

Welche Effekte ergeben sich durch Erdung?

FÜR UNSERE GESUNDHEIT. FÜR UNSERE KINDER. FÜR DAS GROSSE GANZE.

In den Jahren 2012 bis 2014 hat es mich gesundheitsbedingt magnetisch zum Erdboden hingezogen. Ich wusste damals noch wenig bis gar nichts über das Thema „Potentialausgleich durch Erdung“, doch ich spürte, da ist etwas, das mir gut tut. Mehrmals die Woche verbrachte ich auf der Erde liegend, mal unter jenem Baum, mal unter einem Anderen. Als ich (meist erst nach 1 Stunde) wieder aufstand, waren meine Schmerzsymptome deutlich reduziert. Mit der Zeit verschwanden sie sogar und ich lebe – entgegen der damaligen Aussage eines Arztes – immer noch. Zudem fühle ich mich heute wohler, gesünder und entspannter denn je zuvor. Und wenn mich ab und an eine Überforderung oder Erschöpfung überkommt, liege ich schon für ein paar Minuten unter meiner Kiefer-Freundin und lasse die Natur mir dienlich sein.

Was „Erden“ genau bedeutet scheint noch nicht überall angekommen zu sein.

Die meisten meiner Waldbaden-Teilnehmer:innen haben bereits das Gespür und das Bewusstsein dafür, doch scheint das Wissen über die eigentlichen Auswirkungen noch nicht lückenlos verbreitet zu sein. Und so antworten viele auf meine Frage „Warum wir Barfuß laufen sollen?“ mit: Der Erde nahe sein, Mit der Erde verbunden sein, es beruhigt, usw.

Das ist alles völlig korrekt. Zudem zeigen uns Forschungen eine Menge weiterer interessanter Wirkungen.

In Barfußschuhen zu laufen ist eine Sache, die wohl tut, weil unsere Fußreflexzonen massiert und dadurch unsere Organe samt Stoffwechsel anregegt werden. Seit ich das regelmäßig (auch in der kalten Jahreszeit) praktiziere, habe ich durchgängig warme Füße und einen (schmerz)freien Rücken.

Hinzu kommt der wundersame Effekt, dass wir beim Barfußschuh-Laufen mit der Aufmerksamkeit mehr in den Füßen (am Gegenpol zu den Gedanken im Kopf) sind, was schlichtweg glücklich macht. Und so lief ich über die letzten Jahre auch beim Joggen in Barfußschuhen. Mittlerweile laufe ich ganz barfuss, am Liebsten in einer großen Achterschleife auf der zauberhaften Wiese vor meiner Haustüre. Man möge mich für verrückt halten. Das ist OK.

Erden bedeutet, mit der Erdenergie direkt in Verbindung zu kommen: Mit den Händen, Barfuss oder mit nacktem Körper in Erdkontakt oder in natürlichem Gewässer oder nahe einem Wasserfall verweilend. Dazu darf man wissen:

Die Erdoberfläche ist als magnetisches Feld negativ geladen, das heißt sie hat einen Überschuss an Elektronen.

Ich erlaube mir hier einen Versuch, die wichtigsten Forschungsergebnisse aus direktem Erdkontakt zusammenzufassen:

  • Glücksionen (Negativ-Ionen / Anionen) dringen in den Körper ein und erzeugen einen Ladungsausgleich (Entspannung), sobald wir den Erdboden berühren.
  • Antioxidantien (Radikal-Fänger) werden aufgenommen.
  • Giftstoffe (Entzündungen) können ausgeleitet werden.

Zu den Erdungseffekten im weiteren Sinne zähle ich zudem:

  • Propriozeption (von lateinisch proprius ‚eigen‘ und recipere ‚aufnehmen‘) bezeichnet die Wahrnehmung des eigenen Körpers nach dessen Lage im Raum, den Stellungen von Kopf, Rumpf und Gliedmaßen zueinander sowie deren Veränderungen als Bewegungen mitsamt dem Empfinden für Schwere, Spannung, Kraft und Geschwindigkeit.  Das Bewusstsein für die „Schwerkraft“ dieser Erde schenkt mir Vertrauen und Stabilität sowie das Gefühl von Angenommen-Sein und Geborgenheit, von EINS-SEIN mit dem Wesen der Erde.
  • Prana (Lebensenergie): Erdung bedeutet für mich in seiner Essenz Herzensbildung: den Puls von Mutter Erde spüren. Der Aufenthalt im Grünen lädt zum Durchatmen ein und stärkt so unseren Lungenbaum und damit unser Herzzentrum. Die negative Ladung der Luft steht mit dem Sauerstoff in Verbindung, weshalb negativ geladene Teilchen (Elektronen) auch Glücksionen genannt werden. Auf der anderen Seite werden die positiv geladenen Teilchen (Protonen) mit den schlechten Elementen der Luft assoziiert. Sie binden sich häufig an Kohlenstoffdioxid und Schadstoffe. Ein Mangel an Luftionen tritt häufig in stark genutzten Räumen und in Räumen mit vielen Kunststoffoberflächen auf. Für eine optimale Gesundheit sollte man also Luft atmen, die sauerstoffreich und negativ geladen ist. Forscher konnten nachweisen, dass Menschen, die Zeit in einer Umgebung mit hoher Konzentration an negativ geladenen Teilchen verbringen, weniger gefährdet sind, depressiv zu werden. Außerdem schlafen sie besser,  haben mehr Energie und bessere Laune.
  • Mycobacterium vaccae: Antibiotika-Resistenzen sind weltweit im Vormarsch. Die pharmazeutische Forschung hat daher ihren Schwerkpunkt in den Waldboden verlegt. Pro Kubikzentimeter Erde können hier bis zu 10 Millionen Arten und bis zu 10 Billionen Individuen leben. Forschungen am Helmholtz-Institut Saarlands (HIPS) haben ergeben:  Das sogenannte Mycobacterium vaccae, ein harmloses und weit verbreitetes Bakterium, ist im Waldboden auf besondere Weise aktiv: Jede Bakterienspezies versucht sich dabei gegen die andere durchzusetzen. Die Gifte, die Bakterien gegen konkurrierende Arten einsetzen, sind nichts Anderes als Antibiotika-Wirkstoffe, die andere Mibroben vernichten. Das Atmen in der Nähe des Waldbodens soll daher natürliche antibiotische Moleküle produzieren und zudem wie ein natürliches Antidepressiva wirken.

Fazit: Der Aufenthalt im Grünen fördert unsere Stimmung und stärkt unser Immunsystem sowie unsere Lebensenergie. Durch die Erdnähe absorbieren wir Elektronen und Antioxidantien, die unser Nervensystem entspannen und unser Hormonsystem stabilisieren. Der Erdboden macht also glücklich und gesund, auch dank der Terpene (fördern natürliche Killerzellen). Das ist Steinzeitmedizin. (aus dem Buch „Die wertvolle Medizin des Waldes“ von Dr. Qing Li)

Dieser Beitrag möchte einen winzigen Einblick dahingehend bieten, welche Themen den Hintergrund unserer Angebote bilden, insbesondere in den Theorie-Teilen unserer Waldbaden-Ausbildungen. All diese Erkenntnisse können untersütztend angewendet werden, doch sie ersetzen weder Arzt noch Medizin.

Wer mehr darüber wissen möchte, dem kann ich den Film „Grounding“ mit vielen interessanten Interviews oder das Buch „Earthing – Heilendes Erden“ (von Clinton Ober) ans Herz legen.

Und wer jetzt schon bereit ist, es selbst in der Gruppe zu erfahren …

Fühl dich willkommen bei unserer kommenden

Ausbildung zur/zum zertifizierten Waldbaden-Trainer:in nach ShinrinYoga 🍀

Infos & Anmeldungen

Herzensgruß 💚

Angelika –
die mit den Bäumen tanzt 🌳👣🌲

 

 

 

Erden - Earthing - Grounding

Dein Weg fürs 💙

Pädagog:innen beschreiten jetzt neue Wege

FÜR IHRE EIGENE GESUNDHEIT. FÜR UNSERE KINDER. FÜR DAS GROSSE GANZE.

In der Stadt wähle ich meine Wege möglichst so, dass mir Bäume begegnen, „Umwege“ nehme ich dafür gerne in Kauf. Und überhaupt gehe ich – wenn’s die Zeit erlaubt – lieber mäandernd wie ein Fluss anstatt schnurstracks.

Diesen Luxus hatte ich nicht immer, aber der Baum-Magnetismus war bereits in meiner Zeit in London (vor mehr als 30 Jahren), wo es laaaange Wege zurückzulegen gab, vorhanden. Der scheinbar längere Weg erschien mir stets wertvoller, wenn er erfüllende „Ladestationen“ beinhaltete.

Kennst du das auch?

Wien – eine der grünsten Städte Europas – ist umgeben von zauberhaften Wäldern und frischer Atemluft. Im Stadtinneren befindet sich der schöne Baumbestand jedoch eher versteckt in Parks oder Seitengassen und weniger an Hauptstraßen. Hier, in so mancher Betonwüste, schnürt es mir regelrecht die Luft ab, vor allem wenn ich am Fahrrad unterwegs bin. Yoga-Praktizierende und Menschen, die sich über Atmung und Energie definieren, können das sehr gut nachempfinden.

Über die Atmung eine symbiotische Beziehung zu Bäumen zu pflegen ist für mich wie eine Liebesbeziehung zum Leben und damit zu mir selbst: Was ich ausatme, atmet der Baum ein und was ich einatme, atmet der Baum aus und so fort.

Auf diese Weise tankt Mensch Inspiration für neue Ideen. Bäume sind für mich wie kosmische Antennen, deren Stimmungsfrequenz mich erdet und himmelt. In der vertikalen Energie steckt der Zugang zum Jetzt und damit zur Ewigkeit. Jeder Baum ist ein Individuum mit ureigener kosmischer Seelen-Botschaft. Es überrascht mich immer wieder aufs Neue, von solch unterschiedlichen Energiequalitäten berührt, umarmt und geküsst zu werden. Und so wähle ich gerne den Weg der Bäume.

Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens. Ein Baum spricht: In mir ist ein Kern, ein Funke, ein Gedanke verborgen, ich bin Leben vom ewigen Leben.“ Hermann Hesse

Bäume laden automatisch zum Durchatmen ein. Es ist wie ein Instinkt oder eine Intuition. Sie gehen in direkte Resonanz mit meinem inneren Raum, mit meinem Lungenbaum. Diese Einladung zum Durchatmen weitet und dehnt meinen Herzraum. Je länger ich bei Bäumen verweile, desto intensiver wird das Bedürfnis nach Atemtiefe. Es dehnt sich rasch aus, auf sämtliche meiner Körperzellen. Mein ganzer Körper weitet sich, als ob alle Zellen einfach nur EINS mit dem jeweiligen Baum werden möchten. Kein Wunder, denn ein Baum steht für heilsame Qualitäten für das Größere Ganze.

Meine Nähe zu Bäumen beruhigt meine Gedankenwellen im Nu. Obwohl die Trigger-Themen des Lebens in Baumnähe gleich zu bleiben scheinen, verändert sich hier die Qualität meiner Gedanken und Gefühle eklatant, ich nehm’s wie eine 180°-Drehung wahr. Ein SEIN-Lassen stellt sich ein, neue Lösungen erscheinen. Und letztlich verändert sich auch das Thema an sich. Kennst du das auch?

Weißt du warum das so ist?

Genau das entspricht der Essenz der Energie aller Bäume, der weiblich kreativen Energie von Mutter Erde: Auch die Tatsache, dass alles ohnehin in stetiger Veränderung ist: Probleme lösen sich von selber, wenn man sie nur lässt. Das haben Bäume über Jahrtausende lange Existenz gelernt.

Viele dieser Phänomäne lassen sich mittlerweile auch wissenschaftlich-logisch erklären. Doch möchte ich an dieser Stelle den Zauber einfach stehen lassen.

Vielleicht nur so viel: Dank Clemens Arvay und vieler weiterer Forscher:innen an diesem Thema wissen wir heute, dass Bäume, insbesondere Nadelbäume, über ihre „Duftsprache“ das DHEA in unserem Körper erhöhen können. Diesem Herzschutzhormon werden eine Vielzahl positiver Wirkungen auf Körper und Psyche zugeschrieben: Elastizität der Blutgefäße, Muskelaufbau, Fettverbrennung, Entzündungshemmung, Antidepressiva, Motivation, Gewicht, Schlaf, Libido, u.v.m. (Quelle https://neurolab.eu/infos-wissen/wissen/hormone/dhea/)

Und so ist’s wenig überraschend, dass nur 10 Bäume in Wohnnähe mit einer signifikanten Steigerung von Wohlbefinden und Gesundheit einhergeht, wie Marc Berman herausfand, als er die Baumverteilung in Chicago über Satellitenaufnahmen mit Gesundheitsdaten verglich. Nur wenige Bäume mehr in unmittelbarer Wohnnähe sollen unser Leben um einige Jahre verlängern können. Oder anders gesagt: Bäume wirken verjüngend auf unseren Organismus. Mehr dazu HIER.

Es gibt unendlich viel über Lungen, Bäume, Herzensbildung – in Theorie und Praxis – zu erfahren und weiter zu erforschen. Wir bleiben dran!

Mehr über diese Themen und zudem über Digital Detox, über Atemenergie (großes Kapitel!) und deren Zusammenspiel mit dem Nervensystem, über Wald und Energien, über Partnerbäume und Krafttiere erfahren Interessierte im Rahmen unserer Waldbaden-Ausbildungen. Diese bieten wir für die Begleitung von Erwachsenen ebenso wie heuer erstmalig für die Begleitung von Kindern an. Denn Herzensbildung und das Wissen darüber, wie Stress abgebaut, wie Energien spürbar, wie Mitgefühl und Mitfreude etabliert, wie Lebensenergie angereichert und wie Gelassenheit erhalten werden kann, das darf jetzt gelehrt, geübt und verbreitet werden. Immerhin müssen wir uns ja von den aufkommenden Robotern unterscheiden können, nicht wahr?

Bist du bereit? Dann fühl dich willkommen bei unserer

Ausbildung zur/zum zertifizierten Waldbaden-Trainer:in für Kinder
🦊🐌🦋
ERDUNG & ACHTSAMKEITSTRAINING im Wald.
19. – 23. 07. 2023 und 20. – 21. 10. 2023 in Oed Öhling (Niederösterreich)
Es ist eine Freude, in Kooperation mit zwei wunderbaren Menschen hier inspirieren zu dürfen: Die beiden Pädag-Professorinnen –  Mag.a Gerti Nausch und Dr.in Evelyn Kobler – bringen langjährige Erfahrungsschätze ebenso wie ein GROSSES HERZ 💚  in diese fundierte Ausbildung mit ein: Gerti im Bereich Stressabbau und Lebensenergie und Evelyn zum Thema Wald. Wir stehen und gehen zusammen für innere Ruhe und geistige Klarheit, für HERZENSBILDUNG als Wegweiser für einen neuen Bildungsweg.

Bist du bereit als Pionierin mitzuwirken?

Dann hol dir jetzt nähere Infos!

Infos & Anmeldungen

P.S.

Du kannst ein System nicht verstehen, wenn du es nicht veränderst. Kurt Lewin

Du kannst ein System nicht verändern, wenn du nicht das Bewusstsein veränderst. Du kannst das Bewusstsein nicht verändern, wenn das System sich nicht selbst fühlen und sehen kann. Claus Otto Scharmer

 

 

 

Baumliebe Erdung

Stoffwechsel anregen OHNE SPORT

Stoffwechsel anregen OHNE SPORT

Mir wurde eine interessante Frage gestellt: Wenn du nur eine einzige Übung praktizieren dürftest, welche wäre es? Als Freundin davon, Synergien zu nutzen, möcht‘ ich dich fragen:

Ist dir bewusst, wie du zur Ruhe kommen und dabei deinen Stoffwechsel anregen kannst?  D.h. Kreislauf anregen OHNE Sport, OHNE schweißtreibende Anstrengung. Mit anderen Worten: Entgiften und Gewicht reduzieren auf völlig entspannte Weise.
Es ist einfacher als du vielleicht denkst. Die Übung, die ich dir anbiete, wirkt nicht nur wohltuend und regenerierend, sondern auch rasch und effektiv. Eine meiner Studentinnen bezeichnet sie als „Eierlegende Wollmilchsau“ – Am besten du machst dir selbst ein Bild.

In meiner schwersten gesundheitlichen Krise – vor 10 Jahren – waren Fachärzte und auch Alternativmediziner mit ihrem Latein am Ende. Und so startete für mich ein völlig neuer Prozess, ein Perspektivenwechsel der besonderen Art. Heute leite ich Waldbaden-Trainings und -Ausbildungen.

Das Leben meinte es gut mit mir, denn seit vielen Jahren bin ich durchgängig gesund, nicht mal den Anflug eines Schnupfens hatte ich seit Anfang 2018. Die Früchte aus meinem Prozess – großteils Einsichten über energetische Zusammenhänge – sind heute am Puls der Zeit und in meiner ShinrinYoga-Serie KRAFTBÄUME zusammengefasst. Einen der Schätze daraus möchte ich nun teilen: Eine simple Übung, eine die vor allem deinen Rücken beglückt. Hier fließt ja bekanntlich die Lebensenergie, wenn die Bahnen frei sind.

Du kannst die Übung sowohl in Innenräumen als auch im Freien praktizieren. Die Praxis am Erdboden macht den feinen Unterschied!

Hol dir den direkten Zugang zu deiner Lebensenergie jetzt. Es ist im Grunde ganz einfach.

Dazu melde dich bei meiner Inspirationsquelle – der Waldpost an!

Mein persönliches Video landet danach direkt in deinem Maileingang.

 

Stoffwechsel anregen OHNE SPORT

Ulmen für Clemens Arvay pflanzen

Jetzt Ulmen für Clemens Arvay pflanzen

Zum Zeichen meiner Verbundenheit und meines Dankes möchte ich einladen, zum gemeinsamen Ulmen pflanzen, nach dem Motto „Wir stehen hinter Clemens Arvay„. Mehr über die Ulme und ihre Bedeutung findest du am Ende dieses Beitrages.

Mach gern ein Foto deiner gepflanzten Ulme und stelle es entsprechend der GPS-Koordinaten (wo der Baum steht) auf Google-Maps. Dann schicke mir den Link. Eine Anleitung dazu findest du HIER

Ich werde Eure Pflanzungen auf einer eigenen Seite „Ulmen für Clemens Arvay“ zusammenführen. Wenn ich deinen Namen hinzufügen darf, schreib es mir, ansonsten bleibt es ohne Namen.

Dieses gemeinsame Projekt berührt mich auch insofern, es an Clemen’s Sohn schicken zu können. Vielleicht noch dieses Jahr.

Und wer weiß, möglicherweise findet sich noch jemand, der dieses Projekt in eine bestimmte Richtung fördern möchte. Wenn du eine Idee hast, lass es mich wissen!

Wir brauchen definitiv mehr Ulmen. In diesem Sinne herzlichen Dank für’s Weiterleiten.

Mögen viele Menschen sich daran erfreuen, insbesondere unser Freund Clemens!

Mit biophilem Gruß

Angelika, die mit den Bäumen tanzt

P.S. Idealerweise wählst du eine Flatterulme, sie ist robuster gegen den Käferbefall. Es gibt übrigens neue Züchtungen, die eine Resistenz gegen den Pilz aufgebaut haben, wie beispielsweise Ulmus x hollandica. Die Goldulme (Ulmus x hollandica „Wredei“) eignet sich für kleinere Gärten. Diese wird  bis zu 10 m hoch und hat einen schlanken Wuchs. Der Blattaustrieb der Ulme ist gelb und die Blätter sind gedreht oder kraus, was dem Baum ein interessantes Aussehen verleiht.

Warum eigentlich Ulmen? – Die Ulme war der Lebensbaum von Clemens Arvay – Mehr über die Ulme und ihre energetische und mythologische Bedeutung findest du HIER

Baumkrone einer Eiche

Clemens Arvay’s Lebensbaum

 Clemens Arvay und die Ulme

Zunächst lieben Dank an alle Teilnehmenden an der Gedenkveranstaltung „Am Himmel“, insbesondere an Michaela und an Teresa für die hilfreiche Unterstützung.

Clemens’s Geist war sehr präsent in dieser besonderen Runde, begleitet von Teresa’s lieblicher Ukulele. Es war nur A-kalt, sodass unsere Klangfarbe beim Tönen Clemens spürbar schmunzeln ließ.

Clemens Arvay – ein faszinierender Mensch – ist am 18. Februar 2023 von uns gegangen. Als seriöser Wissenschaftler, hat er in den letzten 3 Jahren, insbesondere unter dem manipulierten, schwer beeinflussbaren, Wikipedia-Eintrag und einer Menge unsachlicher und öffentlicher Angriffe an seiner Person, sehr gelitten. (Quelle: Raphael Bonelli u.A.)

Eines seiner vorrangigsten Ziele war es, die Öko-Psychosomatik als eine allgemein akzeptierte, interdisziplinäre Wissenschaft zu etablieren, in der Biologie, Medizin, Psychologie und die Sozialwissenschaften eng miteinander kooperieren.

Bei einem derart feinfühligen Menschen mit Affinität zu Bäumen, stellte sich mir die Frage, welcher denn sein Lebensbaum nach keltischem Baumhoroskop ist? Am 22. Juli 1980 hat Clemens das Licht der Welt erblickt. Wie bei unserer Gedenkveranstaltung bereits angesprochen, möchte ich hier ein paar zusätzliche Worte zu seinem Lebensbaum hinzufügen. Es handelt sich um die …

ULME

Die Ulme (Ulmus) – auch Rüster, Rusten oder Effe genannt – ist eine uralte Baumart mit majestätischem Wuchs. Bereits vor 10 Millionen Jahren soll sie existiert haben.

Ulmen sind Tiefwurzler mit relativ hohen Ansprüchen. Sie brauchen einen feuchten, nährstoffreichen und basischen Boden und mögen Halbschatten sowie ein gemäßigtes Klima. Ulmen reagieren daher sehr sensibel auf den Klimawandel und insbesondere auf die zunehmende Luftverschmutzung. Und so ist die Ulme seit Jahrzehnten bedroht. Ihre heutige Seltenheit macht sie kostbar und teuer. Das Holz der Ulme war früher ein begehrtes Konstruktionsholz für Treppen und Brücken. Es ist witterungsbeständig und auch für Pfahlbauten geeignet. Das edle Material ist heute fast nur noch im Innenausbau für kostbare Furniere, Möbel und Täfelungen im Einsatz.

Nach der germanischen Mythologie ist die Ulme der Stamm-Baum der Frau. Für die Kelten war die Ulme ein heiliger Baum, weil sich in ihrer Nähe Feen aufhalten sollen, die bösen Zauber abwehren und die Menschen verzaubern. In der Normandie wurden deshalb sogar Ulmenrinden in die Kleidung genäht und der Baum markierte – ähnlich unserer Linde – den Dorf-Mittelpunkt. Die Menschen spürten, dass unter einer Ulmenkrone alles Negative (Ängste, Depressionen, etc.) ferngehalten wird.

Wer im Zeichen der Ulme geboren ist, ist ehrlich, klug und geht den Dingen auf den Grund. Ulmen-Geborene betrachten Situationen sehr realistisch und lassen sich nicht so leicht verunsichern. Sie sind starke, pflichtbewusste und heitere Persönlichkeiten, die nicht mit dem Strom schwimmen. Es sind Menschen, die abseits der ausgetretenen Pfade, abseits der schnellen Autobahnen, das Leben erforschen. Sie erlangen zudem leicht das Vertrauen und die Anerkennung ihrer Mitmenschen.

In der Bachblütentherapie verleiht Elm jenen Menschen Kraft, die sich ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen fühlen. Sie wird in Stress-Situationen und als Notfall-Mittel bei drohendem Zusammenbruch empfohlen. Die Blütenbotschaft lautet Zuversicht.

Die Früchte der Ulme  (geflügelte Nüsschen) sind essbar und sollen auch in der TCM eine wichtige Rolle spielen.

Spirituelle Botschaft der Ulme –  Gehe deinen eigenen Weg!

Ich stehe für die Intuition und das Erwachen. Durch meine Feinfühligkeit bin ich zu Empathie fähig. Mir kann man nichts vormachen, weil ich die Situationen des Lebens durchschaue. Das ermutigt mich meine eigenen Wege zu gehen, mich nicht allem auszusetzen und überanstrengen zu müssen. Aus vielen scheinbaren Nachteilen ziehe ich meine Vorteile. Ich lasse mich weder kategorisieren, noch von Erwartungen oder Illusionen irreführen. Finde auch du lieber Alternativen, als dich von scheinbaren Wahrheiten aller Art erschöpfen zu lassen! Geregelte Systeme lassen sich durch kreative Unangepasstheit mithilfe ihrer eigenen Regeln bespielen.

Affirmationen: Ich folge meinem inneren Ruf.  Ich bin zuversichtlich, dass ich meine Aufgaben ganz leicht erfüllen kann.

Ach lieber Clemens!

Ich freue mich diese seltene Bäumin direkt vor meinem Balkon zu haben. Sie beginnt gerade zu erblühen.

Zum Zeichen meiner Verbundenheit und meines Dankes möchte ich dazu einladen, diesen Frühling Ulmen zu pflanzen, nach dem Motto „Wir stehen hinter Clemens Arvay“.

Es ist mir und vielen Anderen ein großer Wunsch, deinen Spirit weiter zu tragen.

Mach auch du mit! – Mehr dazu HIER

Mit biophilem Gruß

Angelika, die mit den Bäumen tanzt

 

Ulmen für Clemens Arvay pflanzen